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27.10.2023|Spielbericht|khe

Füchse mit Remis beim VfL Gummersbach

Die Füchse Berlin bleiben beim 30:30 (16:11) beim VfL Gummersbach ungeschlagener Tabellenführer, verlieren aber auch den ersten Punkt in der Saison. Mathias Gidsel war mit acht Treffern bester Werfer der Füchse Berlin.

Mathias Gidsel mit acht Toren
© Bildnachweis: BeAStarProductions

Hellwach starteten die Füchse im letzten Spiel vor der Länderspielpause und dem Super Globe. Dejan Milosavljev konnte sich direkt mit einer Parade ins Spiel bringen, vorne traf Mathias Gidsel nach einem Steal zum 1:0. Die Anfangsphase gehörte klar dem Tabellenführer, nach elf Minuten musste Gummersbach-Trainer Gudjon Valur Sigurdsson schon die Auszeit nehmen. Zu diesem Zeitpunkt lagen die Berliner bereits mit 8:3 vorne. Und auch danach standen die Füchse vor allem in der Abwehr sicher und kompakt, der VfL hatte wenig Ideen, um zum Erfolg zu kommen. Doch vor der lautstarken Kulisse kamen die Hausherren besser ins Spiel und konnten zwischenzeitlich auf zwei Tore verkürzen. Aus diesem Dämpfer kamen die Sieben von Jaron Siewert aber wieder erstarkt heraus, mit einem 4-Tore-Lauf vor Ende der Pause stellten seine Schützlinge auf 16:10. Vorallem Mathias Gidsel war vorne der herausragende Spieler mit sechs Toren und drei Assists, auch Hans Lindberg traf alle seine vier Siebenmeter. In die Kabinen ging es mit einer 16:11-Führung. Auch weil Dejan Milosavljev mit acht Paraden zu glänzen wusste.

Die zweite Hälfte war ein Auf und Ab für beide Teams. In der 36. Minute erhöhte Hans Lindberg auf 19:12 und die Füchse waren sieben Tore vor. Doch Aufstecken kannten die Hausherren nicht, kamen mit einem 4:0-Lauf wieder heran. Und es kam noch schlimmer für den Tabellenführer. Aus einem 26:20 stellten die Gummersbacher durch einen weiteren 8:1-Lauf auf 28:27 aus Sicht des VfL und somit auch die erste Führung im ganzen Spiel. Plötzlich waren die ungeschlagenen Füchse im Hintertreffen, die Kulisse machte es den Gästen anschließend keinesfalls einfacher. Dreimal konnten die Füchse durch Matthes Langhoff, Mijajlo Marsenic und schließlich Jerry Tollbring ausgleichen. Der Linksaußen fing auch den letzten Pass Gummersbach aus, sodass es bei der Punkteteilung und einem Endstand von 30:30 blieb. Die Füchse bleiben mit dem Remis ungeschlagen, geben aber den ersten Punkt in dieser Saison ab. In der Liga geht es am knapp drei Wochen, am 19. November um 14:05 Uhr, beim THW Kiel weiter.

VfL Gummersbach - Füchse Berlin 30:30 (11:16)

Gummersbach: Rebmann (6 Paraden), Ivanisevic (3 Paraden), Vidarsson 6, Kodrin 4, Vujovic 3/2, Köster 2, Blohme 7, Schluroff 1, Tskhovrebadze 2, Mappes 2, Pregler 2, Horzen 1

Berlin: Milosavljev (12 Paraden, 1 Siebenmeter), Tollbring, 3, Andersson 1, Lichtlein 2, Lindberg 6/5, Gidsel 8, Langhoff 2, Marsenic 6

Trainer Jaron Siewert: „Wir haben Gummersbach eigentlich für 45 Minuten sehr gut unter Kontrolle, hatten aber auch über das ganze Spiel Probleme mit ihrem Tempospiel. Hintenraus geht uns vielleicht etwas die Luft aus und die Fehler häufen sich. Hinten fehlen die Paraden und die gute Abwehr und bekommen dann viele schnelle Gegentore. Am Ende muss man dennoch vielleicht sogar glücklich über den Punkt sein, wir sind weiter ungeschlagen."

Mijajlo Marsenic: „Wir wussten schon, dass es ein hartes Spiel hier wird. Wir haben 45 Minuten richtig guten Handball gespielt, vielleicht hatten wir dann keine Kraft mehr. Dann kommt Gummersbach wieder ins Spiel. Wir sind natürlich enttäuscht aber können auch glücklich sein, dass wir einen Punkt mitnehmen."




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