Lade Daten...
Logo Füchse BerlinLogo Füchse Berlin
Füchse Berlin live und auf Abruf bei Dyn
01.03.2022|Spielbericht|khe

Füchse auch in Irun siegreich

Die Füchse Berlin gewinnen nach knapp 48 Stunden auch das zweite Auswärtsspiel in Folge. In der EHF European League war der Hauptstadtklub gegen den spanischen Vertreter Bidasoa Irun mit 35:32 (20:16) erfolgreich. Lasse Andersson traf neunmal.

Lasse Andersson war bester Werfer
© Bildnachweis: Eduardo Agreda Pictures

Vor Anpfiff sendeten beide Teams gemeinsam ein Zeichen für den Frieden, bevor es dann um wichtige Punkte in der Gruppenphase ging. Auf der Bank saßen dieses Mal Bob Hanning und Volker Zerbe, da das Gespann Siewert/Rinderle weiterhin aufgrund von Corona-Infektionen fehlte. Die Füchse waren von Anfang an gut im Spiel, Lasse Andersson war es, der hellwach agierte und beim 7:3 (9.) schon seinen vierten Treffer markierte. In der 11. Minute feierte Nicholas Schley am Kreis Premiere bei den Profis, der A-Jugendliche kam für Marsenic, der zwei Minuten auf der Bank platznehmen musste. Der Serbe sah in der 20. Minute dann schon seine zweite Zeitstrafe und musste fortan kürzertreten. Die Spanier hatten die gesamte Halbzeit keinen wirklichen Zugriff in der Abwehr, sodass die Füchse frei agieren konnten und bis zur Pause 20 Tore erzielten. Doch auch die Berliner standen hinten nicht so kompakt wie gewohnt, was sich in 16 Gegentreffern widerspiegelte. Milos Vujovic, Lasse Andersson und Jacob Holm konnten jeweils vier Tore erzielen und waren beste Torschützen in Durchgang Eins.

Bis zur 39. Minute lief es für die Füchse so weiter, dann kam der Bruch. Mijajlo Marsenic musste nach seiner dritten Zeitstrafe auf die Tribüne und die Berliner kassierten einen 1:5-Lauf. So kamen nicht nur die Heimfans zurück, sondern auch Irun. Es stand nur noch 28:27 aus Sicht des Bundesligisten. Doch wenn man den Auswärtssieg an kleinen Szenen ausmachen möchte, dann an einer wie dieser: Viran Morros erkämpfte sich in der Abwehr vorne auf der Spitze den Ball und traf zum 29:27 ins leere Tor (46.). Fabian Wiede tankte sich durch, hatte zuvor nicht das Wurfglück im Spiel und konnte dennoch zum 30:28 einnetzen (49.). Und auch Dejan Milosavljev konnte seinen Beitrag leisten und hielt den fälligen Strafwurf knapp zehn Minuten vor Schluss. So setzten sich die Füchse wieder ab und führten kurz vor Abpfiff mit vier Toren. Die torreiche Partie endete mit dem 35:32 für die Füchse Berlin und dem achten Sieg im neunten Spiel. Gegen den Tabellenführer Wisla Plock geht es im Gruppenfinale am kommenden Dienstag (20.45 Uhr) dann um den Gruppensieg. Den direkten Vergleich im Hinspiel gewannen die Füchse. Erfreulich: Nicholas Schley durfte bei seiner Premiere bei den Profis im Europapokal gleich mit einem Tor glänzen.

Bidasoa Irun - Füchse Berlin 32:35 (16:20)

Irun: Menéndez (4 Paraden), Sierra (2 Paraden), Aguinagalde 2, Cavero 10, Fernandez 2, Furundarena 2, Marcos 2, Odriozola 7, Rivera 3, Rodriguez 3, Santano 1

Berlin: Milosavljev (5 Paraden, 1 Siebenmeter), Genz (3 Paraden), Andersson 9, Chrintz 1, Drux 1, Holm 4, Langhoff 2, Lindberg 5, Marsenic 4, Morros 1, Schley 1, Vujovic 4, Wiede 3

Bob Hanning: „Wir wussten, dass es bei zwei Spielen innerhalb von 48 Stunden und dann gegen eine Mannschaft, die nahezu in Bestbesetzung spielt, schwierig wird. Ich finde, wir haben eine herausragende erste Halbzeit gespielt. Wir haben vorne nah am Optimum gespielt. Trotzdem haben wir noch ein zwei Nachlässigkeiten. In der zweiten Halbzeit, auch durch die Rote Karte von Marsenic und das Fehlen von Johan Koch war es eine Extremsituation und man hat den Verschleiß der Spieler gemerkt. Es war eine unglaubliche Energieleistung und haben das dann sehr gut gelöst. Ich werde die Mannschaft jetzt zu meinem Ausstand einladen und wir freuen uns gemeinsam über diesen Sieg."

Fabian Wiede: „Es war wie erwartet ein hartes und umkämpftes Spiel. Wir haben vor allem im Angriff gute Lösungen gefunden und so gut wie jeden Ball im Tor untergebracht. Hinten bekommen wir aber zuviele Gegentore, das war etwas lückenhaft."




Weitere News

26.08.2026|Vorbericht|pst

Wir sind zurück! Endlich wieder Fuchsbau

Die Opel Handball-Bundesliga startet in die neue Saison 2026/27 und die Füchse Berlin dürfen in ihrem Wohnzimmer, der Max-Schmeling-Halle, in die Spielzeit starten. Fans und Spieler sind heiß, geht es doch gleich gegen einen Club, der ebenfalls in der EHF Champions League antritt.

22.08.2026|Spielbericht|pst

Titelverteidigung verpasst: Pleite im Rexel Super Cup

Nach den Erfolgen 2024 und 2025 traten die Füchse Berlin zum dritten Mal in Folge beim Rexel Super Cup an, diesmal mussten sich die Hauptstädter allerdings dem SC Magdeburg mit 31:38 (15:20) geschlagen geben. Nun steht der Heim-Auftakt in der Opel Handball-Bundesliga vor der Tür.

21.08.2026|Vorbericht|pst

Titel-Hattrick zum Saisonstart möglich

Zum dritten Mal in Folge eröffnen die Füchse Berlin ihre Spielzeit mit dem Rexel Super Cup. Nach zwei Erfolgen soll es nun auch an diesem Samstag, 22. August, gegen den SC Magdeburg klappen. Das Duell zwischen dem Deutschen Pokalsieger und dem Deutschen Meister beginnt um 18 Uhr im SAP Garden in ...

21.08.2026|Information|pst

Füchse und adidas präsentieren CL-Trikots

Vom Kinderzimmer bis in die Champions League – die Füchse Berlin stehen wie kaum ein anderer Verein für eine starke Nachwuchsarbeit und den Weg vom jungen Talent bis in die Weltspitze. Diese DNA trägt auch die nächsten beiden neuen Jerseys von adidas, die künftig sowohl von den Kindern im ...

20.08.2026|Information|pst

Eine Saison – fünf Wettbewerbe

Die Spielzeit 2026/27 wird erneut eine sehr intensive für die Füchse Berlin. Bis zu 62 Partien könnte das Team von Trainer Nicolej Krickau bestreiten. Wieder steht also ein Monster-Programm vor der Mannschaft, die als amtierender Pokalsieger in die neue Runde geht. Für die Fans bedeutet dies: ...