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02.12.2018|Spielbericht|kwa

Die Füchse feiern den 1. Advent mit zwei Punkten - 26:22 gegen den Bergischen HC

Mit 26:22 (10:8) gewinnen die Füchse Berlin ihr Heimspiel gegen den Bergischen HC. In einem über weite Strecken engen Spiel, holt sich der Hauptstadtclub vor 8680 Zuschauern zwei Punkte im Bundesliga-Heimspiel. Der starke Defensivverbund war ausschlaggebend für den Erfolg. Jacob Holm war mit sieben Treffern bester Werfer der Partie.

Silvio Heinevetter zeigte viele wichtige Paraden
© Bildnachweis: Foto Lächler

Von Beginn an zeichnete sich eine enge und vom Kampf betonte Begegnung ab. In der 5. Spielminute konnte Fabian Wiede per Tempogegenstoß das 2:1 für die Hausherren erzielen. Doch das Team von Velimir Petkovic konnte sich nicht absetzen, da man in der Anfangsviertelstunde immer wieder am gegnerischen Torhüter Rudeck scheiterte. Doch auch die Defensive der Füchse machte im Zusammenspiel mit Silvio Heinevetter im Tor einen guten Job.

Es dauerte bis zur 24. Spielminute, ehe Jacob Holm beim 8:6 zur ersten zwei-Tore-Führung ins leere Tor der Gäste verwandeln konnte. Diesen Vorsprung konnte der EHF-Cup-Sieger bis zur Pause halten. Mit einem 10:8 ging es schließlich in die Halbzeit. Nach Wiederbeginn konnte der Aufsteiger zunächst auf 10:9 verkürzen.

Doch dann legten die Füchse Berlin einen Zwischenspurt ein. Sie zogen durch Treffer von Frederik Simak, Mijajlo Marsenic und Jacob Holm auf 15:11 davon. Allerdings machte der in dieser Saison so starke BHC keine Anstalten nachzulassen. Den Gästen gelang es beim 16:14 wieder auf zwei Treffer heranzukommen.

Nun war das Spiel wieder völlig offen. Der Hauptstadtclub spielte geduldig und fand dadurch immer wieder Lücken in der kompakten Deckung der Gäste. Bis zum 19:17 änderte sich nichts am Abstand. Kurz vor Beginn der letzten zehn Spielminuten lag, nach dem Anschlusstreffer von Linus Arnesson zum 19:18, eine gehörige Portion Spannung in der Luft.

Allerdings peitschte der volle Fuchsbau die Hausherren wieder nach vorne und die Füchse stellten durch einen Doppelschlag auf 21:18. Somit sah sich Gästetrainer Sebastian Hinze in der 52. Spielminute zu seiner dritten Auszeit gezwungen. Doch Silvio Heinevetter war nun immer wieder zur Stelle, sodass der BHC das Blatt nicht mehr wenden konnte. Am Ende gewinnen die Füchse Berlin in einer engen Partie mit 26:22 und bleiben somit auf Tabellenplatz sechs.

Füchse Berlin - Bergischer HC 26:22 (10:8)
Heinevetter, Genz; Wiede 3, Elisson 1, Matzken 1, Holm 7, Gojun, Genty, Lindberg 2/1, Simak 4/4, Schmidt 1, Matthes, Koch 4, Marsenic 2, Gliese 1

Stimmen:

Velimir Petkovic (Trainer Füchse Berlin):
Der BHC hat bis jetzt eine tolle Leistung gezeigt. Ich erwarte, dass ein, zwei Spieler bei uns nächste Woche wieder ins Training einsteigen und hoffe, dass wir diese schwierige Situation jetzt hinter uns haben. Ich war heute ziemlich nervös. Das war nicht besonders gut von uns vorne.
Hinten haben wir wieder gekämpft. Wir haben wieder wie jede Woche Moral bewiesen. Ich muss ein riesen Lob an Heine richten. Er ist mit seiner Leistung gegen Aalborg und heute zurückgekommen. Ich hoffe, dass wir weiter so mit ihm rechnen können. Simak hat die ganze Woche nicht trainiert, da er sich gegen Aalborg verletzt hat.
Bob hat uns heute ein Geschenk gegeben mit Torben. Er ist 18 Jahre alt und spielt 45 Minuten. Ich bin überglücklich, dass wir ihn heute hatten. Man hat gesehen, dass wir mit den Kräften am Ende gewesen sind, haben uns aber einen Vorsprung erarbeitet. Ich muss sagen, ich bin überglücklich mit diesem Sieg.

Bob Hanning (Geschäftsführer Füchse Berlin):
Wir sind glücklich, dass wir das Spiel gewonnen haben. Wir sind so gut, wie der Gegner das zulässt. Der BHC und wir haben vor allem in der ersten Halbzeit sehr, sehr gut verteidigt. In der zweiten Halbzeit haben wir nicht mehr so konsequent an die Deckungsleistung anschließen können.
Du hast einfach gemerkt, dass Jacob Holm immer durchspielt. Es ist sein erstes Jahr in der Bundesliga und im Ausland. Da bin ich mit seiner Leistung sehr zufrieden.
Torben hat ein sehr schnelles Eins-gegen-Eins und er kann sich weiterentwickeln, wenn er die nächsten Jahre dabei bleibt und weiter an Körper zulegt.




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