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08.03.2020|Spielbericht|kwa

Heimniederlage gegen den Deutschen Meister

Die Füchse Berlin müssen nach einer rasanten und torreichen Partie zwei Punkte gegen den Deutschen Meister von der SG Flensburg-Handewitt abgeben. Das Team von Michael Roth unterlag in einem spannenden Spiel in der ausverkauften Max-Schmeling-Halle am Ende mit 33:35 (15:15). Bester Berliner Werfer war Hans Lindberg mit zehn Treffern.

Am Ende reichte es nicht ganz zu den beiden Punkten
© Bildnachweis: Foto Lächler

Die Flensburger machten den Auftakt, doch Dainis Kristopans und Tim Matthes drehten das Ergebnis in der vierten Spielminute zum 2:1 für die Füchse. Die Berliner blieben trotz zwischenzeitlicher Unterzahl in Front. 4:3 stand es in der siebten Spielminute. Mijajlo Marsenic, Hans Lindberg und Jacob Holm erhöhten in Minute zwölf auf 8:5. Die Füchse blieben in Führung. Der Spielstand lautete in der 16. Spielminute 10:8 für den Hauptstadtclub.

Der amtierende Deutsche Meister kam aber zurück ins Spiel. In der 22. Spielminute glichen die Gäste zum 11:11 aus und Füchse-Trainer Michael Roth entschied sich für seine erste Auszeit. Hans Lindberg brachte die Berliner daraufhin wieder mit 12:11 in Führung. Schließlich ging es beim Stand von 14:13 in die letzten fünf Minuten des ersten Durchgangs. Es blieb ausgeglichen und so lautete der Halbzeitstand 15:15.

Auch in den ersten fünf Minuten nach Wiederanpfiff konnte sich keine der beiden Mannschaften absetzen. Es war ein 18:18-Unentschieden auf der Anzeigetafel zu lesen. Doch dann netzten Kapitän Hans Lindberg und Jacob Holm zum 20:18 für den Hauptstadtclub ein. Auch in den folgenden Minuten blieben die Berliner in Front. In der 42. Spielminute lagen sie mit 23:21 vorn. Doch die Gäste glichen kurz darauf wieder aus. In der 44. Spielminute nahm Michael Roth beim Stand von 24:24 seine zweite Auszeit.

Die Berliner gerieten auch daraufhin nicht ins Hintertreffen und legten immer einen Treffer vor. So führten die Füchse nach 48 Spielminuten mit 27:26. Jedoch drehte der Deutsche Meister das Ergebnis drei Minuten später auf ein 27:28. In der Berliner Unterzahl erhöhten die Gäste auf 29:31. Mit diesem Spielstand ging es auch in die letzten fünf Spielminuten. Michael Roth entschied sich beim 30:32 in der 57. Spielminute für seine letzte Auszeit. Doch am Ende reichte der Impuls nicht mehr aus und die Füchse unterliegen mit 33:35 im heimischen Fuchsbau der SG Flensburg-Handewitt.

Füchse Berlin - SG Flensburg-Handewitt 33:35 (15:15)
Heinevetter, Ziemer; Holm 6, Struck, Mandalinic, Gojun, Munoz, Lindberg 10/5, Schluroff, Simak 2, Müller, Matthes 5, Kopljar, Koch 1, Kristopans 5, Marsenic 4

Stimmen:

Michael Roth:
Wir haben heute ein sehr gutes Spiel gemacht. Haben dann aber auch immer so Phasen, in denen wir die Tore nicht erzielen, um uns ein kleines Polster zu erarbeiten. Wir haben am Ende durch Kleinigkeiten verloren. Die Flensburger spielen vieles auf den Punkt und haben heute fast keine Fehler gemacht. Zudem haben sie uns immer leicht düpiert. Kleine Fehler haben uns Nackenschläge verpasst und dadurch sind wir jetzt natürlich sehr enttäuscht. Allerdings muss ich der Mannschaft ein Kompliment machen, denn wir haben uns heute in Sachen Geschwindigkeit und Passqualität im Angriff sehr gesteigert. Jetzt müssen wir weiter positiv bleiben, um die nächsten Wochen anzugehen.

Stefan Kretzschmar:
Flensburg hat heute wieder sein typisches Gesicht gezeigt. Man muss in meinen Augen schon den Hut ziehen, wie abgeklärt sie spielen und nie die Nerven verlieren. Daher Glückwunsch an Flensburg. Dennoch können wir stolz auf unsere Mannschaft sein, denn das Spiel kann auch anders ausgehen. Wir waren heute nicht chancenlos und hatten auch gute Situationen, um das Spiel zu gewinnen. Am Ende glaube ich, dass viele Dinge zusammenkommen. Natürlich sind wir heute geknickt. Aber wir haben heute viele positive Dinge gesehen und daran müssen wir anknüpfen.




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