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15.01.2018|Nationalmannschaft|rom

Paul Drux: Die Abwehr ist gegen die spielstarken Slowenen gefordert

Beim 32:19-Auftaktsieg des deutschen Teams über Montenegro war Paul Drux einer der Matchwinner. Er steuerte nicht nur fünf Treffer bei, sondern hatte auch großen Anteil an der stabilen Abwehr. Heute geht es gegen Slowenien, Gewinner der Bronzemedaille bei der letztjährigen Weltmeisterschaft in Frankreich. Mit Paul Drux haben wir über den Turnierauftakt und auch das anstehende Spiel gesprochen.

Foto: André Josselin #nähergehtnicht
© Bildnachweis: André Josselin #nähergehtnicht

Am Samstag habt ihr mit 32:19 gegen Montenegro gewonnen, ein echtes Ausrufezeichen. Hat euch es überrascht, dass es so einfach war?

Paul Drux:
Wir haben uns über den deutlichen Sieg gefreut, keine Frage. Aber ganz so einfach war es dann ja doch nicht, man darf Montenegro jetzt auch nicht klein reden. Die haben eine eingespielte Mannschaft, der man erst gar nicht das Gefühl geben darf, dass für sie etwas zu holen ist.

Was war dann der Schlüssel zum Erfolg?

Paul Drux:
Nach dem ausgeglichenen Start hatten wir eine ganz starke Phase. Unsere Abwehr stand hervorragend, dazu haben die beiden Torhüter über die ganze Partie stark gehalten. Wir haben aber auch im Angriff nahezu keine technischen Fehler gemacht, so dass Montenegro erst gar keine Tempogegenstöße laufen konnte. Wichtig war, dass wir schon früh mit dem 9:0-Lauf unsere Stärke demonstriert haben.

Sicherlich keine schlechte Grundlage für das Spiel gegen Slowenien, das wird aber ein anderes Spiel.

Paul Drux:
Wir haben zwar auch in der Qualifikation zur EURO gegen Slowenien gespielt und zwei Mal gewonnen, das darf für uns aber heute kein Maßstab sein. Die Mannschaft wurde letztes Jahr Dritter bei der Weltmeisterschaft, das sagt schon einiges. Die Mannschaft ist sehr spielstark und wir dürfen es ihnen nicht erlauben, dass sie ins Spiel kommen. Die Abwehr und Torhüter werden also entscheidend sein.

Trotzdem habt ihr natürlich schon einen wichtigen Sieg eingefahren. Bringt das eine zusätzliche Lockerheit?

Paul Drux:
So würde ich es nicht unbedingt nennen, denn locker darf man natürlich kein Spiel nehmen. Wir haben auch am Samstag im zweiten Spiel gesehen, dass gerade die slowenischen Fans hier für eine enorme Stimmung sorgen. Entsprechend groß wird der Druck da sein, aber ich bin sicher, dass wir damit umgehen können. Unser Ziel ist es jedes Spiel zu gewinnen und vier Punkte mit in die Hauptrunde zu nehmen.

Foto: André Josselin #nähergehtnicht
© Bildnachweis: André Josselin #nähergehtnicht



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