Lade Daten...
Logo Füchse BerlinLogo Füchse Berlin
Füchse Berlin live und auf Abruf bei Dyn
08.02.2024|Spielbericht|khe

Füchse bezwingen Flensburg im Spitzenspiel

Die Füchse Berlin gewinnen das Spitzenspiel gegen die SG Flensburg-Handewitt mit 32:31 (18:12). Vor 8496 Zuschauer in der Max-Schmeling-Halle war Lasse Andersson mit sieben Toren bester Werfer der Berliner.

Jubel im Spitzenspiel gegen Flensburg
© Bildnachweis: Foto Lächler

Am Geburtstag von Mathias Gidsel und Fabian Wiede erwarteten die Füchse Berlin den direkten Verfolger aus Flensburg zum Topspiel. Es glich einem Treffen unter Freunden, spielten doch sieben Dänen auf beiden Seiten zuletzt noch gemeinsam im EM-Finale. Hans Lindberg war es dann, der das Torewerfen eröffnete, ehe Dejan Milosavljev im Tor der Hausherren zum Faktor wurde. Der Berliner Schlussmann entzauberte ein ums andere Mal die Würfe der SG, feierte nach zehn Minuten bereits seine fünfte Parade und konnte bis zur Pause elf Bälle und damit knapp die Hälfte aller Würfe halten. Die erste Hälfte gehörte klar den Füchsen, die mit viel Tempo und dem sicheren Rückhalt die Führung ausbauen konnten. Mijajlo Marsenic traf zum 8:3 (9.), das schönste Tor erzielte dann Nils Lichtlein per Kempa während einer doppelten Überzahl zum 13:8 (21.). Flensburg konnte das Tempo der Füchse nicht mitgehen und nicht entscheidend verkürzen. So ging es mit einer 18:12-Führung für den Hauptstadtklub in die Kabine.

In der zweiten Hälfte fehlte den Füchse dann der nötige Biss und die Griffigkeit aus dem ersten Abschnitt. So konnten die Gäste aus Flensburg zurück ins Spiel finden, auch wenn sie sich mit der ein oder anderen Zeitstrafe selbst schwächten. Ab der 40. Minute durfte Marko Kopljar bei den Hausherren nach der dritten Hinausstellung nicht mehr mitwirken, für ihn ackerte Max Darj im Mittelblock. In der 44. Minute waren die Füchse noch mit sechs Toren vorne, sechs Minuten später waren es nur zwei. Jetzt wurde es zur Zitterpartie. Der Fuchsbau kochte, als Dejan Milosavljev erst im Gesicht getroffen wurde und anschließend den Strafwurf parierte, doch auch der Serbe konnte das Schwinden der Führung nicht aufhalten. Doch der Ausgleich sollte nicht fallen. Fünf Minuten vor Ende erhöhte Kreisläufer Darj per Doppelschlag auf 31:27, die Gäste gingen nun offensiv auf Ballgewinne und kamen damit auch zum Erfolg. Die Zeit spielte für Berlin und die Füchse konnten mit dem 32:31-Heimerfolg zwei weitere Punkte holen und den Abstand auf die SG Flensburg-Handewitt auch sechs Punkte erhöhen. Für die Füchse geht es am Sonntag beim HSV Hamburg (18 Uhr) weiter, ehe am Dienstag das Auswärtsspiel bei Constanta in der European League ansteht.

Füchse Berlin - SG Flensburg-Handewitt 32:31 (18:12)

Berlin: Milosavljev (15 Paraden), Darj 3, Tollbring 2, Andersson 7, Lichtlein 3, Lindberg 6/4, Gidsel 6, Marsenic 5

Flensburg: Buric (3 Paraden), K. Möller (8 Paraden), Pytlick 5, Golla 5, Einarsson 3, Gottfridsson, Hansen 2, Jakobsen 8/3, L. Möller 2

Trainer Jaron Siewert: „Das was wir in der ersten Halbzeit hier abgeliefert haben, war wirklich überragend. Das einzige Manko ist hier, dass wir nicht mit acht Toren Führung in die Halbzeit gehen. Flensburg bestraft sich in der ersten Halbzeit häufig über Zeitstrafen, in der zweiten Hälfte trifft es dann uns. Wir können uns immer wieder absetzen, es wird aber auch immer wieder eng. Am Ende sind wir super happy hier vor unseren Fans zwei Punkte gegen die Konkurrenz geholt zu haben."

Vorstand Sport Stefan Kretzschmar: „Das war ein Duell zweier absoluter Spitzenmannschaften. Der Blick auf die Statistik zeigt einen kleinen Vorteil auf unserer Seite im Tor, das kann in dieser Liga ausschlaggebend sein. Auch Flensburgs Stärke im Tempospiel nehmen wir ihnen heute. Wir haben sehr geduldig abgeschlossen, gewinnen einzelne Duelle auf wichtigen Positionen und setzen uns so heute durch."




Weitere News

09.07.2026|Information|HBL

Rexel Super Cup live via Audiodeskription

Wenn in rund eineinhalb Monaten die Füchse Berlin am Samstag, 22. August, ihr Pflichtspiel Nummer eins in der Saison 2026/27 absolvieren, hat das Team von Trainer Nicolej Krickau gleichzeitig die Möglichkeit, nach dem ersten Titel der neuen Spielzeit zu greifen. Dabei bietet sich den ...

06.07.2026|Information|pg

Das ist der Sommerfahrplan der Füchse

Während die wichtigen Wochen der Erholung noch laufen, steht der Sommerfahrplan nach der handballfreien Zeit bereits. Ehe es zum ersten Pflichtspiel der Saison 2026/27 kommt, bei dem im Rahmen des Rexel Super Cups der SC Magdeburg wartet, stehen einige intensive Trainingswochen auf dem Programm. ...

30.06.2026|Information|FBF

Aus SPREEFÜXXE werden Füchse Berlin Frauen

Zum 1. Juli 2026 werden die bisherigen SPREEFÜXXE offiziell zu Füchse Berlin Frauen. Mit dem neuen Namen unterstreicht die Frauenabteilung ihre Zugehörigkeit zur traditionsreichen Marke Füchse Berlin und setzt ein klares Zeichen für die gemeinsame Zukunft des Berliner Handballs.

30.06.2026|Information|pst

Der große Saisonrückblick in Zahlen

Im Handballsport werden mittlerweile viele Daten erhoben, wodurch viele Zahlen und Fakten kursieren. Warum also nicht einmal auf eine Spielzeit und die markantesten Werte zurückblicken? Ob Tore, Titel oder Talente: Hier sind die wichtigsten Zahlen der Füchse Berlin aus der Saison 2025/26.

26.06.2026|Information|pst

Gruppenphase der EHF Champions League fix

Nur knapp zwei Wochen nach dem Ende der abgelaufenen Runde mit dem Finale in Köln steht bereits fest, gegen wen die Füchse Berlin in der neuen Saison antreten werden, wenn die Hymne der EHF Champions League ertönt. Drei Kontrahenten wurden im neuen Modus zugelost.