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15.03.2018|Spielbericht|rom

Füchse nach guter Startphase in Flensburg ohne Chance

Im direkten Duell um den zweiten Tabellenplatz waren die Füchse Berlin bei der SG Flensburg-Handewitt am Ende chancenlos. Zunächst gut in die Partie gestartet und auch in Führung liegend, drehten die Hausherren nach rund 15 Minuten die Partie. Mit ihrer ersten starken Phase kaufen die Nordlichter den Füchsen jeden Schneid ab und dominierten das Spiel bis zum Schluss nach Belieben. Am Ende verloren die Füchse mit 21:29 (10:14) - daran konnten auch 9/5 Treffer von Hans Lindberg nichts ändern.

Es gab kein Durchkommen gegen die Flensburger Abwehr
© Bildnachweis: Foto Lächler

Gleich das erste Momentum des Spiels lag eigentlich bei der SG Flensburg-Handewitt. Mit der ersten Berliner Abwehraktion gab es eine Zeitstrafe gegen Drago Vukovic und Flensburg nutzte die Räume für die erste Führung. Die Füchse blieben aber ruhig, agierten mit einer vorgezogenen 5:1-Abwehr und nahmen das Heft in die Hand. Auch mit tatkräftiger Unterstützung eines gut haltenden Silvio Heinevetters gingen sie in Führung und waren bis zum 7:5 die dominante Mannschaft. Ob es Erik Schmidt beim Konter war oder Steffen Fäth mit einem Schlagwurf aus dem Rückraum, die Füchse waren gut in Fahrt.

Es war kurioserweise ein Flensburger Foul von Holger Glandorf, der die Füchse zwar in Überzahl brachte, dann aber das Spiel kippen ließ. Hatte Hans Lindberg per Strafwurf, am Ende mit 9/5 Toren bester Torschütze, die Füchse noch mit 7:5 in Führung gebracht, wendete sich danach das Blatt komplett. Sieben Minuten ohne Torerfolg und gleichzeitig sechs Tore der Flensburger später und es stand 7:11. Zwar konnte Stipe Mandalinic die Torflaute beenden, bis zum 10:14 zur Pause konnten die Füchse aber den Rückstand nicht reduzieren.

Hatte letzten Sonntag die Halbzeitansprache offensichtlich noch für eine Wende im Spiel der Füchse gesorgt, gegen Berlin gelang das nicht. Es fehlte die Lockerheit und Souveränität aus der Startphase, während Flensburg nun ihrerseits mit dem nötigen Druck agierte. Während die Hausherren nun die nötige Lockerheit hatten, aus der Führung heraus befreit agierten, standen sich die Füchse selbst im Weg.

Den Füchsen fehlten die Ideen, die Unsicherheit nahm zu und so fehlte am Ende auch die letzte Konsequenz um der SG Flensburg-Handewitt Paroli zu bieten. Ob Lasse Svan, Rasmus Lauge oder Anders Zachariassen, die Fördestädter trafen nach Belieben, während sich die Füchse krampfhaft abmühten wenigstens den Anschluss zu halten. Am Ende verloren sie deutlich mit 21:29, damit geben sie auch den zweiten Tabellenplatz an Flensburg ab.

Velimir Petkovic, Trainer Füchse Berlin:
Ich muss sagen, dass war sicher nicht das, was ich von unseren Jungs im Angriff sehen wollte. Aber an der kämpferischen Leistung und an der Einstellung hat es nicht gelegen. Flensburg hat verdient gewonnen, aber sicherlich ein wenig zu hoch.

Volker Zerbe, Sportlicher Leiter Füchse Berlin:
Ich denke, wir haben heute hier 60 Minuten versucht gegen zu halten. Wir haben leider nach einer sehr guten Anfangsphase im Angriff ein paar Fehler zu viel gemacht. Wir haben auch unser Überzahlspiel nicht gut ausgespielt, so dass in dieser Phase unser Spielfluss verloren ging. Danach sind wir einfach nicht mehr rangekommen. Die Mannschaft hat immer wieder versucht heranzukommen, es aber einfach nicht geschafft. Für uns ist es gut nach vielen Spielen in kurzer Zeit jetzt eine Woche Vorbereitungszeit bis zum nächsten Spiel zuhause gegen Minden zu haben. Dafür gilt es jetzt alle Kräfte wieder zu mobilisieren und dann im Fuchsbau Max-Schmeling-Halle wieder zwei Punkte zu holen.




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