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13.01.2026|Nationalmannschaft|pst

Zwölf Füchse gehen bei der EM an den Start

Vier Nationen vertrauen bei der Europameisterschaft in Dänemark, Schweden und Norwegen auf die doppelte Berlin-Power, indem zwei Spieler des Meisters für ein Team auflaufen. Viermal ist es ein einzelner Fuchs, wobei es in Gruppe A zu mehreren direkten Duellen unter Vereinskollegen kommt. Für vier Akteure des HBL-Vierten sind es Heimspiele.

Zwölf Spieler der Füchse Berlin nehmen für ihre Nationen an der Handball-EM 2026 teil, darüber hinaus ein Funktionär.
© Bildnachweis: Köppen

Lasse Ludwig, Tim Freihöfer, Aitor Ariño, Lauro Pichiri, Nejc Cehte und Max Günther trainieren aktuell sehr vereinsamt in Füchse Town, denn viele ihrer Mitspieler verweilen ab Donnerstag bei der Handball-Europameisterschaft in Dänemark, Schweden und Norwegen. Wenn es ab dem 15. Januar – das Finale steigt am Sonntag, 1. Februar – in die EHF Euro geht, steht in Gruppe A lediglich bei den Spaniern kein Spieler der Füchse Berlin im Kader. Zum Auftakt treffen um 20.30 Uhr Nils Lichtlein und Matthes Langhoff mit Deutschland auf die Österreicher um Lukas Herburger. Alle drei treffen im weiteren Verlauf auch sicher auf ihre Füchse-Teamkollegen Dejan Milosavljev und Mijajlo Marsenić, die beide mit Serbien um das Weiterkommen kämpfen. Wie Gruppe A spielt derweil auch Gruppe B im dänischen Herning, wodurch es zur Heim-EM für Mathias Gidsel und Lasse Andersson wird. Ihre Gegner sind Portugal, Rumänien und zum Auftakt am Freitag, 16. Januar, Nordmazedonien (20.30 Uhr). Auch Simon Pytlick, der ab 2027 für die Berliner aufläuft, ist bei den Dänen im Kader.

Alle Spiele der deutschen Nationalmannschaft werden im Übrigen in der ARD und beim ZDF übertragen, diese und auch alle weiteren Partien sind für Abonnenten beim Streaminganbieter DYN zu sehen. So auch, wenn Tobias Grøndahl mit Norwegen in die eigenen Heimspiele startet. Am Donnerstag, 15. Januar, geht es ab 20.30 Uhr gegen die Ukraine. Ihre weiteren Gegner in Gruppe C sind Tschechien und Frankreich, Letztere um den baldigen Fuchs Dika Mem. Die beiden besten Teams der bisherig genannten Gruppen ziehen in die Hauptrunde 1 ein, welche in Herning ausgetragen wird. Gruppe D bis F, respektive ihre Topteams, greifen in der Hauptrundengruppe 2 im schwedischen Malmö an. So könnte es zu weiteren Partien auf heimischem Grund für Füchse-Kapitän Max Darj kommen. Die Schweden starten mit einem Duell gegen die Niederlande am Samstag, 17. Januar, in Malmö in Gruppe E (20.30 Uhr). Darauf folgen die Begegnungen gegen Georgien und Kroatien.

In Gruppe D findet sich derweil mit Hákun West av Teigum ebenfalls nur ein Fuchs wieder. Mit den Färöer Inseln geht es gegen Slowenien, Montenegro und die Schweiz. Die Eidgenossen sind in der norwegischen Hauptstadt Oslo ihr Auftaktgegner am Freitag, 16. Januar, um 20.30 Uhr. Am selben Tag, allerdings bereits im 18 Uhr, starten die Italiener in die EM. Im schwedischen Kristianstad ist Island der erste Kontrahent, es folgen Ungarn und Polen. Die Südeuropäer werden von Füchse-Geschäftsführer Bob Hanning trainiert. Der Nationalcoach berief derweil Leo Prantner, der nach seiner Verletzungspause wieder angreifen kann, in den Kader – darüber hinaus auch Simon Sirot. Der Linksaußen läuft bei den Jungfüchsen für die A-Jugend auf und verstärkt den Kader Hannings.

Zu einem direkten Duell kam es derweil bereits in der Vorbereitung auf das große Turnier. Zweimal trafen sie aufeinander, jeweils zuhause gewann einmal Italien und einmal die Färöer Inseln. Lichtlein und Langhoff besiegten mit dem DHB-Team indes zweimal Kroatien, Darj und Schweden ließen Brasilien doppelt keine Chance. Im Duell Grøndahl gegen Gidsel und Andersson behielten die Dänen die Oberhand, die auch gegen Griechenland gewannen. Norwegen bezwang derweil die Niederlande, Serbien holte einen Punkt bei zwei Begegnungen in Polen. Herburger und die Österreicher verloren alle ihre Testspiele gegen Tschechien, Frankreich und Slowenien, Italien gewann darüber hinaus auch gegen Rumänien.




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