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10.11.2019|Spielbericht|kwa

Auswärtssieg beim Aufsteiger

Die Füchse Berlin gewinnen konzentriert und souverän bei der HSG Nordhorn-Lingen. Nach 60 Minuten stand letztlich ein deutliches 34:24 (18:12) auf der Anzeigetafel. Beim Team von Velimir Petkovic stachen Torhüter Dejan Milosavljev und Kapitän Hans Lindberg aus einer starken Teamleistung noch heraus. Mit diesem Sieg verbesserten sich die Füchse auf Rang fünf der Tabelle.

Jetzt mit 1000 verwandelten Siebenmetern!
© Bildnachweis: Foto Lächler

Es war ein munterer Start bei der HSG Nordhorn-Lingen. Beide Teams begannen mit viel Tempo und somit stand es nach vier gespielten Minuten bereits 3:3. Auch in den weiteren Minuten blieb die Begegnung auf Augenhöhe. Keiner Mannschaft gelang es mit mehr als einem Tor wegzuziehen und somit war in der 15. Spielminute beim 8:8 weiterhin alles ausgeglichen. Doch dann war Kapitän Hans Lindberg zweimal erfolgreich und stellte auf 10:8. Daraufhin reagierte die HSG mit einer Auszeit.

Aber die Berliner blieben in der Defensive konzentriert und vorne war es wiederum Hans Lindberg, der per Siebenmeter auf 11:8 stellte. Der Hauptstadtclub riss das Spiel nun mehr und mehr an sich. Immer wieder erkämpfte man sich Ballgewinne in der Defensive und im Angriff war man abschlussstark. Bis zur Halbzeit konnten sich die Füchse schließlich auf 18:12 absetzen.

Auch zu Beginn der zweiten 30 Minuten waren die Berliner trotz Unterzahl fokussiert und ließen nicht viel zu, sodass die Hausherren nicht näherkommen konnten. Torhüter Dejan Milosavljev war einmal mehr in bestechender Verfassung. Unter anderem parierte der 23-jährige bis zur 41. Spielminute bereits drei Siebenmeter und seine Teamkollegen bauten den Vorsprung auf 22:14 aus.

Die Berliner spielten nun kontrolliert weiter und gingen mit einer 26:18-Führung in die letzten zehn Minuten der Partie. Kurz darauf verwandelte unser Kapitän Hans Lindberg Siebenmeter Nummer 1000 in der LIQUI MOLY Handball-Bundesliga und erreichte somit einen weiteren Meilenstein in seiner Karriere. Zu diesem persönlichen Erfolg kamen die beiden Punkte bei der HSG Nordhorn-Lingen. Die Füchse gewinnen letztlich mit 34:24 und springen auf Rang fünf in der LIQUI MOLY HBL.

Füchse Berlin - HSG Nordhorn-Lingen 34:24 (18:12)
Heinevetter, Milosavljev; Wiede 3, Holm 2, Struck, Mandalinic 1, Gojun, Lindberg 9/5, Simak 2, Müller 3, Matthes 3, Kopljar, Koch 4, Marsenic 3, Drux 4

Stimmen:

Velimir Petkovic (Trainer Füchse Berlin):
Wir haben vermutlich unsere Lektion aus dem Balingenspiel gelernt. Wir hatten in den ersten 15 Minuten unsere Probleme. Danach sind wir in der Verteidigung besser geworden und haben das Spiel unter Kontrolle bekommen. Die Abwehr sollte auch immer unser Trumpf für eine gute Platzierung sein. Wir haben dort auch viele Möglichkeiten, um zu wechseln. Heute war aber auch der Angriff aggressiv. Wir sind in die Lücken geflogen und haben die Situationen erkannt. Daher haben wir auch souverän gewonnen.

Dejan Milosavljev:
Unsere ersten 15 Minuten waren nicht toll. Danach haben wir wieder verstanden, was wir gegen die Rhein-Neckar Löwen gut gemacht haben. Die Defensive ist unsere Stärke und der Schlüssel. Wir müssen uns in der Abwehr die Power holen. Wir haben schwere Wochen vor uns. Ich denke wir haben ein starkes Team und werden 200% geben, um auch gegen die großen Gegner aus Kiel oder Magdeburg gewinnen zu können.

Hans Lindberg:
Wir haben vor dem Spiel lange darüber gesprochen, dass wir es besser als in Balingen machen möchten. Das haben wir geschafft und heute souverän gewonnen. Jetzt haben wir erstmal Malmö vor uns. Dort geht es um die Qualifikation für die Gruppenphase im EHF-Cup. Ich bin natürlich stolz auf diesen 1000. Siebenmeter. Ich mag die Situationen, in denen man den Druck spürt.




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