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28.04.2007|Information|RM

Füchse in der ersten Liga!

Die Füchse Berlin gewinnen ihr Auswärtsspiel beim Tabellenletzten HSG Augustdorf-Hövelhof 36:23 (18:11). Bereits am viertletzten Spieltag steht damit der direkte Aufstieg in die erste Liga fest. Der Stralsunder HV, direkter Verfolger um den Direktaufstieg, verlor in seinem Spiel am heutigen Abend bei der HSG Varel mit 26:29. Damit stehen die Füchse Berlin uneinholbar auf Platz 1 der zweiten Liga Nord.
Erfolgreichster Füchse-Schütze war Konrad Wilczynski mit 11/4 Treffern. Kapitän Daniel Brack sorgte mit seinem vierten Treffer für das 1000. Füchse-Tor der laufenden Saison.


Mit positiven Vorzeichen ging es zum Tabellenschlusslicht HSG Augustdorf-Hövelhof. Ein Sieg würde den vorzeitigen Aufstieg bedeuten. Spielerisch hatten die Füchse Berlin dann auch keine Probleme. Von Beginn an bestimmte die Mannschaft das Spiel, während die rund 30 mitgereisten Fans die Halle fest im Griff hatten. Die Hauptstädter boten ihrer Anhängerschaft den einen oder anderen Glanzpunkt. Bereits Mitte der ersten Halbzeit sorgte Konrad Wilczynski, der am Ende auf 11/4 Treffer kam, für Jubel auf der Bank und bei den Anhängern. Bei einem Einwurf täuschte er zunächst einen Pass an, worauf sich der Augustdorfer Torhüter René Selke entsprechend positionierte. Statt den Ball zu passen, verblüffte er aber Selke und feuerte den Ball direkt ins Tor. In der 18. Minute stand es dann auch bereits 6:12 und die Füchse wurden ihrer Favoritenrolle gerecht.

Bereits nach 21 Minuten musste dagegen Andrius Stelmokas seine zweite Zeitstrafe absitzen, es sollten jedoch die einzigen Zeitstrafen der Füchse bleiben. Trainer Jörn-Uwe Lommel begann zu wechseln und Sebastian Roemling kam zu Einsatzzeiten, aber auch Jens Vortmann entlastete Petr Stochl im Tor. Bereits zur Halbzeit lagen die Füchse mit 11:18 deutlich in Führung. Gleich zu Beginn setzten sie ihren Lauf fort und erhöhten weiter auf 11:23, zwischenzeitlich wurde der Vorsprung gar auf 15 Tore ausgebaut. Mit seinem vierten Treffer zum 18:32 markierte Kapitän Daniel Brack dann auch noch das 1.000 Saisontor. Ganz zum Schluss durfte sich sogar Petr Stochl noch in die Torschützenliste eintragen, aus dem linken Rückraum erzielte der mit nach vorn gegangene Torhüter den letzten Füchsetreffer, musste kurz darauf jedoch noch per Siebenmeter ein Gegentor einstecken. Am Ende gewinnen die Füchse völlig verdient mit 36:23.

Mannschaft und Fans feiern den Aufstieg

Mit dem Schlusspfiff um 19:25 begann dann die Aufstiegsfeier. Der Stralsunder HV als direkter Verfolger hatte zwar noch nicht gespielt, der Füchse-Vorsprung war jedoch nun groß genug, dass die Sundstädter höchstens nach Punkten gleichziehen konnten. Dann hätte das Torverhältnis über den Aufstieg entschieden, doch auch hier liegen die Füchse uneinholbar vorn. Ausgestattet mit Aufstiegs-Shirts und gemeinsam mit den mitgereisten Fans wurde dann noch in Augustdorf mit der Aufstiegsfeier begonnen, bevor es im Bus weiterging. Dort erreichte die Mannschaft dann auch die Nachricht aus Varel, dort unterlag der Stralsunder HV das erst um 19:30 angepfiffene Spiel mit 29:26. Bereits im Bus wurden die Feierlichkeiten weiter angeheizt.

Gegen 0:30 Uhr traf das Aufstiegsteam dann in bester Partylaune am Horst-Körber-Sportzentrum ein. Dort wurden sie bei einem Buffet und Getränken von Sponsoren und dem Fanclub erwartet. Trainer Jörn-Uwe Lommel war dann auch anzumerken, dass ihm die Last der letzten Monate von den Schultern fielen. „Hinter uns liegen zwei Jahre härtester Arbeit, die nun belohnt wurde. Gegen alle Skepsis und Zweifel im Vorfeld haben wir uns durchgesetzt, das macht schon sehr stolz.“ so der Aufstiegstrainer. Daniel Brack wurde in der ganzen Feierlaune dann auch ein wenig nachdenklich, schließlich hätten viele am Potenzial der Mannschaft gezweifelt. „Aber die Mannschaft hat sich gefunden und gemeinsam für das Ziel gekämpft und am Ende alles richtig gemacht.“ resümierte der Kapitän um schnell wieder die Kurve zu bekommen: „Feste muss man feiern wie sie fallen“ – gegen 2 Uhr ging es dann weiter ins Berliner Nachtleben.



HSG Augustdorf-Hövelhof – Füchse Berlin 23:36 (11:18)

HSG Augustdorf-Hövelhof:
Selke, Krüger
Honerkamp 6/1, Kutlesa 6/2, Holl 3, Grunow 3, Dübener 2, Gote 2, Kolios 1, Lück, Jäger, Feldmann

Füchse Berlin:
Stochl (1 Tor), Vortmann
Wilczynski 11/4, Stelmokas 6, Brack 4, Richwien 4, Detlof 3, Matas 2, Roemling 2, Prokopec 2, Schumann 1, Hartensuer, Pieper

Schiedsrichter: Matthias Heit, Thomas Hörath
Zeitstrafen: 6:4 Minuten (Jäger, Feldmann, Kolios – 2x Stelmokas)
Siebenmeter: 3/3 – 4/5

Spielfilm:
1:0 (1.), 1:1 (2.), 2:1 (2.), 2:2 (3.), 3:2 (4.), 3:4 (7.), 4:4 (9.), 4:7 (12.), 5:7 (13.), 5:8 (14.), 6:8 (14.), 6:12 (18.), 7:12 (19.), 7:13 (21.), 8:13 (22.), 8:14 (22.), 10:14 (22.), 10:16 (23.), 11:16 (25.), 11:18 (HZ)
11:23 (36.), 12:23 (37.), 12:26 (41.), 13:26 (42.), 13:28 (44.), 14:28 (50.), 14:29 (51.), 15:29 (51.), 15:30 (52.), 16:30 (52.), 16:31 (53.), 17:31 (53.), 17:32 (54.), 18:32 (54.), 18:33 (55.), 19:33 (56.), 19:34 (56.), 21:34 (52.), 21:35 (58.), 22:35 (59.), 22:36 (60.), 23:36 (EN)

Auszeiten:
16:03 HSG Augustdorf-Hövelhof beim Stand von 6:10
19:26 Füchse Berlin beim Stand von 7:12
44:03 HSG Augustdorf-Hövelhof beim Stand von 13:28




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