Lade Daten...
Logo Füchse BerlinLogo Füchse Berlin
Füchse Berlin live und auf Abruf bei Dyn
15.08.2025|Information|pst

Max Beneke geht per Leihe nach Eisenach

Die Füchse Berlin leihen Max Beneke an den ThSV Eisenach aus. Beim ambitionierten Club der DAIKIN Handball-Bundesliga wird der talentierte Rückraumspieler die Saison 2025/26 verbringen. Ziel ist es, dass Beneke mehr Spielzeit erlangt als in der Hauptstadt und seiner Entwicklung die besten Bedingungen zu geben.

Max Beneke wechselt für eine Saison per Leihe zum Ligakonkurrenten ThSV Eisenach.
© Bildnachweis: Göres

Als einer von insgesamt acht ehemaligen Jungfüchsen ist Max Beneke in der vergangenen Saison Deutscher Meister mit den Füchsen Berlin geworden. Der 22 Jahre alte Rückraumshooter auf der Halbrechten Position hat allerdings in der Meistersaison weniger Spielzeit gesehen, wie es der Wunsch aller Beteiligten war. Auf der Position von Welthandballer Mathias Gidsel ist das Angebot an Spielern hoch, was Benekes Situation nicht erleichterte. Die nun einjährige Leihe zum Ligakonkurrenten ThSV Eisenach soll mehr Spielpraxis ermöglichen und so die Entwicklung des jungen Eigengewächs fördern.

2003 geboren in Greifswald, wechselte er früh in die Jugend des Kooperationspartners 1. VfL Potsdam, von wo es zu den Füchsen in die Nachwuchsakademie ging. Beneke wurde mit den Jungfüchsen 2021 Deutscher A-Jugendmeister. Außerdem wurde er im selben Jahr Schulweltmeister mit dem Schul- und Leistungssportzentrum Berlin. 2023 wurde Beneke mit dem Nachwuchs der Deutschen Nationalmannschaft U21-Weltmeister in Berlin - mit seinen damaligen Jungfüchse-Kollegen Nils Lichtlein, Tim Freihöfer, Matthes Langhoff, Lasse Ludwig und Moritz Sauter.

Später imponierte Beneke auch dem A-Bundestrainer Alfred Gislason und wurde zum deutschen Nationalspieler. Mit den Füchsen Berlin gewann er zudem 2023 die EHF European League sowie den HBL Super Cup 2024. Beim Kooperationspartner 1. VfL Potsdam hatte der großgewachsene Linkshänder zudem großen Anteil am erstmaligen Aufstieg in die Bundesliga. Beim Zweitliga-Meistertitel unter Adler-Trainer Bob Hanning krönte sich Beneke in der Saison 2023/24 mit 291 Treffern zum Torschützenkönig der zweiten Liga, wurde zudem zum besten Nachwuchsspieler der Klasse gekürt.

Max Beneke: „Im Endeffekt ging das nun doch recht flott mit Eisenach, die Mannschaft und die Verantwortlichen haben mich super begrüßt, das hat alles super geklappt. Ich hoffe natürlich, dass ich mit diesem Schritt mehr Spielzeit bekomme und mich weiterentwickeln sowie meine Stärken einbringen kann. Besonders in Eisenach ist die Halle mit den euphorischen Fans, darauf freue ich mich. Dass die Füchse Berlin mir mit der Leihe die Möglichkeit geben, mich weiterzuentwickeln, freut mich sehr. Dafür bedanke ich mich bei allen Beteiligten. Ich wünsche den Jungs und dem Verein nur das Beste und werde das natürlich weiterhin verfolgen.“

Geschäftsführer Bob Hanning: „Erst einmal gratuliere ich Max, und zudem dem ThSV Eisenach zur Verpflichtung eines tollen Spielers und eines tollen Menschen. Für Max war das letzte Jahr sehr schwer, die hohe Konkurrenz auf seiner Position hat ihm nicht die Spielanteile ermöglicht, die für einen jungen Spieler wie ihn notwendig sind. Die Ausleihe zum ThSV Eisenach ist die logische Konsequenz, für alle Seiten ist das eine gute Entscheidung. Er wird sich unter Trainer Sebastian Hinze weiterentwickeln, davon bin ich überzeugt.“

Vorstand Sport Stefan Kretzschmar: „Wir machen uns viele Gedanken um die Mannschaft, aber auch im die einzelnen Spieler. Für Max macht es absolut Sinn, Spielzeit in Eisenach zu bekommen. Das ist ein guter Verein, ein gut geführter Club mit großen Ambitionen. In erster Linie geht es um Spielzeit. Unser kleiner Kader ist so aufgestellt, dass wir auf allen Positionen doppelt gut besetzt sind. Deshalb wäre es nicht garantiert, dass Max die Spielzeit bekommen würde, die er für seine Entwicklung braucht. Ich wünsche ihm in Eisenach alles Gute.“

Trainer Jaron Siewert: „Eine Leihe hatte sich angedeutet, seinen Wechselwunsch hat er zum Ausdruck gebracht. Ich glaube, es ist eine Win-Win-Situation für ihn und für uns. Er bekommt Spielzeit und kann seinen nächsten Entwicklungsschritt auf Bundesliga-Niveau machen. Und wir werden hoffentlich nach einem Jahr einen besseren und stärkeren Max Beneke zurückbekommen, der uns in Zukunft noch mehr Freude bereiten kann. Jetzt wünsche ich ihm erst einmal alles erdenkliche Glück und Spaß bei der neuen Aufgabe.“




Weitere News

26.07.2026|Information|pst

Spielwitz, Tricks und Kurioses in Schwedt

Das Freundschaftsspiel bei der SG Uckermark war das dritte innerhalb dreier Tage. Dennoch tat die Belastung früh in der Vorbereitungsphase dem Spielwitz der Füchse Berlin kein Abbruch. Viele Kempa-Varianten und Positionswechsel brachten den Zuschauern Freude auf der Tribüne.

26.07.2026|Information|pst

Tiefe Trauer nach diesem CSD

Unsere Gedanken sind bei den Opfern, Angehörigen, Verletzten und denjenigen, die diese schreckliche Tat mitansehen mussten.. Der CSD in Berlin ist ein friedliches Fest, bei dem es um die Liebe aller geht. Dass eine solche Tat begangenen wird, ist unbegreiflich. Wir verurteilen sie auf das ...

25.07.2026|Spielbericht|pg

Spektakel auf Deutschlands zweitgrößter Insel

Nach dem gelungen Testspielauftakt beim HV Grün-Weiß Werder am gestrigen Freitagabend ging es für die Füchse Berlin heute zum zweiten Freundschaftsspiel an diesem Wochenende. Das Ziel war der HSV Insel Usedom. Mit einer großen Menge an Spielwitz wurden die Handballfans aus dem Nordosten ...

25.07.2026|Information|pst

Füchse Berlin präsentieren neues Auswärtstrikot für die Saison 2026/27

Zu Beginn der Woche stellten die Füchse Berlin ihr erstes Heimtrikot von adidas vor – nun folgt das passende Auswärtstrikot. Das dunkelrote Jersey überzeugt mit einer schlichten und modernen Optik und ergänzt den neuen Trikotsatz für die Saison 2026/27 der Opel Handball-Bundesliga.

24.07.2026|Information|pst

Auftaktspiel in die Vorbereitung bei Werder

Beim HV Grün-Weiß Werder haben die Füchse Berlin die erste Partie der Saisonvorbereitung 2026/27 bestritten. Als die Harzkugel erstmals flog, ging es vor allem um strahlende Gesichter unter den zahlreichen Fans in der Brandenburger Halle. Trainer Nicolej Krickau war ebenfalls glücklich.