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29.09.2019|Spielbericht|kwa

Füchse rücken auf Rang zwei vor

Die Füchse Berlin gewinnen ihr Heimspiel in der LIQUI MOLY HBL gegen die Eulen Ludwigshafen mit 29:19 (12:9). Im ersten Durchgang konnten die Gäste den Kontakt noch halten, doch im zweiten Abschnitt war der Hauptstadtklub eine Nummer zu groß. Somit springen die Berliner am Tag von Marko Kopljars Comeback auf Rang zwei der Tabelle und freuen sich auf das DHB-Pokal-Achtelfinale am Dienstag gegen den SC Magdeburg.

Daumen hoch für diesen Auftritt
© Bildnachweis: Foto Lächler

Die Begegnung begann sehr langsam, da die Gäste aus Ludwigshafen kaum Lösungen gegen die Berliner Deckung fanden und sich daher häufig im Zeitspiel wiederfanden. Die Hausherren scheiterten in den Anfangsminuten einige Male am gegnerischen Torhüter und somit stand es in der 15. Spielminute 4:4-Unentschieden. Im Anschluss legten die Füchse einen Zwischenspurt ein, sodass Tim Matthes in der 19. Spielminute das 7:4 markierte.

Daraufhin feierte der gesamte Fuchsbau einen besonderen Moment: Marko Kopljar war nach 18 Monaten Verletzungspause zurück auf dem Feld. Diese Geschichte wurde kurz darauf noch schöner, als der Linkshänder den Ball zum 9:6 im Netz zappeln ließ. Der Hauptstadtklub hielt den Vorsprung von drei Treffern bis zum Halbzeitpfiff und ging somit mit einer 12:9-Führung in die Pause.

Der Start in den zweiten Durchgang funktionierte bei den Füchsen. Das Team von Velimir Petkovic konnte sich schnell auf 16:10 absetzen und hatte die Begegnung von nun an vollends unter Kontrolle. Über eine gute Defensivleistung, mit einem hellwachen Silvio Heinevetter zwischen den Pfosten, kamen die Hausherren immer wieder über das erweiterte Gegenstoßspiel zu Torerfolgen.

In der 47. Spielminute war es dann Kreisläufer Johan Koch, der mit seinem Treffer zum 23:13 erstmals eine Zehn-Tore-Führung herstellen konnte. Dieses Polster wurde in der Schlussphase nicht mehr aus der Hand gegeben, sodass die Berliner am Ende einen souveränen 29:19-Heimerfolg einfahren konnten. Durch dieses Ergebnis springen die Füchse auf Rang zwei der Bundesligatabelle und sind nach dem vierten Sieg in Folge für das am Dienstag um 19:00 Uhr stattfindende Achtelfinalspiel im DHB-Pokal gegen den SC Magdeburg bestens gewappnet.

Füchse Berlin - Die Eulen Ludwigshafen 29:19 (12:9)
Heinevetter, Milosavljev; Ernst 2, Wiede 3, Holm 1, Struck 3, Mandalinic, Gojun 3, Lindberg 9/4, Simak, Müller, Matthes 1, Kopljar 2, Koch 1, Marsenic 1, Drux 3

Stimmen:

Velimir Petkovic (Trainer Füchse Berlin):
Es ist immer schön, mit zehn Toren zu gewinnen. Ich habe vor zwei Wochen schon gesagt, dass wir zeigen müssen, dass wir auch mit zehn Toren gewinnen können. Wir haben zwei unterschiedliche Halbzeiten gesehen. Über die erste Halbzeit kann ich mich nicht beschweren. Die Eulen haben eine gute Taktik ausgewählt, haben lange gewartet bis wir einen Schritt zu spät sind und dann kam der Bodenpass.
In der zweiten Halbzeit haben wir kompakter gestanden und einige Bälle erobert. Wir haben versucht schneller zu spielen und zu werfen. Das war unsere Chance und deshalb haben wir auch in dieser Höhe gewonnen. Ich glaube, das war eine gute Vorbereitung für unser schweres Spiel am Dienstag gegen den SC Magdeburg.

Bob Hanning (Geschäftsführer Füchse Berlin):
Das tat gut heute. Ich habe mich sehr für Marko gefreut. Er ist so ein positiver Mensch, der so viel von Handball versteht und der uns noch viel helfen wird in dieser Saison. Umso mehr habe ich mich gefreut, dass er heute sein Können auf der Platte wieder zeigen konnte.




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