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07.06.2023|Spielbericht|khe

Heimsieg zum Abschied aus dem Fuchsbau

Die Füchse Berlin gewinnen das letzte Heimspiel der Saison mit 36:32 (16:16) gegen den HSV Hamburg und feiern einen versöhnlichen Abschied vor den eigenen Fans. Vor 7930 Zuschauern war Lasse Andersson mit neun Toren.

Milos Vujovic traf zum Abschied
© Bildnachweis: Foto Lächler

Im letzten Heimspiel der Saison war Lasse Andersson der Fuchs, der von Anfang an heiß lief. Die ersten vier Treffer gingen auf das Konto des Rückraumschützen, der so immer ausglich (4:4/8.). Doch die Hausherren zeigten im Angriff immer wieder Unkonzentriertheiten, die Anspiele an den Kreis funktionierten noch nicht. Und so gingen die Hamburger Gäste nach 13 Minuten ihrerseits mit 9:5 in Führung. Trainer Jaron Siewert musste per Auszeit nachjustieren. Seine Spieler setzten die Forderungen um, zweimal Hans Lindberg per Strafwurf und erneut Andersson sowie Mathias Gidsel trafen und stellen auf unentschieden (11:11/21.) in einer etwas wilden Phase des Spiels mit Ballverlusten auf beiden Seiten. Beide Schlussmänner konnten fünf Würfe im ersten Durchgang vereiteln, hier stand es auch unentschieden. Und auch bis zur Pause sollte kein Team mehr entscheidend in Führung gehen. In die Kabinen ging es mit einem 16:16. Lasse Andersson war mit sieben Toren bei acht Versuchen bester Werfer und kaum zu stoppen durch den HSV Hamburg.

Im zweiten Durchgang legten die Füchse dann immer vor, Fabian Wieder traf nach wenigen Sekunden zur 17:16-Führung und auch Lasse Andersson war weiterhin treffsicher, erhöhte auf 20:19 (36.). Mit einem Zwischenspurt konnten sich die Hausherren dann innerhalb von fünf Minuten auf 24:20 absetzen (41.), Mijajlo Marsenic erhöhte auf 25:21 (43.). Nun folgte der zweite Zwischenspurt, in dieser Phase gingen den ersatzgeschwächten Hanseaten so langsam die Kräfte aus. Hans Lindberg traf in der 47. Minute zum 30:22, jetzt war der Bann gebrochen. Diesen Vorsprung ließen sich die Füchse nicht mehr nehmen, die schließlich mit 36:32 (16:16) das letzte Heimspiel der Saison gewinnen. Nach Spielende wurde die Mannschaft von den Fans gefeiert, während Milos Vujovic, Moritz Ende, Marc Walter und Robert Weber emotional verabschiedet.

Füchse Berlin - HSV Hamburg 36:32 (16:16)

Berlin: Milosavljev (10 Paraden), Wiede 3, Darj 3, Holm 3, Andersson 9, Lichtlein 1, Lindberg 6/4, Gidsel 6, Langhoff 1, Vujovic 3, Marsenic 1

Hamburg: Vortmann (5 Paraden), Pinski (2 Paraden, 1 Siebenmeter), Magaard 4, Mortensen 5/1, Tissier 5, Weller 2, Ossenkopp 2, Andersen 2, Feit 1, Baijens 5

Trainer Jaron Siewert: „Die ersten zehn, 15 Minuten dachte ich, das darf nicht wahr sein, dass wir uns nicht belohnen und nicht zu den Aktionen gekommen sind. Das hat Hamburg richtig gut gemacht und ist dann auch verdient mit fünf Toren weggezogen. Irgendwann hat es dann klick gemacht und wir sind ins Tempospiel gekommen. In der zweiten Hälfte haben wir dann deutlich besser verteidigt. So konnten wir uns dann absetzen, am Ende zählt der Sieg und die zwei Punkte zum Abschluss zuhause."

Stefan Kretzschmar: „Es war ein hartes Stück Arbeit heute gegen eine dezimierte Hamburger Mannschaft, die es echt gut gemacht haben. In der zweiten Hälfte haben wir dann eine neue Energie gefunden und sind durch die Ballgewinne in unser Tempospiel gekommen. Max Darj hat in der Abwehr unfassbar gekämpft und eine tolle Leistung gebracht. Wir sind froh, dass wir unsere vier Spieler standesgemäß verabschieden konnten."




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