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18.02.2026|Vorbericht|pst

Zweite Chance auf das Viertelfinal-Ticket

In der Machineseeker EHF Champions League treten die Füchse Berlin an diesem Donnerstagabend, 19. Februar, bei Dinamo Bucuresti an. Dann soll es im zweiten Anlauf klappen, mindestens Platz zwei sicher zu haben und damit die direkte Qualifikation für das Viertelfinale zu schaffen.

Tobias Grøndahl und Co. haben das vorzeitige Erreichen des Viertelfinals der Machineseeker EHF Champions League fest im Blick.
© Bildnachweis: Köppen

Am 24. Geburtstag von Hákun West av Teigum, der kürzlich im EHF-Podcast „The Spin“ zu Gast war, geht es für die Füchse Berlin im Rahmen des 11. Spieltags der Machineseeker EHF Champions League in die rumänische Hauptstadt. Dinamo Bucuresti ist am morgigen Donnerstag, 19. Februar, ab 18.45 Uhr Gastgeber in der Polyvalent Hall – Ioan Kunst Ghermanescu, DYN und DAZN übertragen die Partie der Gruppe A live. Mit einem Sieg würde der Deutsche Meister sicher auf Platz eins oder zwei abschließen, was die direkte Qualifikation für das Viertelfinale der Königsklasse bedeuten würde. Auch bei einer Niederlage Veszpréms, die zeitgleich in Kielce antreten, wären die Füchse sicher weiter, unabhängig des eigenen Ergebnisses. Bei einem Unentschieden des Drittplatzierten Veszpréms müssten die Deutschen auch Remis spielen. Dann würde der Abstand sechs Punkte bei dann noch drei ausstehenden Spielen betragen. Aufgrund des direkten Vergleichs könnten die Ungarn die Hauptstädter dann nicht mehr überholen, lediglich Aalborg hätte dafür die Möglichkeit.

Die direkte Qualifikation für das Viertelfinale war in der Vorsaison nicht gelungen, wäre derweil aber durchaus eine Erleichterung im eng getakteten Spielplan und eine Hürde weniger auf dem Weg in das TruckScout24 EHF FINAL4, das am 13. und 14. Juni in der Kölner Lanxess Arena steigt. Vor dem Jahreswechsel hatten die Berliner bereits die Chance, das Viertelfinal-Ticket zu lösen, allerdings verlor das Team von Trainer Nicolej Krickau dann in Kolstad. Es war die erste Niederlage nach zuvor neun Siegen aus neun Spielen. Es bleibt also nichtsdestotrotz eine bislang tolle Europa-Reise, bei der eben auch das Hinspiel gegen Bukarest erfolgreich gestaltet wurde. Im Oktober des vergangenen Jahres war es ein knappes 32:31 in der heimischen Max-Schmeling-Halle. Nach der Schlusssirene trat Tobias Grøndahl noch einmal zum Siebenmeter an – und verwandelte sicher für die zwei Punkte.

Ein ähnlich ausgeglichenes Duell kann auch am morgigen Donnerstagabend erwartet werden. Zwar steht Dinamo mit lediglich einem Sieg auf dem letzten Platz, ist aber vor allem auf rumänischem Grund schwer zu bespielen. Die gegnerische Abwehr durchbrechen möchte auch einmal mehr Mathias Gidsel, der in der Machineseeker EHF Champions League zweitbester Werfer ist. Seine 83 Tore werden nur von Paris‘ Elohim Prandi getoppt, der eins mehr auf dem Konto hat. Mit dem klaren Ziel vor Augen und Rückenwind aus den HBL-Siegen in Wetzlar und gegen Stuttgart soll die Mission Viertelfinale klappen, Bukarest hatte derweil am Wochenende spielfrei.

Trainer Nicolej Krickau: „In Bukarest erwartet uns eine große Herausforderung. Im Spiel in der Hinrunde haben wir gar nicht so guten Tag erwischt. Besonders in unserem Angriff hatten wir Probleme in den Spielfluss zu kommen. Das müssen wir dieses Mal besser lösen und leichter Chancen kreieren. Gleichzeitig wissen wir, dass es in Bukarest immer hektisch und laut zugeht und sie in der Tabelle schlechter dastehen, als sie eigentlich spielen. Wir werden unser Bestes geben, um die vorzeitige Qualifikation für das Viertelfinale perfekt zu machen.“

Kreisläufer Lukas Herburger: „Wir erwarten ein schweres Spiel. Trotzdem sind wir natürlich motiviert, vorzeitig das Ticket für das Viertelfinale zu lösen. Das steht bei uns am Donnerstag an erster Stelle. Wir werden mit 120 Prozent in dieses Spiel gehen.“




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