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26.10.2021|Spielbericht|khe

Füchse mit Kantersieg im Europapokal

Die Füchse Berlin gewinnen auch ihr zweites Heimspiel in der EHF European League. Beim 36:23 (18:12) vor 2025 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle war Linksaußen Milos Vujovic mit 10 Toren erfolgreichster Werfer.

Bester Werfer: Milos Vujovic
© Bildnachweis: Foto Lächler

Die kurze Regenerationspause der Füchse Berlin nach dem Ligaspiel am Sonntag gegen TuS N-Lübbecke nutzte Trainer Jaron Siewert, um die Startformation auf etlichen Positionen zu verändern. Fredrik Genz begann im Tor, Valter Chrintz und Milos Vujovic besetzten die Außen und Viran Morros startete zum ersten Mal für die Füchse. Vujovic war es dann, der den Torreigen eröffnen sollte und in direkt zum 1:0 traf. Fortan entwickelte sich ein schnelles Spiel, denn auch die Gäste aus der Slowakei drückten ordentlich auf&rsquot;s Tempo. Zwei Treffer vom flinken Vujovic und zwei perfekt verwertete Anspiele von Fabian Wiede auf Kreisläufer Marsenic und es stand 8:6 (13.). Tatran Presov ließ nicht locker und konnte zum 9:9 ausgleichen (19.). Doch das taktische Mittel, den Torhüter in Unterzahl bzw. zur Überzahl im eigenen Angriff herauszunehmen, stellte sich für die Gäste als Fehler heraus. Drei einfache Gegentore kassierten die Slowaken dadurch im ersten Durchgang. Weltmeister Lasse Andersson erhöhte mit einem Dreierpack zum 15:10, 16:10 und 17:11 (28.). Mit 18:12 und der 6-Tore-Führung ging es auch in die Kabinen.

Mit dieser Führung im Rücken ließen die Hausherren den Gästen keine Chance mehr, erhöhten stattdessen. Die Kräfte der Slowaken schwanden, dann wurde auch der Strafwurf nicht im Tor untergebracht. Die Anspiele an den Kreis kamen weiter perfekt, Johan Koch und Mijajlo Marsenic nahmen die Pässe und verwandelten. Die Bank war indes prominent besetzt, denn die Füchse konnten nun wichtige Kräfte nach Sonntag und vor dem kommenden Sonntag (in Lemgo) schonen. Milosavljev, Kopljar, Wiede, Andersson oder Holm bekamen eine Pause. So war es weiterhin Linksaußen Milos Vujovic, der seine Chance nutzte und zum Topscorer wurde. Nun wurde es noch deutlicher, am Ende ein klarer 36:23-Kantersieg der Füchse Berlin und der zweite Erfolg in der EHF European League.

Füchse Berlin - Tatran Presov 36:23 (18:12)

Füchse: Genz (13 Paraden), Wiede 1, Holm 3, Andersson 5, Michalczik 1, Chrintz 4, Vujovic 10/2, Koch 6, Marsenic 6

Presov: Colodeti (6 Paraden), Leben (3), Santos 4, Pacheco 2, De Souza 4, Kasatkin 3, Lopez Garcia 1, Michalka 1, Hernandez 6, Kuran 2

Max Rinderle: „Wir wussten um die Qualität von Presov in der heimischen Liga und auch im Europapokal. Heute haben wir die komplette Breite unseres Kaders perfekt ausgenutzt. Das war unsere Stärke."

Milos Vujovic: „Ich bin sehr glücklich, dass wir heute so eine gute Leistung gezeigt haben. In der zweiten Halbzeit haben wir dann die einfachen Tore gemacht, was sehr wichtig war. Wir haben nicht lange Zeit bis zum nächsten Spiel und müssen den Fokus bereits auf das schwere Spiel am Sonntag richten."




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