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29.12.2007|Spielbericht|ATz

Füchse setzen sich souverän mit 27:23 gegen Göppingen durch

Die Füchse Berlin konnten das letzte Spiel in diesem Jahr mit 27:23 (16:12) für sich entscheiden. Vor einer beeindruckenden Kulisse von 9136 Zuschauern feierten die Füchse ein Handballfest. Mit 12/7 Treffern war Konrad Wilczynski der erfolgreichste Werfer der Gastgeber. Bei den Göppingern waren Jaliesky Garcia mit 5/4 und Pavel Horak mit 5 am Erfolgreichsten. 

Die Vorzeichen hätten nicht besser stehen können für die Füchse Berlin. Eine mit 9.136 Zuschauern fast ausverkaufte Max-Schmeling-Halle und zum ersten Mal eine Liveübertragung im Deutschen Sportfernsehen, Neuzugang Christian Caillat war bereits spielberechtigt. Mit Standing Ovations verabschiedet wurde vor der Partie Pavel Prokopec, der zum 01.01.2008 in die zweite Bundesliga Süd zum ThSV Eisenach wechselt. Vor der Partie ließ Füchse-Coach Lommel den letzten Platz auf dem Spielprotokoll noch frei. Sowohl Marc Hartensuer als auch Rene Boese nahmen erst einmal hinter der Bank Platz.

Zwei Neuzugänge standen zu Beginn der Partie bei den Berlinern auf dem Parkett. Bartolomej Jaszka und Michal Kubisztal begannen im Rückraum neben Wilczynski, Bult, Richwien und El Fakharany. Man merkte beiden Mannschaften an, dass sie von Anfang an voll konzentriert zu Werke gingen. Doch den deutlich besseren Start erwischten die Gastgeber. Mit 4:0 (8. Minute) gingen sie in Führung bis der frisch eingewechselte Pavel Horak den ersten Gästetreffer erzielte. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte der Torwart und Kapitän der Berlin Petr Stochl schon 4 Bälle, darunter einen Siebenmeter, gehalten. Doch die Schwaben kämpften sich wieder heran und konnten bis zur 16. Minute zum 7:5 aufschliessen. In der 20. Minute kam der erst am 27. Dezember in Berlin angekommene Neuzugang Christian Caillat das erste mal zum Einsatz.

Dennoch kam Göppingen bis auf ein Tor zum 9:8 heran. Nachdem Spielaufsicht Peter Rauchfuß Velimir Petkovic mit einer gelben Karte beruhigen ließ, nahm dieser in der 24. Minute beim Stand von 11:8 seine Auszeit. Göppingen scheiterte immer wieder mit freien Würfen am perfekt aufgelegten Berliner Schlussmann Petr Stochl. In der 29. Minute konnte Konrad Wilczynski mit einem spektakulärem Dreher zum 15:11 den 4-Tore-Abstand wieder herstellen. Der letzte Versuch vom Göppinger Keeper Shejbal, der in der 27. Minute gekommen war, ein Tor mit einem Abwurf zu erzielen scheiterte nur knapp. Zur Halbzeit stand es damit 16:12 für die Gastgeber.

Berlin setzt sich im Abwehrkampf durch

Die zweite Halbzeit begann ähnlich wie die erste sehr kampfbetont und mit zwei starken Defensivreihen. Nachdem die Füchse den Abstand zu Beginn noch halten konnten, gab es nach zwei unnötigen Gesichtstreffern an Göppinger Spielern von Caillat und El Fakharany eine doppelte Unterzahl auf dem Parkett. Doch auch diese Phase überstanden die Gastgeber ohne Gegentreffer. Der zurückgekommene Göppinger Keeper Martin Galia stand seinem Gegenüber kaum nach und brachte seine Mannschaft wieder ins Spiel.

Der Abstand schmolz zwischenzeitlich sogar auf nur einen Treffer zum 21:20 in der 51. Minute. Doch Konrad Wilczynski war gegen Michal Shejbal mit einem Siebenmeter erfolgreich. Nachdem Christian Caillat seinen dritten Treffer zum 23:20 beisteuerte, ging Abwehr-Chef Hany El Fakharany mit der dritten Zeitstrafe vom Parkett. Wieder war es Wilczynski der beim 25:20 in der 56. Minute den Sack für die Füchse zumachte. Die anschliessende Auszeit von Velimir Petkovic brachte keine Wende mehr für die Gäste aus Baden-Württemberg. Den Abschluss für die FÜchse Berlin setzte der überragend aufspielende Spielmacher Bartlomiej Jaszka mit einem lockeren Rückhandwurf zum 27:22. Nikola Manojlovic stellte daraufhin den 27:23-Endstand her.

Stimmen zum Spiel

Velimir Petkovic:
Die Berliner haben richtig gekämpft 60 Minuten, richtig Gas gegeben. Wir haben gehofft, dass wir trotz der Berliner Verstärkungen hier was holen können. Aber wir haben uns zu schwer bewegt, was zu leichten Toren für Berlin geführt hat. Es ist aber ein riesen Spaß hier in Berlin zu spielen.

Jörn-Uwe Lommel:
Es macht einfach Spaß mit der Mannschaft so jetzt in der Form zu arbeiten. Der lange Aufbau trägt jetzt Früchte. Auch andere Mannschaften werden sich noch sehr sehr schwer tun, hier Punkte zu entführen. Es ist ein deutliches Zeichen an die individuelle Qualität, die die Mannschaft mittlerweile hat. Die neuen Spieler sind wunderbar integriert. Wenn der Nationaltrainer Polens das Spiel heute gesehen hat, wird er Jazska mit zur EM nehmen.




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