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27.04.2018|Vorbericht|rom

Wir schaffen das! Füchse wollen ins Final Four des EHF-Pokal

Drei Mal waren die Füchse Berlin im Final Four des EHF-Pokals, 2015 sicherten sie sich vor heimischem Publikum den Titel. Für Pfingsten ist immer noch die Teilnahme an den Ottostadt Magdeburg Finale das Ziel - dafür muss aber morgen gegen RK Nexe mit mindestens acht Toren gewonnen werden. Die Füchse Berlin sind überzeugt, dass das mit vereinten Kräften möglich ist.

Velimir Petkovic und die Mannschaften haben sich intensiv vorbereitet
© Bildnachweis: Foto Lächler

Die Füchse Berlin haben diese Saison einige Höhen und Tiefen erlebt, insbesondere im EHF-Pokal. In Erinnerung ist die bittere, deutliche und in der Form auch überraschende Niederlage im ersten Gruppenspiel gegen Saint-Raphael, im Rückspiel dann der entscheidende 34:25-Sieg für den anschließenden Gruppensieg. Im Viertelfinale gab es nun letzten Samstag im kroatischen Nasice bei RK Nexe eine 20:28-Niederlage.

Bei vielen Füchse-Fans werden da Erinnerungen wach an das Viertelfinale in der Champions League im Frühjahr 2012. Auch damals hatten die Füchse auswärts verloren, kehrten sogar mit einer Bürde von elf Toren aus dem spanischen Leon zurück. Und eine Woche später dann das vielleicht spektakulärste Spiel der Vereinsgeschichte, 29:18 wurde Ademar Leon besiegt und das Final Four der VELUX EHF Champions League erreicht.

„Ich erinnere mich an das Spiel und ich weiß, dass im Handball alles möglich ist", gibt sich Füchse-Trainer Velimir Petkovic kämpferisch und bemüht sein Gedächtnis, denn „ich habe noch viele andere Spiele in Erinnerung, bei denen ein hoher Rückstand gedreht wurde." Eine ganz persönliche Erinnerung des Trainers datiert aus dem Jahr 1991. Als Trainer von Banja Luka war Petkovic im Halbfinale des IHF-Cup, Vorgänger des heutigen EHF-Cups, mit 24:17 bei TuSEM Essen unterlegen und hatte das Rückspiel mit 19:12 gewonnen. Sechs Wochen später holte er gegen CSKA Moskau den Titel.

Gemeinsam mit der Mannschaft hat Petkovic das Hinspiel in Nasice gründlich analysiert. „Wir haben gar nicht so schlecht gespielt", beschreibt er die Auswertung, „aber einfach nicht getroffen." Für die gesamte Mannschaft ein kleiner Schock am Ende so deutlich zu verlieren, auch wenn in den Schlussminuten der Rückstand noch reduziert wurde. Entsprechend kämpferisch gibt sich dann auch Petkovic: „Wir haben zwei Ziele, wir wollen mehr als 28 Tore werfen und weniger als 20 Tore kassieren."

Dass das kein einfaches Unterfangen ist, dessen ist sich die gesamte Mannschaft bewusst. „Wir müssen 60 Minuten richtig ackern", gibt Petkovic die Devise aus. Die Erwartungshaltung an die Mannschaft hat auch Geschäftsführer Bob Hanning klar formuliert: „Ich erwarte von der Mannschaft ein Feuerwerk." Nur dann ist es möglich gemeinsam noch die Ottostadt Magdeburg Finals 2018 zu erreichen. „Wir wollen ein kleines Wunder schaffen", so Hanning, der dabei auch auf die gegenseitige Unterstützung von Mannschaft und den Fans setzt.




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