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17.03.2007|Information|RM

Füchse bleiben in Spenge auf der Siegerstraße

Nachdem die Füchse gegen Achim-Baden mit einem beeindruckenden Sieg versuchten die beiden Niederlagen zuvor vergessen zu lassen, blieben sie heute auch auswärts in Spenge auf der Siegerstraße. In beide Halbzeiten dominant gestartet, gelang es Spenge jedoch beides Mal wieder auf ein Tor heran zu kommen. Insgesamt dominierten die Berliner aber das Spiel und setzten sich am Ende verdient mit 24:21 (14:11) durch. Die herausragende Torhüterleistung von Petr Stochl wurde komplettiert durch Jens Vortmann, der zwei von drei Strafwürfe parierte. Die zuletzt offenbarte Siebenmeterschwäche wurde abgelegt, Konrad Wilczynski war drei Mal vom Punkt erfolgreich und brachte es insgesamt auf 8/3 Treffer.

Nur beim 1:0 durch Stefan Dessin lag der TuS Spenge in Führung, bevor Konrad Wilczynski für die Gäste ausglich und auch auf 1:3 erhöhte. Wilczynski war im ersten Durchgang über 30 Minuten der auffälligste Spieler und brachte es auf 5/1 Treffer. Sein dritter Treffer brachte in der siebten Minute die 1:5 Führung, während die Füchse-Abwehr dem Gegner kein Durchkommen erlaubte und immer wieder Petr Stochl die Hand am Ball hatte. Bereits in der 5. Minute brachte Stochl den routinierten Spenger Siebenmeterschützen David Kreckler zur Verzweiflung, nach seiner Parade trat fortan Anton Leif an die Strafwurfmarke. Beim 3:8 durch Markus Richwien schien Mitte der ersten Halbzeit die Partie bereits entschieden.

Die Füchse verpassten es aber den Sack bereits im ersten Durchgang zuzumachen. Während die Abwehr weiter sicher stand und Stochl fleißig parierte, wurden im Angriff zu viele Chancen verpasst und Tempogegenstöße verworfen. Das Spenger Team von Horst Brinkmann nutzte dagegen seine Chancen und kämpfte sich Zug um Zug heran. Zwei erfolgreiche Strafwürfe von Anton Leif in der 21. Minute brachten die Anschlusstreffer zum 8:9. Drei Minuten blieben die Hausherren bis zum 10:11 in Sichtkontakt, ohne jedoch ausgleichen zu können. Ein Treffer von Daniel Brack und zwei Tore von Markus Richwien, der die Überzahlsituation nach zwei Zeitstrafen gegen Jan Bröenhorst am Besten nutzen konnte, erhöhten die Führung, bevor Stefan Dessin in der Schlusssekunde zum 11:14-Pausenstand traf.

Spenge kommt wieder heran, aber Füchse dominieren

In der zweiten Halbzeit wiederholt sich dann der Beginn des ersten Durchgangs. Markus Richwien und Pavel Prokopec erhöhen schnell den Vorsprung auf fünf Treffer, nach einem Tor von Jan Bröenhorst kann im folgenden Angriff Berlins Kreisläufer Andrius Stelmokas kontern. Danach gelingt es Spenge wieder von 12:17 (37.) auf 16:17 (46.) aufzuschließen, den Gästen gelang fast neun Minuten kein Treffer. Füchse-Trainer Jörn-Uwe Lommel sah sich zu einer Auszeit genötigt. War er zwar mit der Abwehrleistung sehr zufrieden, störte ihn vor allem die Nachlässigkeit im Angriff, sobald eine Führung herausgespielt war. Als die letzten zehn Spielminuten begannen, gelang es seinem Team dann auch den Vorsprung von 17:18 wieder auf 17:21 zu erhöhen. Seinen Anteil daran hatte auch Jens Vortmann, der bei drei Strafwürfen seinen Kollegen Petr Stochl ersetzte. Gelang Anton Leif noch das 15:17, scheiterte Leif später ebenso an Vortmann wie David Kreckler in der Schlussphase.

Beim Stand von 19:22 in der vorletzten Spielminute verpasste Kreckler damit die letzte Chance der Spenger auf einen Punktgewinn. Stattdessen sicherte Torhüter Jens Vortmann mit seiner Strafwurfparade den Sieg. Michael Scholz gelang zwar noch das 20:22, jedoch erst zu Beginn der letzten Minute. Mit seinem dritten Strafwurf und insgesamt achten Treffer erzielte Wilczynski das 20:23, nach dem folgenden Gegentreffer traf dann Gabor Langhans mit der Schlusssirene. Nach seinem Bundesligadebut mit zwei Treffern am vorherigen Spieltag gelang Langhans heute zwar nur ein Tor, er bekam jedoch wieder große Spielanteile. Wenig Spielanteile hat dagegen auf Spenger Seite David Kreckler erhalten. Trainer Horst Brinkmann lies erkennen, dass es in der vergangenen Woche zu internen Unstimmigkeiten kam und forderte seine Mannschaft im Abstiegskampf auf sowohl auf dem Spielfeld als auch hinter den Kulissen alles zu geben um die Chance auf den Klassenerhalt zu nutzen.


TuS Spenge – Füchse Berlin 21:24 (11:14)

TuS Spenge: Grote, Mundhenk
Leif 6/5, Dessin 5, Scholz 4, Bröenhorst 3, Bock 2, Wilmsen 1, Bergmann, Dittrich, Rüter, Dähne, Kreckler

Füchse Berlin: Stochl (1.-60.), Vortmann (3 7m)
Wilczynski 8/3, Richwien 5, Stelmokas 3, Detlof 2, Brack 2, Prokopec 2, Schumann 1, Langhans 1, Matas, Roemling, Hartensuer, Veta

Schiedsrichter: Andreas Caris und Stefan Foerster
Zeitstrafen: 16 : 8 Minuten (Wilmsen, Bröenhorst 3x, Dessin 2x, Rüter, Dittrich – Schumann 2x, Detlof, Stelmokas)
Disuqalifikation: Jan Bröenhorst (TuS Spenge, 53., nach dritter Zeitstrafe)
Siebenmeter: 5/8 – 3/3 (Kreckler scheitert an Stochl, Kreckler und Leif scheitern an Vortmann)

Spielfilm:
1:0 (2.), 1:5 (7.), 2:5 (8.), 2:7 (10.), 3:7 (12.), 3:8 (13.), 6:8 (18.), 6:9 (18.), 8:9 (21.), 8:10 (22.), 9:10 (23.), 9:11 (23.), 10:11 (24.), 10:14 (30.), 11:14 (HZ)
11:16 (36.), 12:16 (36.), 12:17 (37.), 16:17 (46.), 16:18 (47.), 17:18 (51.), 17:21 (53.), 19:21 (55.), 19:22 (57.), 20:22 (60.), 20:23 (60.), 21:23 (60.), 21:24 (EN)




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