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01.10.2019|Spielbericht|kwa

Mit Derbysieg ins Viertelfinale

Die Füchse Berlin ziehen durch einen 31:30 (15:16)-Erfolg über den SC Magdeburg ins Viertelfinale des DHB-Pokals ein und feiern somit wettbewerbsübergreifend den fünften Sieg in Serie. Das Team von Velimir Petkovic zeigte im zweiten Durchgang eine beeindruckende Leistung und sichert sich im brennenden Fuchsbau verdient den Einzug in die nächste Runde.

Ab ins Viertelfinale!
© Bildnachweis: Foto Lächler

Simon Ernst setzte den Startpunkt in diesem emotionalen Pokalderby. Beide Mannschaften sprühten von Beginn an vor Emotionen und die Halle nahm die Funken vom Spielfeld auf und entfachte ein Feuer. Es entwickelte sich direkt eine Begegnung auf Augenhöhe und somit war bis zum 5:5 nach zehn Minuten alles in der Reihe. Doch dann gelang den Gästen aus Magdeburg ein Doppelschlag zum 5:7.

Die Hausherren ließen jedoch nie mehr als zwei Tore Unterschied zu und so war es in der 18. Spielminute Füchse-Kapitän Hans Lindberg, der zum 10:10 verwandeln konnte. Fünf Minuten später war es dann Fabian Wiede, der die Füchse mit 13:12 wieder in Führung brachte. Allerdings zeigte sich auch das Topteam aus Magdeburg kämpferisch und konnte bis zum Halbzeitpfiff auf 15:16 stellen.

Die ausgeglichene Partie sollte in der zweiten Halbzeit aus Sicht der Füchse noch mehr Fahrt aufnehmen. Mijajlo Marsenic, Simon Ernst und Hans Lindberg setzten drei Treffer in Serie und brachten ihr Team mit 18:16 in Front. Magdeburg konnte noch einmal ausgleichen, doch dann drückten die Berliner der Partie ihren Stempel auf. In der 44. Spielminute war beim 24:19 die erste Fünf-Tore-Führung im tobenden Fuchsbau perfekt.

Das Team von Velimir Petkovic war nun die bessere Mannschaft und auch acht Minuten vor dem Abpfiff war beim 28:24 die Lücke weiterhin vorhanden. Auch wenn die Gäste nochmal alles in die Waagschale warfen, konnte der Hauptstadtklub immer wieder kontern. In der 57. Spielminute erzielte Paul Drux das vorentscheidende 30:26. Am Ende wurde es in Sachen Ergebnis nochmal eng, doch die Füchse behalten mit 31:30 die Oberhand und stehen im Viertelfinale des DHB-Pokals.

Füchse Berlin - SC Magdeburg 31:30 (15:16)
Heinevetter, Milosavljev; Ernst 5, Wiede 2, Holm 5, Struck, Mandalinic 1, Gojun, Lindberg 7/4, Simak, Müller, Matthes 4, Kopljar, Koch, Marsenic 2, Drux 5

Stimmen:

Velimir Petkovic (Trainer Füchse Berlin):-¨-¨
Wir wussten, was wir haben. Wir haben gesehen, was wir für eine Mannschaft sind, wenn die verletzen Spieler zurückkommen. Wir haben sehr verdient gewonnen, das macht mich sehr glücklich. Wir wussten, dass die Mannschaft aus Magdeburg so gut ist, dass wir nicht sicher sind, wenn wir mit drei oder auch fünf Toren führen. Aber wir haben sowohl im Angriff als auch in der Abwehr eine sehr starke Leistung gezeigt und hochverdient gewonnen.

Bob Hanning (Geschäftsführer Füchse Berlin):
Das ist immer ein hoch emotionales Spiel, das trotz zehn Zeitstrafen nie das Level verloren hat, das es nicht verlieren darf. Natürlich bin ich super glücklich, aber wir haben das ehrlicherweise nicht gewusst. Das war heute etwas ganz Großartiges. Wir müssen aber auch Demut zeigen.




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