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02.11.2017|Spielbericht|pb

Souveräner 38:32-Erfolg in Göppingen: Füchse brillieren bei Kopljar-Comeback

Die Erfolgsserie der Füchse Berlin hält auch im Süden an: Die Hauptstadthandballer haben das erste Liga-Match nach der Länderspielpause bei Frisch Auf Göppingen deutlich mit 38:32 (18:13) für sich entschieden.

Jubel im Füchse-Lager: die Berliner gewinnen in Göppingen.
© Bildnachweis: Lächler

Sie bleiben weiterhin ganz oben an der Tabellenspitze der DKB Handball-Bundesliga. Mit dem Erfolg in Baden-Württemberg haben die Füchse ihre Ambitionen auf einen Platz unter den Top drei untermauert. „Das war nicht unbedingt ein Spiel, das wir in der Abwehr gewonnen haben. Aber wir können vor allem mit unserer Angriffsleistung sehr zufrieden sein", sagte Steffen Fäth, der mit acht Toren bester Werfer war. Und Füchse-Geschäftsführer Bob Hanning fügte an: „Das war ein sehr souveräner Auftritt von unseren Jungs. Im Angriff haben wir konzentriert gespielt und viele gute Lösungen gefunden. Im Rückzug haben wir allerdings etwas nachgelassen."

In der EWS Arena legten die Füchse beim Comeback ihres Rückraumspielers Marko Kopljar zunächst einen verhaltenen Start hin. Vor 4500 Zuschauern war die Partie anfangs ausgeglichen. 8:8 stand es nach einer Viertelstunde. Füchse-Geschäftsführer Bob Hanning: „Wir haben zu Beginn unsere Angriffe nicht klar genug ausgespielt. Zudem hatten wir viele technische Fehler. Das wurde dann im zweiten Durchgang wesentlich besser."

In der Tat: nach dem Seitenwechsel legten die Berliner bei der Rückkehr ihres Trainers Velimir Petkovic an alte Wirkungsstätte eine Schippe drauf. Die Angriffe wurden allen voran durch die starken Fäth, Bjarki Elisson und Paul Drux souverän abgeschlossen, zudem brillierte Petr Stochl im Tor - das alles mündete nach 47 Minuten in einer erstmals deutlichen Sechs-Tore-Führung (27:21). Der Bann war kurz darauf gebrochen. Göppingen steckte auf, die Füchse nutzten das gnadenlos aus und kamen letztlich zu einem sehr deutlichen 38:32-Erfolg.

Petkovic sagte nach dem Sieg gegen seinen ehemaligen Verein, den er zehn Jahre lang trainiert hatte: „Ich muss zugeben, dass dieser Sieg besonders ist für mich bei meinem Ex-Klub. Ich bin sehr stolz auf die Leistung meiner Jungs."

Für die Berliner geht es schon am Sonntag auf fremdem Terrain weiter. Der Spitzenreiter gastiert dann beim Schusslicht TuS N-Lübbecke (12.30 Uhr/Sky). Hanning: „Unser Fokus geht nach diesem Sieg direkt in Richtung Nettelstedt-Lübbecke und Flensburg. Nach diesen beiden Partien werden wir dann wissen, wo wir wirklich stehen."

Statistik: Stochl, Heinevetter - Wiede (4), Elisson (7), Struck, Gojun, Vukovic, Nenadic (5), Lindberg (4/2), Zachrisson, Fäth (8), Schmidt (3), Kopljar (1), Drux (6)




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