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06.09.2025|Spielbericht|pst

Niederlage im Topspiel gegen Magdeburg

Beim Debüt von Nicolej Krickau auf der Trainerbank der Füchse Berlin musste der Deutsche Meister eine bittere Pleite gegen den SC Magdeburg hinnehmen. 32:39 (13:22) hieß es am Ende, die ausverkaufte Max-Schmeling-Halle sorgte mit 9000 Zuschauern derweil für eine tolle Stimmung.

Die Füchse Berlin um Mijajlo Marsenic haben gegen den SC Magdeburg verloren.
© Bildnachweis: Lächler

Tabellenerster gegen Tabellenzweiter: So hieß die Begegnung am 3. Spieltag der DAIKIN Handball-Bundesliga. Die Füchse Berlin verloren ihre Spitzenposition allerdings an den SC Magdeburg, da der amtierende Deutsche Meister mit 32:39 (13:22) gegen den Vizemeister verlor. Bester Werfer beim Hauptstadt-Club war Lasse Andersson mit neun Treffern, Tim Freihöfer (sechs Tore) und Mijajlo Marsenić (fünf) folgten. Zwischen den Pfosten parierte Lasse Ludwig immerhin fast jeden dritten SCM-Abschluss. Insgesamt starteten die Gäste aus Sachsen-Anhalt besser in die Partie und ließen die Füchse nie mehr entscheidend herankommen. Nun geht der Blick mit dem neuen Coach nach vorne.

Schon vor dem Anpfiff war zu spüren, dass in diesem Spiel Feuer drin ist. Die mit 9000 Zuschauern ausverkaufte Max-Schmeling-Halle war schon zu Beginn lautstark am Start. Während dann aber der erste Abschluss der Füchse Berlin misslang, gingen die Gäste des SC Madgeburg in Führung. Ihr Torhüter Sergey Hernández Ferrer erwies sich sofort in bester Verfassung. Die Berliner versuchten dagegenzuhalten, Mathias Gidsel nahm Anlauf und brauch durch die Defensive zum 1:1 (3.). Später durfte sich auch Lasse Andersson auszeichnen. Er sprang in die Höhe und wuchtete den Ball durch Beine von Hernandez. Weil die Akteure des Hauptstadt-Clubs unglücklich agierten, konnten sich die Kontrahenten auf 10:5 absetzen (12.). Wichtig war, dass Lasse Ludwig nach einer knappen Viertelstunde zur Stelle war. Es war die erste Füchse-Parade, während der SCM bereits vier aufwies.

Eine überragende Tat ließ der ehemalige Jungfuchs wenig später folgen, als er einen Kempa-Versuch entschärfte. Eine weitere Ludwig-Aktion veredelte Andersson im Gegenangriff, was die Fans auf den Rängen weiter animierte. Vom Siebenmeter-Strich aus verkürzte Tim Freihöfer auf Minus zwei, die Füchse waren wieder dran – 11:13 (20.). In Unterzahl wuchs der Rückstand jedoch wieder auf fünf Treffer an. Erst Freihöfer beendete einen 0:7-Lauf der Füchse nach neun Minuten. In die Halbzeit ging es mit 13:22. Aus jener kam Ludwig erneut mit einer Parade, doch seine Vordermänner blieben erst einmal ohne Torerfolg. Die Magdeburger kamen zweifelsohne besser aus der Kabine und bauten ihre Führung aus.

Während Dejan Milosavljev wieder auf die Platte kam und auch seine ersten Paraden verzeichnete, blieben die Mannen aus Sachsen-Anhalt auf dem Gaspedal. Der neue Füchse-Trainer Nicolej Krickau versuchte es indes auch mit einer Drei-Drei-Abwehrformation. Bei hohem Rückstand versuchten die Füchse Berlin nicht aufzustecken, doch die Gewalt des Champions-League-Siegers war zu groß. Die Anhänger des Deutschen Meisters hörten derweil nicht mit ihrem Support in der eigenen Halle auf, der Fuchsbau blieb voller Energie. Das Geschehen nahm weiter seinen Lauf, am Ende stand ein 32:39.

Am kommenden Donnerstag, 11. September, geht es sportlich weiter. Es steht das erste Spiel in der neuen Saison der Machineseeker EHF Champions League. Ab 20.45 Uhr geht es beim letztjährigen Halbfinal-Gegner HBC Nantes zur Sache.

Trainer Nicolej Krickau: „Ich glaube, es wäre ein bisschen zu einfach zu sagen, es lag an der Emotionalität oder zu sagen, es war Kopfsache. Ich finde, der Anfang des Spiels war sehr entscheidend. Wenn Magdeburg erstmal Kontrolle hat, ist es immer schwer zurückzukommen, gerade weil Magdeburg sehr diszipliniert ist. Die ersten zehn Minuten waren im Angriff okay, aber Sergej Hernandez Ferrer hat sehr gut gehalten. Wir haben danach unseren Flow im Angriff etwas verloren. Alle wollten das heute sehr gut machen, das haben wir heute aber nicht geschafft. In Zukunft müssen wir in unserem Flow bleiben. Wir freuen uns jetzt auf morgen, weil die letzten beiden Tage waren nur ein Versuch, für heute bereit zu sein. Ab morgen fangen wir richtig an. Wir kommen stark zurück, wenn wir ein paar Tage mehr haben.“

Füchse Berlin: Ludwig (7 Paraden), Milosavljev (3); Wiede (1), Darj (1), Prantner, Andersson (9), Ariño, Grøndahl, Lichtlein (2), Gidsel (7), Freihöfer (6/5), Langhoff, Herburger, av Teigum (1), Marsenić (5).

SC Magdeburg: Hernández Ferrer (14 Paraden), Mandic; Claar (2), Zechel, Kristjansson (5), Pettersson, Magnusson (9/6), Hornke (4), Jonsson (6), Weber, Lagergren (5), Mertens (3), Saugstrup (4), O´Sullivan, Barthold, Bergendahl.




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