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22.01.2021|Nationalmannschaft|khe

Deutschland unterliegt Spanien

(PM DHB) Die deutsche Mannschaft verliert zum WM-Hauptrundenstart 28:32 gegen Spanien und benötigt nun Schützenhilfe, um noch ins Viertelfinale einzuziehen

War sehr präsent: Paul Drux
© Bildnachweis: Sascha Klahn

Trotz einer ganz starken Phase zum Start der zweiten Halbzeit hat die deutsche Mannschaft ihren Hauptrundenstart bei der WM in Ägypten gegen Europameister Spanien mit 28:32 (13:16) am Donnerstag verloren. Das Melsunger Duo Timo Kastening (7 Tore) und Kai Häfner (6) war in Kairo am treffsichersten im Team von Bundestrainer Alfred Gislason, das in der letzten Viertelstunde am überragenden spanischen Torwart Gonzalo Perez des Vargas scheiterte und nach der 25:22-Führung nur noch dreimal traf.

Die ersten Hauptrundenspiele der deutschen Gruppe hatten Polen (30:16 gegen Uruguay) und Ungarn (29:23) zuvor gewonnen. In der Tabelle liegt Ungarn mit 6:0 Punkten vor Spanien (5:1), Polen (4:2) und Deutschland (2:4). Die folgenden Hauptrundenspiele gegen Brasilien am Samstag (20.30 Uhr, live im ZDF) und Polen am Montag (20.30 Uhr/ARD) muss die DHB-Auswahl nun gewinnen, um noch eine Chance aufs Viertelfinale zu haben, zudem benötigt man Schützenhilfe von Spanien und Polen, die beide gegen Ungarn gewinnen müssten.

Die deutsche Mannschaft startete gut ins Spiel, Torwart Andreas Wolff wehrte gleich den ersten Wurf ab, Marcel Schiller traf per Strafwurf - und bis zum 4:4 war das deutsche Spiel gegen den Doppel-Europameister von 2018 und 2020 sehr ansehnlich und flüssig. Dann aber wurden zu viele Chancen vergeben - und diese Ballgewinne nutzten die Spanier eiskalt zu zahlreichen Gegenstoßtoren aus. Von 5:4 über 9:6 setzten sich die Iberer auf 15:11 ab - den ersten deutschen Vier-Tore-Rückstand.

Zwischenzeitlich hatte Bundestrainer Alfred Gislason Johannes Bitter für Andreas Wolff zwischen die Pfosten beordert. Und der fügte sich sehr gut ein, gab der Abwehr Sicherheit. Nach dem 13:16 zur Pause war ein Doppelschlag der beiden Melsunger Linkshänder Häfner und Kastening das Zeichen, dass die Partie noch lange nicht gelaufen ist.

Und Kastening war nun heiß: Beim 18:18 traf er zum ersten Ausgleich nach dem 4:4 und wer sonst als Kastening war dann auch für die erste Führung nach der neunten Minute beim 20:19 verantwortlich. Der spanische Trainer Jordi Ribera nahm nach diesem 7:3-Lauf der DHB-Auswahl sofort seine Auszeit, der dann ein von Bitter parierter Siebenmeter von Aleix Gomez und das 21:19 von Juri Knorr folgten - das Momentum war wieder auf der deutschen Seite.

Bitter stand nun wie eine Wand, die Spanier verzweifelten am 38-Jährigen. Davor rackerte der Innenblock, und vorne wie hinten zeigte Johannes Golla eine starke Partie. Als Philipp Weber das 25:22 (44.) erzielte, schienen die Spanier am Boden. Doch der Europameister rappelte sich schnell wieder auf, erzielte sechs Treffer in Folge und sorgte mit dem 28:25 für die Fortsetzung der Achterbahnfahrt - auch weil Torwart Gonzalo Perez de Vargas nun die Bitter-Rolle einnahm und alles hielt. Nach neun torlosen Minuten erlöste schließlich Kastening die DHB-Auswahl mit dem 26:28 (53.).

Aber die Spanier ließen sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen, fünf Minuten vor Schluss war mit dem 30:26 die Vorentscheidung gefallen, am Ende stand ein Vier-Tore-Rückstand.

in Kairo: Spanien - Deutschland 32:28 (16:13)

Deutschland: Bitter, Wolff; Gensheimer (3), Golla (4), Knorr (1), Firnhaber, Weber (2), Groetzki (), Häfner (6), Schiller (3/3), Kühn, Böhm, Preuß, Kastening (7), Schmidt, Drux (2)

Spanien: Corrales, Perez de Vargas; Daniel Dujshebaev (3), Morros Entrerrios (4), Sarmiento (2), Alex Dujshebaev (5), Maqueda (2), Arino, Fernandez (6), Gomez (1), Sole (5/3), Figueras (2), Guardiola, Marchan, Canellas (2)




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