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13.04.2021|Spielbericht|khe

Mit drei Toren Rückstand ins Rückspiel

Die Füchse Berlin haben nach starkem Auftritt das Viertelfinal-Hinspiel der EHF European League verloren. Beim französischen Topteam Montpellier HB unterlag die Mannschaft von Jaron Siewert mit 29:32 (11:13). Andersson und Wiede waren mit je sechs Toren erfolgreichste Berliner Torschützen.

Knappe Niederlage im Hinspiel
© Bildnachweis: Montpellier HB

Beim aktuellen Tabellenzweiten der französischen Liga kamen die Berliner gut in die Partie. Vizeweltmeister Valter Chrintz erzielte das erste Tor der Gäste zum 1:1, ehe sein Pendant auf Linksaußen Tim Matthes die erste Führung besorgte (2:1/2.). Der Mittelblock mit Mijajlo Marsenic und Jakov Gojun stand stabil, im Tor war Dejan Milosavljev hellwach. Nur von außen tat sich der Serbe schwer, wodurch die Franzosen immer wieder zu ihren Torerfolgen kamen. Mitte der ersten Halbzeit nutzte der Hauptstadtklub eine doppelte Überzahl nicht aus, Chrintz traf nur den Pfosten.

Plötzlich sahen sich die Füchse im Hintertreffen und taten sich auch fortan gegen die kompakte und schnell verschiebende Abwehr des Champions-League-Aspiranten schwer. Weltmeister Jacob Holm war es mit seinem schnellen 1:1, der so zu drei erfolgreichen Abschlüssen bis zur Pause kommen sollte. Mit acht Paraden im ersten Durchgang war Milosavljev ein wichtiger Faktor, auch wenn die Füchse mit einem 11:13-Rückstand in die Pause gingen.

Hoch konzentriert kam die Siewert-Sieben aus der Kabine und kämpfte sich zurück ins Spiel. Jetzt war auch Lasse Andersson treffsicher und erzielte nach seinem ersten Tor zum 14:14 (33.) in den folgenden Minuten noch zwei weitere. Hans Lindberg kam zum Siebenmeter und verwandelte gleich doppelt frech per Heber. Fabian Wiede erhöhte in der 39. Minute zur 19:18-Führung und hielt seine Mannschaft im Spiel. Ein Faktor war auch weiterhin Dejan Milosavljev, der den Franzosen spektakulär zwei freie Würfe vom Kreis abkaufte.

Doch das Rückzugsverhalten stimmte nicht immer und vorne trafen die Berliner nicht mehr so sicher wie die Minuten zuvor. So wurde es zum Ende der Partie doch nochmal etwas deutlicher, die Franzosen zogen bis auf drei Tore weg. Nachdem der letzte Wurf der Gastgeber unglücklich durch die Beine von Milosavljev ging, endete die Partie 29:32 aus Sicht der Füchse. Mit diesem Rückstand gehen die Füchse Berlin am kommenden Dienstag in das entscheidende Rückspiel im Fuchsbau (20.45 Uhr, DAZN).

Montpellier HB - Füchse Berlin 32:29 (13:11)

Montpellier: Bonnefoi (6 Paraden), Sego (4 Paraden), Simonet 2, Villeminot 2, Descat 4, Pellas 2, Bos 2, Bataille 1, Lenne 2, Richardson 5, Hernandez 1, Porte 8, Lenne 3

Berlin: Milosavljev (13 Paraden), Genz (1 Parade), Wiede 6, Holm 4, Andersson 6, Lindberg 2/2, Michalczik 1, Chrintz 4, Matthes 2, Kopljar 1, Marsenic 3

Fabian Wiede: „Es war ein super Fight beider Mannschaften, die Abwehr stand soweit ganz gut. Ich glaube wir hatten in der zweiten Halbzeit ein wenig Probleme mit dem Rückzug und ein zwei Bälle zu viel weggeworfen. Wenn wir unsere Chancen nutzen haben wir, um Rückspiel auch die Möglichkeit mit drei oder vier Toren zu gewinnen."

Trainer Jaron Siewert: „ Es war ein großer Fight von unserer Mannschaft, haben alles reingehauen was wir hatten bis zur letzten Minute. Am Ende ist das Ergebnis finde ich zu hoch für die Chancen, die wir hatten. In der zweiten Halbzeit drehen wir das Spiel und lassen dann einfach zu viele freie Würfe liegen, die uns ermöglichen, deutlich in Führung zu gehen. Es ist ein Ergebnis, das wir durchaus in der Lage sind, im Rückspiel zu drehen.




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