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19.08.2017|Spielbericht|pb

29:16-Erfolg gegen Springe: Füchse feiern Auftaktsieg im DHB-Pokal

Die Füchse Berlin sind mit einem 29:16 (15:8)-Sieg in die neue Saison gestartet. Im ersten Spiel der ersten Runde des DHB-Pokals ließ das Team von Trainer Velimir Petkovic gegen den Drittligisten HF Springe nichts anbrennen. Bereits am Sonntag (15 Uhr) trifft der Hauptstadt-Klub auf den Zweitligisten HSG Nordhorn-Lingen.

Hans Lindberg (hier in einem Spiel aus der letzten Saison) war gegen Springe mit sechs Treffern bester Werfer.
© Bildnachweis: Lächler

„Ich bin mit dem Auftreten meiner Mannschaft zufrieden. Wir sind mit Personalproblemen angereist und haben trotzdem ein gutes Spiel gezeigt", fasste Velimir Petkovic die vorangegangen 60 Minuten zusammen. Der Trainer musste ohne die Langzeitverletzten Paul Drux (Knie) und Drago Vukovic (Schulter) sowie Bjarki Elisson (Wade) auskommen. Der angeschlagene Regisseur und Spielmacher Petar Nenadic (muskuläre Probleme) war zwar mit nach Springe gereist, kam aber vorsichtshalber nicht zum Einsatz. Auch Fabian Wiede, ebenfalls muskuläre Probleme, wurde geschont.

Die Einsätze der beiden Leistungsträger waren nicht zwingend nötig, denn die Füchse gaben auch so in der mit 533 Zuschauern gut besuchten Sporthalle Schulzentrum Süd in Springe den Ton an - und zwar vom Anpfiff weg. Auf der Mitte zog der erst 19-jährige Kuno Schauer, eigentlich Akteur der in der Oberliga spielenden zweiten Mannschaft, die Fäden und machte laut Volker Zerbe „ein sehr gutes Spiel". Der Füchse-Sportkoordinator lobte: „Die jungen Spieler haben das sehr gut gemacht. Auch Kevin Struck hat ein gutes Spiel gemacht. Überhaupt können wir mit unserem Spiel zufrieden sein. Abgesehen von ein paar wenigen technischen Fehlern ist die Mannschaft voll fokussiert aufgetreten."

Debütant Marko Kopljar, der ein gutes Spiel machte, und Hans Lindberg brachten die Füchse mit 2:0 in Führung. Wenig später zogen die Petkovic-Schützlinge dank einer 5:0-Serie von 5:3 auf 10:3 davon. „In dieser Phase haben wir den Ball sehr gut laufen lassen", resümierte Petkovic.

Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Füchse spielbestimmend. Neu-Kreisläufer Erik Schmidt war in seinem ersten Pflichtspiel für die Füchse gleich voll da und hatte großen Anteil daran, dass die Berliner zwischen der 48. und 53. Minute von 20:12 auf 25:12 vorentscheidend davonzogen.

Die vom russischen Ex-Nationaltrainer Oleg Michailowitsch Kuleschow trainierten Handballfreunde, bei denen 2007-Weltmeister Sebastian Preiss (kam von Erlangen) auf der Platte stand, steckten zwar kämpferisch nicht auf, hatten gegen die überlegeneren Füchse aber letztlich klar das Nachsehen.

Bester Werfer bei den Füchsen war Hans Lindberg (6/5). Erik Schmidt, Marko Kopljar und Kevin Struck erzielten alle vier Treffer.

Bereits am Sonntag (Anwurf: 15 Uhr) kämpfen die Berliner an gleicher Stelle gegen die HSG Nordhorn-Lingen um den Einzug ins Achtelfinale. Der Zweitligist setzte sich deutlich mit 30:15 gegen Zweitliga-Absteiger HC Empor Rostock durch. Zerbe: „Wir erwarten eine gestandene Zweitliga-Truppe, die um jeden Zentimeter kämpft. Das wird ein ganz anderes Spiel."

Statistik: Heinevetter, Stochl - Wiede (n.e.), Struck (4), Gojun (2), Nenadic (n.e.), Schauer, Jimenez (2), Lindberg (6/5), Zachrisson (2), Fäth (1), Simak (3), Schmidt (4), Kopljar (4), Mißling (1/1)




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