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26.05.2018|Vorbericht|rom/kwa

Füchse bestreiten ihr letztes Auswärtsspiel bei euphorischer MT Melsungen

Der 26:20-Heimerfolg am vergangenen Donnerstag gegen den TuS N-Lübbecke brachte den Füchsen durch die zeitgleiche Niederlage des SC Magdeburgs bereits zwei Spieltage vor Ende den sicheren dritten Platz in der Abschlusstabelle ein. Dadurch, dass die Rhein-Neckar Löwen zeitgleich ihr Spiel gegen die MT Melsungen ebenfalls knapp mit 23:24 verloren hatte, bietet sich nun eine völlig neue Tabellensituation. Genau bei dieser selbstbewussten MT müssen die Füchse am Sonntag (12.30 Uhr, Rothenbach-Halle Kassel, live auf Sky) ihr letztes schweres Auswärtsspiel der Saison bestreiten.

Der Einsatz von Mandalinic in Melsungen/Kassel ist fraglich
© Bildnachweis: Foto Lächler

In wenigen Minuten hatte sich am Donnerstagabend die Ausgangslage für die Füchse Berlin vor den letzten beiden Saisonspielen nochmals komplett geändert. Schuld daran war weniger der ungefährdete 26:20-Heimsieg gegen den TuS N-Lübbecke sondern vielmehr die Ergebnisse der zeitgleichen Spiele. Rechnerisch benötigten die Füchse eigentlich zwei Siege aus den letzten drei Spielen für den sicheren dritten Platz. Neben dem eigenen Sieg war es die Niederlage des SC Magdeburg, die die Füchse-Fans schon gestern jubeln ließen. Nach 2011 und 2012 schaffen die Füchse zum dritten Mal den dritten Tabellenplatz.

Und dann war da noch das Ergebnis aus Mannheim, die bis dahin zuhause ungeschlagenen Rhein-Neckar Löwen verloren 23:24 gegen die MT Melsungen. Damit schiebt sich überraschend die SG Flensburg-Handewitt wieder an die Tabellenspitze mit 52:12 Punkten, einen Punkt schlechter stehen dahinter die Rhein-Neckar Löwen und die Füchse Berlin. Mehr Spannung könnte es für die letzten beiden Spiele aller drei Teams nicht geben. Die SG Flensburg-Handewitt tritt noch in Lübbecke (16. Platz, 14:50 Punkte) und gegen Frisch Auf! Göppingen (10., 31:33) an. Für die Löwen geht es jeweils zuhause gegen die Eulen Ludwigshafen (17., 13:51) und den SC DHfK Leipzig (8., 37:27).

Die Füchse Berlin haben im Vergleich mit den beiden Erstplatzierten nicht nur die schlechteste Tordifferenz, sondern auch das vermeintlich schwerste Restprogramm. Denn am kommenden Sonntag tritt das Team von Trainer Velimir Petkovic bei der MT Melsungen an. Jene Mannschaft die am Donnerstag bei den Rhein-Neckar Löwen gewann und damit den ersten positiven Überraschungsmoment seit dem Trainerwechsel von Michael Roth zu Heiko Grimm verbuchen konnte.

Die Füchse Berlin müssen zudem in dezimierter Besetzung nach Kassel, Heimspielort der MT Melsungen, reisen. Sowohl Stipe Mandalinic als auch Mattias Zachrisson kehrten leicht angeschlagen vom Europapokaltriumpf aus Magdeburg zurück und wurden gestern geschont, bei Mandalinic war nach der Pause dann aber an keinen Einsatz mehr zu denken. Ob die beiden Spieler überhaupt die Reise antreten wird sich kurzfristig vor Abfahrt entscheiden, ebenso bei Anreise ein möglicher Einsatz am Sonntag.

Bereits beim Spiel gegen den TuS N-Lübbecke war festzustellen, dass das Mammutprogramm der letzten Tage und Wochen bei allen Akteuren kräftig Substanz und Reserven gekostet hat. Insbesondere in der ersten Halbzeit kam die Mannschaft nur sehr langsam auf Betriebstemperatur. Diese Herausforderung wird Trainer Velimir Petkovic mit seinem Team auch mit zur MT Melsungen nehmen. Dennoch wollen die Füchse natürlich versuchen das positiv zu gestalten um bereit zu sein, falls weitere überraschende Ergebnisse in der DKB Handball-Bundesliga noch einmal das Tabellenbild verschieben.




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