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27.01.2018|Nationalmannschaft|rom

EURO-FInale: Spanien - Schweden - "Zacke" im Finale

Wie seit inzwischen zwei Wochen, so war auch der gestrige Abend nichts für schwache Nerven. Das skandinavische Derby zwischen Dänemark und Schweden ging in die Verlängerung, Schweden setzte sich letztlich 35:34 durch. Zuvor war Spanien mit einem 27:23 über Frankreich bereits ins Finale eingezogen. Im Spiel um Platz 5 gewann Gastgeber Kroatien mit 28:27 gegen Tschechien. Am heutigen Ruhetag vor dem morgigen Finaltag werfen wir auch einen Blick auf die Statistik.

© Bildnachweis: WORKS

Mit dem Spiel um Platz 5 durfte sich Kroatien als Gastgeber verabschieden. Gegen Tschechien wurde schnell eine Führung herausgespielt, am Ende wurde es aber nochmals spannend. Letztlich gelang mit 28:27 der Sieg zum Turnierabschluss. Marko Kopljar blieb ohne Torerfolg, während Stipe Mandalinic zwei Mal einnetzen konnte, Jakov Gojun wurde nicht eingenetzt. Im ersten Halbfinale setzte sich dann Spanien durch, die Iberer führten gegen Frankreich zwischenzeitlich sogar mit neun Toren und gewannen am Ende mit 27:23.

Im zweiten Halbfinale kam es dann zum skandinavischen Derby. Hans Lindberg gegen Mattias Zachrisson, also Dänemark gegen Schweden. Während Hans Lindberg auf dänischer Seite nicht zum Einsatz kam, war Mattias Zachrisson sicher einer der schwedischen Matchwinner. Im rechten Rückraum machte er ein überragendes Spiel um kam am Ende auf acht Treffer. Bis er diese aber erzielte hatte, musste sein Team 70 Minuten kämpfen. Denn die Dänen gaben nicht so schnell auf und retteten sich eine Sekunde vor dem eigentlichen Schlusspfiff mit 28:28 in die Verlängerung, verloren dann jedoch 34:35.

Am Sonntag spielt damit im Spiel um Platz 3 um 18:00 Uhr zunächst Frankreich gegen Dänemark mit Hans Lindberg. Das Finale beginnt um 20:30 Uhr zwischen Spanien und Schweden mit Mattias Zachrisson.

EURO 2018 in Füchse-Zahlen

Insgesamt neun Füchse sind vor gut zwei Wochen zur EURO 2018 nach Kroatien gereist, bis auf die beiden Halbfinalisten Hans Lindberg und Mattias Zachrisson sind alle inzwischen wieder in Berlin oder auf dem Rückweg. Also ein passender Zeitpunkt um den Turnierverlauf dieser sieben Spieler einmal zu beleuchten.

Unter den Füchse-Spielern war Bjarki Mar Elisson der größte Pechvogel. Im ersten Spiel den späteren Finalisten Schweden noch mit 26:24 noch geschlagen, dann aber gegen Kroatien und im direkten Vergleich gegen Serbien verloren. Elisson kam in den drei Spielen auf 32 Einsatzminuten, blieb aber ohne Torerfolg.

Besser verlief es da um die Gastgeber aus Kroatien mit den Füchsen Jakov Gojun, Marko Kopljar und Stipe Mandalinic. Mit zwei Siegen über Serbien und Island wurden in der Vorrunde schnell die Weichen gestellt, trotz Niederlage gegen Schweden ging es in die Hauptrunde. Dort folgten knappe Siege gegen Weißrussland und Norwegen, im abschließenden Spiel gegen Frankreich wurde der Sieg für einen Halbfinaleinzug verpasst. Im gestrigen Spiel um Platz 5 wurde dann gegen Tschechien gewonnen.

Füchse-Abwehrchef Jakov Gojun dirigierte auch bei den Kroaten die Abwehr und blieb daher ohne Torerfolg. Er wurde in sechs der sieben Spiele eingesetzt und kam am Ende in 2:37 Stunden Einsatzzeit unter anderem auf acht geblockte Bälle. In sieben Spielen kam Marko Kopljar mit 2:33 Stunden auf fast ebenso viel Spielzeit, der Linkshänder erzielte 14 Treffer. Der dritte im Bunde, Stipe Mandalinic, war der Joker im kroatischen Teams. In allen sieben Spielen im Einsatz, kam er dennoch nur auf 27 Minuten Spielzeit, in denen er allerdings acht Tore erzielte.

Wie im kroatischen Team, so standen auch in der deutschen Mannschaft drei Füchse im Aufgebot. Deren Turnierverlauf hatten wir natürlich besonders intensiv verfolgt, wie auch ihr Ausscheiden. Einem Kantersieg gegen Montenegro zum Auftakt folgten zwei Krimis gegen Slowenien und Mazedonien, die jeweils Unentschieden endeten. In der Hauptrunde folgten dann ein Sieg über Tschechien, eine ganz knappe Niederlage gegen Dänemark und dann die finale Niederlage gegen Spanien.

Torhüter Silvio Heinevetter teilte sich die Einsatzzeiten mit Andreas Wolff. Interessant die Statistik, dass beide gemeinsam in den sechs Spielen nur auf 5:07 Spielzeit kamen, in den restlichen 53 Minuten wurde der Torhüter heraus genommen. Heinevetter war davon ziemlich genau ein Drittel im Tor und kam im gesamten Turnier auf 26 Paraden. Die Quote von 34% ist übrigens exakt identisch mit seinem Kollegen Wolff.

Paul Drux verletzte sich in der fünften Partie gegen Dänemark, so dass er auf ein Spiel weniger kam. Nachdem er in seinem letzten Spiel nur auf rund neun Minuten kam, wurde er insgesamt 2:31 Stunden eingesetzt. Neun Tore aus 15 Versuchen und sechs Assists konnte er für sich verbuchen. Kollege Steffen Fäth wurde in den ersten Spielen noch geschont und kam am Ende nur auf 1:06 Stunden Einsatzzeit. In der Zeit erzielte er dafür 13 Tore aus 25 Versuchen, weitere vier Mal ging ein Assist auf sein Konto.




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