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06.02.2020|Spielbericht|kwa

Füchse schlagen die Eulen

Die Füchse Berlin gewinnen auch ihr zweites Bundesligaspiel im Jahr 2020. Bei den abstiegsbedrohten Eulen Ludwigshafen konnte sich das Team von Trainer Velimir Petkovic nach einer engen Begegnung, erst in der Schlussphase entscheidend absetzen. Durch das 27:19 (11:9) bleiben die Berliner weiter in der Spitzengruppe vertreten und verbessern sich auf Rang drei der Tabelle. Bester Werfer war Hans Lindberg mit neun Treffern.

Wichtige zwei Punkte in Ludwigshafen
© Bildnachweis: Harry Reis

Die Berliner starteten gut in die Begegnung in Ludwigshafen. Paul Drux erzielte den ersten Treffer, Martin Ziemer parierte zwei Siebenmeter in Serie und Marko Kopljar verwandelte zum 2:0 in der fünften Spielminute. Diesen Abstand konnten die Füchse auch über die folgenden Minuten behaupten und so gelang Abwehrchef Jakov Gojun in der zwölften Spielminute das 5:3.

Allerdings konnte dich der Hauptstadtclub zunächst nicht weiter absetzen. Immer wieder scheiterte das Team von Velimir Petkovic im Angriff an der Defensive der Gastgeber und dem stark aufgelegten Skof im Kasten der Eulen. So kam es, dass die Hausherren in der 21. Spielminute zum 7:7 ausgleichen konnten. Mandalinic, Simak und Müller schlugen zurück und brachten die Füchse daraufhin mit 10:7 in Front. Am Ende wurden beim Stand von 11:9 für die Berliner die Seiten gewechselt.

Zum Start der zweiten Hälfte verwandelte Kevin Struck die erste Gelegenheit zum 12:9. Danach duplizierte sich mit einer Siebenmeterparade von Martin Ziemer das Geschehen aus dem ersten Abschnitt, doch der Hauptstadtclub fand sich nun in doppelter Unterzahl wieder. Jedoch blieb das Team von Velimir Petkovic fokussiert. Jakov Gojun per sehenswertem Dreher und Kevin Struck im Tempogegenstoß stellten in der 39. Spielminute auf 16:11. Daraufhin reagierten die Eulen mit einer Auszeit.

Diese brachte den gewünschten Effekt, sodass die Gastgeber auf 17:14 verkürzen konnten. Nach dem 18:16 nahm auch Velimir Petkovic in der 47. Spielminute eine Auszeit. Nun entwickelte sich eine enge Endphase. Doch die Berliner zeigten nochmals ihre Klasse. Mit vier Treffern in Serie erhöhten sie in der 57. Spielminute auf 24:18. Am Ende siegt der Hauptstadtclub mit 27:19 bei den Eulen Ludwigshafen und klettern in der Tabelle gleichzeitig auf Rang drei.

Füchse Berlin - Die Eulen Ludwigshafen 27:19 (11:9)
Ziemer, Heinevetter; Holm 1, Struck 4, Mandalinic 1, Gojun 2, Munoz 1, Lindberg 9/6, Simak 1, Müller 2, Matthes, Kopljar 1, Koch 3, Drux 2

Stimmen zum Spiel:

Paul Drux:
Diese Spiele müssen wir gewinnen. Gegen Balingen eine gute Leistung gezeigt und heute auch am Ende relativ souverän die Punkte eingefahren. Das brauchen wir, weil wir möchten natürlich oben dranbleiben. Wir bleiben jetzt noch etwas im schönen Mannheim und dann geht es direkt nach Frankreich, um am Sonntag im Europapokal anzutreten.

Velimir Petkovic:
Nach Balingen habe ich schon gesagt, dass es ein gutes Spiel war. Heute war es eine tolle Abwehrleistung am Anfang. Leider hatten wir im Gegenstoß ein paar technische Fehler und die haben uns wehgetan. Ich habe versucht vor dem Spiel gegen Frankreich die Kräfte zu verteilen. Am Ende haben wir dann doch relativ deutlich gewonnen und damit bin ich natürlich sehr zufrieden. Jetzt freue ich mich auf das Spiel in Frankreich, denn das europäische Geschäft haben wir uns über die Liga in der letzten Saison erarbeitet.




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