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26.11.2017|Spielbericht|pb

Petkovic weckt die Füchse in der Pause - und feiert hinterher einen 29:24-Sieg gegen Wetzlar

Sie haben sich die Tabellenführung zurückerobert: die Füchse Berlin sind nach dem 29:24 (12:13)-Heimerfolg gegen die HSG Wetzlar wieder an der Spitze der DKB Handball-Bundesliga. Erst in den letzten 15 Minuten legten die Berliner die Weichen für den zwölften Saisonerfolg.

Feiert einen 29:24-Sieg und traf sieben Mal: Petar Nenadic.
© Bildnachweis: Lächler

Drei Minuten vor Spielende hielt es keinen der 8389 Zuschauer in der Max-Schmeling-Halle mehr auf den Sitzen. „Oh wie ist das schön", hallte es durch den Fuchsbau. „Unfassbar, was hier los war", sagte Stipe Mandalinic, der in den letzten drei Minuten zu seinem ersten Einsatz im Berliner Trikot kam, „da bekommt man richtig Lust auf mehr."

Bis zum zwölften Saisonsieg und der erneuten Tabellenführung hatten die Füchse einen richtig harten Arbeitstag zu erledigen. In der Deckung standen die Berliner eigentlich gut, jedoch verballerten sie im Angriff zu viele freie Würfe. Wetzlar stand in der Abwehr sehr kompakt und spielte zudem seine Angriffe sehr lange aus. Füchse-Geschäftsführer Bob Hanning: „Wir haben im ersten Durchgang zu viele Bälle liegen lassen. Dann kannst du auch nicht führen. Die langen Angriffe von Wetzlar haben uns zusätzlich kopfmüde gemacht. In der zweiten Halbzeit waren wir dann konsequenter. Petr im Tor war dann zudem sehr stark."

Füchse-Trainer Velimir Petkovic: „Ich war auch in der Halbzeit trotz Rückstand nicht wirklich unzufrieden. Wir haben in der Deckung gut gestanden und wenig zugelassen. Wetzlar hat die Angriffe sehr lange ausgespielt. Diesem Spiel hatten wir uns leider etwas angepasst. Zum Glück wurde es im zweiten Durchgang besser."

Die Berliner lagen zu Beginn der zweiten Halbzeit zwar vorerst mit 17:19 (42.) zurück, drehten dann aber richtig auf. Stochl hielt glänzend, zudem führte ein 5:0-Lauf von einem 23:21-Vorsprung in ein 27:21 - die Vorentscheidung. Petkovic: „Ich hatte versucht, die Mannschaft zu wecken. Ich wollte mehr Aggressivität in den Zweikämpfen und mehr Leidenschaft. Ich muss meine Jungs loben. Wir sind jetzt wieder da, wo wir zuletzt waren."

Beste Werfer der Partie waren Petar Nenadic mit sieben Treffern für die Berliner und Joao Ferraz und Maximilian Holst mit jeweils fünf Toren für die HSG Wetzlar.

Lob gab es indes auch für das Schiedsrichter-Gespann Robert Schulze/Tobias Tönnies. Bob Hanning: „So stelle ich mir Pfeifen vor. Ruhig, souverän, auch mal mit einem Lächeln auf den Lippen. Von dieser Leistung können sich viele Schiedsrichter etwas abschauen."

Die Füchse, die ein Spiel mehr als Flensburg haben und vorerst wieder Spitzenreiter sind, haben jetzt vorerst Zeit zum Durchschnaufen. Von Montag bis Mittwoch haben die Spieler frei, müssen erst am Donnerstag wieder trainieren.

Erst am 10. Dezember geht es für die Füchse weiter. Die Berliner erwarten die MT Melsungen zum Heimspiel (12.30 Uhr).

Statistik: Stochl, Heinevetter - Elisson (3), Vukovic (1), Struck, Mandalinic, Gojun (3), Nenadic (7), Zachrisson, Fäth (1), Lindberg (6/3), Gerntke, Schmidt (1), Kopljar (5), Drux (2).




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