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21.06.2019|Information|kwa/tfo

„Was macht eigentlich...?" - Konrad Wilczynski

Die neue Rubrik beschäftigt sich mit ehemaligen Spielern der Füchse Berlin. Hier erhalten die Fans interessante Informationen, was diese Spieler nach ihrem Weggang gemacht haben und wohin sie ihre Karriere geführt hat. Die Rubrik beschäftigt sich zuerst mit dem ehemaligen Publikumsliebling Konrad „Conny" Wilczynski. Der Linksaußen spielte von 2006 bis 2011 in Berlin und war mit verantwortlich für den Aufstieg in die erste Handball-Bundesliga. In der Aufstiegssaison krönte er sich zum ersten Berliner Torschützenkönig der höchsten deutschen Spielklasse. Nach der Saison 2010/11 ging es dann zurück in unser Nachbarland Österreich.

Der erste Berliner Torschützenkönig in der HBL
© Bildnachweis: Füchse Archiv

Der trickreiche Außenspieler, der in Österreich unter dem Namen „Wuzzlerkönig" bekannt ist, kehrte nach dem Auslaufen seines Vertrags in seine Heimat zurück. Dort beendete er zunächst sein Studium und widmete sich seinem Heimatverein der SG Handball WESTWIEN. In diesem Verein war er in einer Doppelfunktion tätig. Zum einen managte er den Verein und zum anderen stand er noch selbst auf der Platte. „Anfangs war es sehr schwer beides gut unter einen Hut zu bekommen", gibt der nun 37-jährige offen zu.

Nach der Europameisterschaft 2014 in Dänemark beendete der gebürtige Wiener seine Karriere als Handballspieler, um sich ausschließlich dem Managerposten zu widmen. „Nur als Manager für den Verein tätig zu sein war einfacher für mich. Die Umstellung von Spieler auf Manager war, wie viele angenommen hatten, gar nicht so schwer. Ich hatte immer noch das gleiche Umfeld wie zuvor und konnte außerdem meiner Leidenschaft Sport weiterhin nachgehen. Das erleichterte mir meine Arbeit ungemein", schildert Conny Wilczynski sein Karriereende und die damit verbundene Umstellung.

Im Jahr 2016 ging der Manager der SG Handball WESTWIEN dann den nächsten großen Schritt in seiner nun nicht mehr aktiven Profikarriere. „Gemeinsam mit anderen Sportlern habe ich ein eigenes Start-Up-Unternehmen gegründet. Der Sport ist weiterhin meine größte Leidenschaft und ich finde es sehr interessant, den Sport aus so vielen unterschiedlichen Perspektiven kennenzulernen", lässt uns der ehemalige „Wuzzlerkönig" wissen.

Sein neues Start-Up-Unternehmen „SPORTBOX" beschäftigt sich hauptsächlich damit, Kinder und Jugendliche an verschiedene Ballsportarten heranzuführen. „Wir bauen eine Sportcampstruktur auf und betreiben unsere eigene Sportanlage, die es den Kindern attraktiver machen soll zum Ballsport zu finden", gibt uns Conny Wilczynski einen kurzen Einblick in sein neues Projekt. Seine Managertätigkeit bei seinem Heimatclub aus Wien hat der engagierte Ex-Fuchs trotz des neuen umfangreichen Projekts nicht niedergelegt.

Die Zeit bei den Füchsen Berlin bezeichnet Wilczynski als beste Zeit seines Lebens: „Schon als kleines Kind war es immer mein Traum in der Bundesliga zu spielen und diesen Traum konnte ich mir erfüllen". Berlin ist für den Österreicher zu seiner zweiten Heimat geworden. Er hat hier noch immer viele enge Freunde und fühlt sich dem Verein sehr verbunden. „Es ist etwas sehr Besonderes, wenn du es mit einem einzigen Verein von der zweiten Bundesliga bis in die Champions League schaffst", schwärmt der ehemalige Berliner Linksaußen. Wilczynski verfolgt die Füchse noch immer interessiert und hofft bald mal wieder in seinem alten Wohnzimmer, dem Fuchsbau, vorbeischauen zu können.




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