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03.12.2025|Vorbericht|pst

Ein großes Ziel zum Greifen nah

Wenn die Füchse Berlin an diesem Donnerstag, 4. Dezember, bei Kolstad Håndball gewinnen, sind sie sicher im Viertelfinale der Machineseeker EHF Champions League – und das, obwohl im neuen Jahr noch vier Gruppenspiele ausstehen. Anwurf im Trondheim Spektrum ist um 18.45 Uhr.

Eine besondere Partie für Norweger Tobias Grøndahl gegen seine Landsleute steht an.
© Bildnachweis: Köppen

Es ist der 10. Spieltag der Machineseeker EHF Champions League, und die Füchse Berlin sind bis dato in den neun vorherigen Partien nach wie vor ohne Verlustpunkt. Dank der daher makellosen Bilanz, Platz eins in Gruppe A und den richtigen direkten Vergleichen ist es dem Deutschen Meister möglich, schon an diesem Donnerstag, 4. Dezember, den Viertelfinal-Einzug klarzumachen. Damit würde das Team von Trainer Nicolej Krickau die Play-offs überspringen und weniger Einsätze in einem ohnehin vollen Terminkalender abspulen.

Die Füchse wären das erste Team, dem der Einzug nicht mehr zu nehmen wäre. Der SC Magdeburg hat zwar ebenfalls neun Siege aus neun Spielen in Gruppe B, dem deutschen Mitstreiter fehlen jedoch die passenden Direktvergleiche. Doch damit die Berliner diesen Schritt gehen können, müssen sie ab 18.45 Uhr erst einmal bei Kolstad Håndball bestehen. Ob dies klappt, können Fans live im Stream bei DYN und DAZN sehen. Im Hinspiel gewann der Deutsche Meister in der heimischen Max-Schmeling-Halle mit 38:27. Nun ist das Trondheim Spektrum Schauort des Aufeinandertreffens.

Im Hinspiel glänzte vor allem der norwegische Füchse-Neuzugang Tobias Grøndahl mit neun Toren als bester Werfer. Dass seine Lust, Kolstad enreut weh zu tun, groß ist, zeigt seine gelebte und sportliche Rivalität mit seinen Landsleuten. Grøndahl spielte von 2019 bis 2024 für deren ärgste Rivalen Elverum. Ob neben dem Spielmacher auch Mathias Gidsel aufläuft, ist aktuell noch fraglich. Der Welthandballer, der mit 83 Toren die Königsklassen-Schützenliste anführt, erlitt am vergangenen Sonntag bei der HBL-Pleite gegen Lemgo eine Verletzung an der Schulter. Untersuchungen am Dienstag ergaben derweil, dass es keine schlimmere Blessur ist.

Trainer Nicolej Krickau: „Wir wollen so schnell wie möglich ins Viertelfinale einziehen, am liebsten schon am Donnerstag. Kolstad wird aber eine Herausforderung. Die Fokus-Grundlage wird bei uns auf der Abwehr liegen, wir brauchen dort Stabilität. Offensiv wollen wir variabel agieren. Wenn das klappt, können wir einen Haken hinter das Weiterkommen machen.“

Rechtsaußen Hákun West av Teigum: „Kolstad hat viele Spieler mit guten Abschlussqualitäten, richtige Shooter. Da müssen wir in der Defensive die Balance finden. Es wird sicherlich ein intensives Spiel in Kolstad. Dass wir direkt in das Viertelfinale einziehen können, ist erst einmal zweitrangig: Wir wollen jedes Spiel gewinnen.“




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