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10.10.2020|Jugend|khe

Jungfüchse zeigen Magdeburg die Grenzen auf

Die A-Jugend der Füchse Berlin feierte gegen den SC Magdeburg ein Schützenfest. Mit 42:23 (21:12) besiegte die Mannschaft von Bob Hanning den bis dahin ungeschlagenen SCM-Nachwuchs. Erfolgreichster Werfer war Tim Freihöfer mit elf Treffern.

Maxim Orlov war fünfmal erfolgreich
© Bildnachweis: Sascha Klahn

Beide Mannschaften konnten nicht in Bestbesetzung antreten, bei den Füchsen fehlten Paul Hein, Marc Walter Nils Lichtlein verletzungsbedingt. So benötigte der Berliner Nachwuchs einige Minuten, um in die Partie zu kommen. Joshua Eberhard brachte dem SCM in der Minute 1 mit 1:0 in Front, bis zur 4. Minute dauerte es, bis Robin Heinis ausglich (1:1). Es blieb die einzige Führung der Gäste aus Sachsen-Anhalt im kompletten Spiel. Über konsequentes Abwehrspiel und einfache Treffer in das leere Tor der Gäste konnten sich die Jungfüchse Mitte der Halbzeit zum ersten Mal absetzen. Über 7:5 (12,) und 13:7 (18.) zogen die Hauptstädter zur Pause bis auf 21:12 davon.

In der zweiten Halbzeit wurde es dann noch deutlicher, auch wenn der Wiederbeginn dem Spielstart ähnelte. Den Vorsprung gab der amtierende Deutsche Meister dennoch zu keiner Zeit mehr ab. Im Gegenteil. Ab der 45. Minute war die Gegenwehr der Gäste gebrochen, die sich ihrem Schicksal ergaben. Maxim Orlov erzielte die erste 10-Tore-Führung (45.), bis zur 54. Minute erzielte der SCM nur zwei weitere Tore und musste am Ende mit einer deutlichen Niederlage die Heimreise antreten (42:23).

Bob Hanning: "Auch wenn das Ergebnis was anderes aussagt, bin ich nur bedingt zufrieden. Wir haben immer wieder zu lange Phasen der Nachlässigkeit in unserem Spiel, wo wir zu zufrieden agieren. Grundsätzlich hat die Mannschaft trotz mangelnder Chancenverwertung einen sehr attraktiven und modernen Handball gespielt. Maxim Orlov hat die für ihn ungewohnte Position am Kreis gut ausgefühlt. Unsere beiden Außen Freihöfer und Grüner haben mit 17 Treffern in Tempogegenstößen und auch vom Siebenmeter überzeugt."

Torschützen: Heinis 3, Sauter 5, Orlov 5, Beneke 4, Langhoff 7, Grüner 6/1, Freihöfer 11/6, Nowak 1




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