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27.01.2008|Information|RM

Strand beendet mit Norwegen die Heim-EM als Sechster

Mit der norwegischen Nationalmannschaft wurde Kjetil Strand erfolgreichster Fuchs bei "seiner" Heim-EM. Die Gastgebermannschaft verpasste das Halbfinale nur knapp und unterlag im Spiel um Platz 5 unglücklich nach der zweiten Verlängerung den Schweden. Strand konnte wenigstens als persönlichen Erfolg die Auszeichnung als bester norwegischer Spieler im abschließenden Spiel verbuchen. Für den tschechischen Torhüter Petr Stochl war die Europameisterschaft leider schon nach der Vorrunde beendet, Barlomiej Jaszka erreicte mit dem polnischen Team die Hauptrunde, verpasste aber wie Strand das Halbfinale.

Bei der heute endenden Europameisterschaft in Norwegen waren mit Petr Stochl, Bartlomiej Jaszka und Kjetil Strand gleich drei Füchse für ihre Nationalmannschaften aktiv. Unter einem schlechten Stern stand das Turnier allerdings für den Füchse-Torhüter Petr Stochl. Das tschechische Team verlor gleich das erste Spiel mit 32:34 gegen Slowenien, es folgten die erwarteten Niederlagen gegen Kroatien (26:30) und Polen (30:33), wodurch das Turnier für die Tschechen bereits nach der Vorrunde beendet war. In den drei Spielen kam Stochl immerhin auf knapp 55 Minuten Einsatzzeit und konnte eine Quote von 27% (14/51) erreichen. Eine Runde weiter schaffte es dagegen Barlomiej Jaszka. Der Füchse-Neuzugang erreichte mit den Polen die Hauptrunde, verpasste allerdings als Gruppen-Vierter das Halbfinale. In den sechs Spielen seines Teams stand Jaszka zwei Mal im Aufgebot und wurde 52 Minuten eingesetzt. Spielerisch wusste er dabei als Regisseur zu überzeugen und erzielte sechs Tore aus neun Versuchen.

Aus Füchse-Sicht die erfolgreichste Europameisterschaft bestritt dagegen Kjetil Strand. Von der Euphorie der Heim-EM getragen startete Norwegen im skandinavischen Duell gegen den heutigen Finalisten Dänemark mit 27:26 ins Turnier, es folgten Vorrunden-Siege gegen Russland (32:21) und Montenegro (27:22) und damit als Gruppensieger die Qualifikation für die Hauptrunde. Dort ging es zunächst gegen Vize-Weltmeister Polen, die Norweger dominierten das gesamte Spiel und mussten sich am Ende unglücklich mit einem 24:24 zufrieden geben. Die bittere Niederlage folgte dann aber am nächsten Tag, als Norwegen den Slowenen mit 29:33 unterlag.

Das letzte Hauptrundenspiel musste Stand dann mit seinem Team gegen Kroatien bestreiten, die mindestens ein Unentschieden für das Halbfinale benötigten, während Norwegen mit einem Sieg in die Runde der letzten Vier eingezogen wäre. Mit fünf Toren konnte sich Strand zwar als bester norwegischer Torschütze neben Frode Hagen und Rune Skjaervold auszeichnen, mit der größeren internationalen Routine erkämpften sich aber am Ende die Kroaten in einer dramatischen Schlussphase das nötige Unentschieden.

Norwegen beendete damit die Hauptrunde mit dem unglücklichen dritten Platz, der immerhin das Spiel um Platz 5 gegen die Schweden ermöglichte. Für den Sieger dieser Partie am gestrigen Samstag winkte immerhin die direkte WM-Qualifikation. Doch am Ende war den Norwegern auch hier das Glück nicht hold, nach Ablauf der regulären Spielzeit stand es 26:26, die erste Verlängerung wurde mit 30:30 beendet. In der zweiten Verlängerung sicherten sich dann die Schweden mit 36:34 das WM-Ticket. Für Füchse-Spielmacher Kjetil Strand bleibt als Wermutstropfen die Auszeichnung als bester norwegischer Spieler der Partie, er stand immerhin 57 Minuten der 80-minütigen Spielzeit auf dem Feld und erzielte 10/7 Tore. Auch wenn die EM für das norwegische Team ein unglückliches Ende nahm, so kann Strand ein durchaus positives Fazit ziehen. In den sieben Spielen seines Teams war er durchweg aufgestellt, kam auf eine Einsatzzeit von 2:17 Stunden und erzielte 26 Tore. Die Hälfte seiner Tore erzielte er dabei aus Strafwürfen (13/16).




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