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03.07.2019|Information|kwa/tfo

„Was macht eigentlich ...?" - Martin Murawski

Die neue Rubrik beschäftigt sich mit ehemaligen Spielern der Füchse Berlin. Hier erhalten die Fans interessante Informationen, was diese Spieler nach ihrem Weggang gemacht haben und wohin sie ihre Karriere geführt hat. Heute beschäftigen wir uns mit dem Werdegang von Martin Murawski. Der gebürtige Berliner wechselte 2006 zur A-Jugend der Füchse. Während er in der Jugend noch im linken Rückraum eingesetzt wurde, wurde er unter dem damaligen Profitrainer Jörn-Uwe Lommel immer mehr zum Linksaußen umgeschult. Aufgrund zu großer Konkurrenz verließ er 2011 die Füchse. Mittlerweile steht er beim HC Erlangen unter Vertrag.

Heute spielt der Ex-Fuchs in Erlangen
© Bildnachweis: Füchse Archiv

Martin Murawskis Profikarriere begann, als er im Jahr 2007 als einer der ersten Jugendspieler bei den Füchsen unter Vertrag genommen wurde. In seinem ersten Jahr spielte er unter Bob Hanning in der A-Jugend der Füchse. Bei seinem Übergang zu den Profis wurde er aufgrund seiner Größe, die bei knapp 1,84 Meter liegt, vom damaligen Füchse-Trainer Jörn-Uwe Lommel zum Linksaußen geschult. „Obwohl ich nicht der Größte war, habe ich es doch durch meine körperliche Robustheit geschafft mir Spielzeiten zu verdienen", schaut der heutige Erlanger zurück. „Es war eine sehr besondere und prägende Zeit. Für mich und den Verein Füchse Berlin. Noch heute verspüre ich Nähe zu den Füchsen, da dort viele Freunde und meine Familie leben", berichtet Murawski.

Nach dem Aufstieg der Füchse stieg natürlich nach und nach auch die Prominenz im Kader. Nach dem Amtsantritt von Dagur Sigurdsson als Füchse-Trainer bekam Murawski nicht mehr allzu viel Spielzeit. „In der Saison 2010/11 waren wir zu dritt auf der Linksaußenposition. Hinter Nincevic und Wilczynski war es abzusehen, dass ich abfallen werde. Also habe ich den Wechsel zum SV Post Schwerin vollzogen", schildert der Linksaußen das damalige Geschehen. Nach einem Jahr mit Zweitspielrecht bei Schwerin verpflichtete der Verein ihn fest. Dort kam er mit einem ganz besonderen Trainer in Kontakt: „Unter Christian Prokop konnte ich meine nächsten Entwicklungsschritte machen, da er sehr gut mit Jugendspielern umgehen konnte". Allerdings löste der Verein sich ein Jahr später auf und der gebürtige Hauptstädter landete 2018 über Hildesheim, Erlangen und Saarlouis anschließend wieder beim HC Erlangen.

Die Saison 18/19 verbrachte er als zweiter Linksaußen beim HC Erlangen. Er schloss sein Studium in Sportmanagement ab und möchte nun auch vermehrt an die Karriere nach der Karriere denken. „Derzeit bin ich als Personal- und Praxismanager des Ärztezentrums unseres Vereins tätig und kann mir auch in der Zukunft vorstellen einen Posten in der sportlichen Leitung eines Profi-Vereins zu belegen", zeigt uns Murawski seine Zukunftspläne auf. Aber auch dadurch wird der Kontakt in die Hauptstadt nicht abreißen: „Ich war fünf Jahre in Berlin und habe auch heute noch Kontakt zu Personen meiner damaligen Zeit, wie zum Beispiel zu Bob Hanning und Colja Löffler". Die Füchse-Familie wünscht Martin Murawski weiterhin alles Gute und freut sich auf ein Wiedersehen.




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