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21.01.2018|Spielbericht|rom

Füchse-Team in besonderer Besetzung mit Platz 2 beim Peugeot-Cup

Die Füchse Berlin bestreiten inzwischen fast schon traditionell ihre Vorbereitung in der Winterpause unter anderem mit der Teilnahme am Peugeot-Cup in Dessau. Aufgrund der vielen Teilnehmer an der EURO in Kroatien läuft das Team in einer gemischten Besetzung aus 1. Mannschaft, 2. Mannschaft und A-Jugend auf. Die Gruppenspiele gegen den SC DHfK Leipzig (13:12) und gegen den Dessau-Roßlauer HV 06 (13:11) konnten gewonnen und damit das Finale erreicht werden. In einem kämpferischen Endspiel unterlagen die Füchse dann dem SC Magdeburg mit 16:18.

© Bildnachweis: Füchse Berlin

Der Peugeot-Cup in Dessau wird in zwei Gruppen mit jeweils drei Mannschaften ausgetragen, gespielt wird jeweils zwei Mal 15 Minuten. Die Füchse Berlin waren in einer Gruppe mit dem SC DHfK Leipzig und dem Dessau-Roßlauer HV 06. In der Parallelgruppe spielten der SC Magdeburg, der VfL Gummersbach und der Füchse-Europapokalgegner Lugi HF. Auch wenn Bjarki Elisson nach dem EURO-Aus wieder zum Team zurückgekehrt ist, so fehlten weiterhin acht Spieler durch die Europameisterschaft, auch Trainer Velimir Petkovic ist für einen Kurztrip in Zagreb. Gecoacht von Co-Trainer Max Rinderle traten die Füchse mit einer Mischung aus Spielern der ersten, zweiten und A-Jugend-Mannschaft an.

Gruppenspiel: Füchse Berlin - SC DHfK Leipzig 13:12

"Uns geht es vor allem darum auch die Neuzugänge Oliver Milde und Johan Koch in unser Spielsystem zu integrieren", erklärte Rinderle die Zielstellung für das Turnier, "aber auch die jungen Spieler sollen ihre Einsatzzeiten bekommen." Im ersten Spiel ging die Zielstellung gleich auf, von Beginn an stand die Abwehr, zudem glänzte Torhüter Petr Stochl mit Paraden. Da konnte man es sich auch erlauben im Angriff mehrere klare Torchancen zu vergeben. "Das lässt sich leider nicht ganz vermeiden, wenn ein Team in der Besetzung nicht eingespielt ist", so Rinderle, dem aber auch bewusst war, "dass so eine Chancenverwertung bei 30 Minuten Spielzeit auch ganz schnell das Spiel entscheiden können." Doch die Füchse gestalteten die Partie dennoch ausgeglichen, gerade in der entscheidenen Schlussphase konnte Neuzugang Johan Koch mit einem herausgeholten Strafwurf glänzen. Den verwandelte Fabian Wiede ebenso sicher wie den Siegtreffer zum 13:12 nach Zuspiel von Oliver Milde.

Aufstellung Füchse:
Petr Stochl, Fredrik Genz;
Fabian Wiede 5, Bjarki Elisson 3, Oliver Milde 1, Drago Vukovic 1, Kevin Struck, Mex Raguse, Kuno Schauer, Julius Schröder, Rolando Urios, Erik Gerntke, Cyrill Akakpo 2, Max Mißling, Johan Koch 1

Gruppenspiel: Füchse Berlin - Dessau-Roßlauer HV 06 13:11

Nach einer kurzen Pause durften die Füchse Berlin im zweiten Gruppenspiel gegen die Gastgeber vom Dessau-Roßlauer HV antreten. Beflügelt vom Duell gegen den Erstligisten kam der Zweitligist zunächst etwas besser ins Spiel. "Es war wichtig, dass wir uns nicht abschütteln lassen sondern konzentriert unser Spiel aufziehen", analysierte Max Rinderle die Startphase, "ich bin vor allem auf die jungen Spieler sehr stolz, denen das sehr gut gelungen ist." Für die Spieler aus der 2 Mannschaft und der A-Jugend war es eine besondere Bewährungsprobe gegen einen Zweitligisten, dem sie ein ausgeglichenes Spiel gestalten konnten. In der Schlussphase, auch angeführt von den Routiniers, entschieden die Füchse dann das Spiel zu ihren Gunsten. Das 13:11 bedeutete den Finaleinzug.

Aufstellung Füchse:
Petr Stochl, Fredrik Genz;
Fabian Wiede 3, Bjarki Elisson 2, Oliver Milde, Drago Vukovic 1, Kevin Struck, Mex Ragusa 3, Kuno Schauer, Julius Schröder 1, Rolando Urios, Erik Gerntke, Cyrill Akakpo 1, Max Mißling, Johan Koch 2

Finale: Füchse Berlin - SC Magdeburg 16:18

Für ein Vorbereitungsspiel gingen beide Teams von Beginn an überraschend kämpferisch zu Werke. Wie die Füchse, so hatte auch der SC Magdeburg seinen Kader mit Spielern der 2. Mannschaft ergänzt. Bei den Füchsen setzte Co-Trainer Max Rinderle wieder nahezu alle Spieler ein, in den ersten Minuten war dann aber Petr Stochl der bestimmende Fuchs. Neben einem parierten Siebenmeter gelang ihm auch selbst ein Tor, als der SCM mit dem zusätzlichen Feldspieler agierte. Daneben behielt Fabian Wiede die Übersicht, am Ende sollte er im Finale auf fünf Tore kommen und als bester Spieler des Turniers ausgezeichnet werden.

Dennoch setzte sich der SCM nach der Pause der zwei Mal 15-minütigen Spielzeit etwas ab. Doch die Füchse ließen sich nicht abschütteln, setzte den SCM immer wieder unter Druck. Insbesondere Mex Raguse übernahm dann auch Verantwortung und trug sich ebenfalls zwei Mal in die Torschützenliste ein. Am Ende hatte dann aber der SCM beim 16:18 die Nase vorn.

Aufstellung Füchse:
Petr Stochl 1, Fredrik Genz;
Fabian Wiede 5, Bjarki Elisson 3, Oliver Milde, Drago Vukovic 1, Kevin Struck 2, Mex Ragusa 2, Kuno Schauer 1, Julius Schröder, Rolando Urios, Erik Gerntke, Cyrill Akakpo, Max Mißling, Johan Koch 1

Co-Trainer Max Rinderle (in Vertretung Velimir Petkovic):
"Natürlich hätten wir auch das Finale gern gewonnen. Aber wir sind dennoch sehr zufrieden. Die Nachwuchsspieler haben sich sehr gut integriert und wir haben gesehen, was es bringt, dass wir für den direkten Übergang zwischen den Teams sorgen. Auch für die Neuzugänge Oliver Milde und Johan Koch war das Turnier sehr hilfreich. Am Ende waren es Kleinigkeiten, die nicht ganz gepasst haben, was aber in der Zusammensetzung auch keine Sorge bereiten soll."

© Bildnachweis: Füchse Berlin



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