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12.03.2026|Spielbericht|pst

Füchse scheitern an Nantes um Biosca und Briet

Die Berliner standen schon vor diesem Spieltag als Gruppensieger in der Machineseeker EHF Champions League fest. Dennoch schmerzt das 34:37 (14:15) in der heimischen Halle gegen die Franzosen. Bei der Niederlage haperte es im eigenen Abschluss, während es nicht der Tag des Hauptstadt-Clubs war.

An Ignacio Biosca (in Orange) bissen sich die Füchse Berlin die Zähne aus.
© Bildnachweis: Göres

Eigentlich kamen die Füchse Berlin gut in die Partie des 14. und letzten Spieltags der Gruppe A. Jedoch sahen sie sich galligen Franzosen des HBC Nantes gegenüber, bei denen zwei Spieler herausstachen. Thibaud Briet glänzte mit 13 Toren als Spieler des Spiels, an Torhüter Ignacio Biosca biss sich die deutsche Offensive die Zähne aus. Unter seinen zwölf Paraden waren einige wichtige. Auf der Berliner Seite war der Toptorschütze der Machineseeker EHF Champions League, Mathias Gidsel, mit elf Toren der beste Werfer. Als einziger konnte er vor 6306 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle beim 34:37 (14:15) eine gute Effizienz im Abschluss aufweisen.

Der Gruppensieg war den Füchsen derweil nicht mehr zu nehmen, so war die Pleite zumindest tabellarisch zu verkraften. Nach dem Ende aller Partien stehen nun auch die beiden möglichen Viertelfinal-Gegner fest. Entweder geht es gegen Paris Saint-Germain oder gegen One Veszprém HC. Beide Clubs treffen in den Playoffs aufeinander, welche die Berliner aufgrund der guten Tabellenplatzierung überspringen. Am 29. oder 30. April steht dann das Viertelfinal-Hinspiel in Frankreich oder Ungarn an, das Rückspiel in der Max-Schmeling-Halle steigt am 6. Mai. Tickets hierfür sind bereits unabhängig des Gegners und der genauen Anwurfzeit hier erhältlich.

Die 60 Minuten zum Nachlesen

Die ersten Angriffe beider Teams blieben erfolglos, dieser Serie setzte Leo Prantner ein Ende, indem er zum 1:0 für die Füchse Berlin traf (2.). Die Antwort des HBC Nantes hatte Wucht, mit jener beförderte Thibaud Briet den Ball nämlich in die Maschen. Infolgedessen hatte die Offensive der Gastgeber jedoch Probleme mit dem gegnerischen Torhüter Ignacio Biosca, sodass die Franzosen sich abzusetzen drohten. Doch nach knapp sieben Minuten glich Prantner aus. Nach einem Fehler im Nantes-Angriff holte Mathias Gidsel die Führung für den Hauptstadt-Club zurück (9.), Mijajlo Marsenić erhöhte auf 5:3. Symbolisch für das schnelle Spiel der Berliner: Gidsel und Nils Lichtlein spielten im Doppelpass über die schnelle Mitte den nächsten Treffer heraus. Auch Tobias Grøndahl zeigte sich vom Siebenmeterstrich sicher (7:4, 12.).

Dann ließ der Druck der Füchse jedoch nach. Während eigene Fehler zunahmen, spielten es die französischen Gäste um den Rückraum-Shooter Briet kompromisslos aus. So kamen sie auch nach 22 Minuten zum Ausgleich. Wenig später scheiterten zwei Sieben-gegen-Sechs-Sequenzen des Deutschen Meisters, sodass Nantes mit 13:11 in Führung ging – beide Treffer erzielten sie auf das verwaiste Tor. Die schwache Phase der Hausherren durchbrachen die Tore der Europameister Gidsel und Lasse Andersson ein wenig. Die Parade Lasse Ludwigs eine Minute vor der Halbzeit war ein nächstes wichtiges Signal, Grøndahl verwandelte im Anschluss vom Strich zum 14:15-Anschluss. Dabei blieb es auch bis zum Seitenwechsel.

Nach dem Wiederbeginn fiel zwei Minuten lang kein einziger Treffer, die Berliner verpassten zweimal den Ausgleich. Stattdessen markierte der HBC die Premiere im zweiten Durchgang. Ein schickes Anspiel Lichtleins auf Marsenić brachte das Verkürzen auf 15:16 (33.). Der Serbe kam mit einem weiteren Tor und einem Block nun richtig in Fahrt. Weil Nantes dann Aitor Ariño aus Versehen anspielte und dieser Gidsel auf die Reise schickte, glich der Welthandballer aus – 17:17 nach 35 Spielminuten. Einen weiteren Nantes-Wurf blockte Marsenić so, dass Ludwig ihn aufnehmen konnte. Im Gegenzug stellte der serbische Kreisläufer dann auf 21:21 (39.). Unter Bedrängnis erzielte Andersson den nächsten Treffer der Füchse. Doch anhaltend blieb der Gäste-Keeper Biosca Sieger im Duell mit den heimischen Angreifern.

Für einen starken Steal belohnte sich derweil Ariño, indem er sein Team anschließend auf zwei Tore heranbrachte, die Franzosen hatten dennoch ein wenig die Oberhand gewonnen. Nach seiner Einwechslung war Dejan Milosavljev zwischen den Pfosten der Berliner sofort mit einer Parade zur Stelle, und die Füchse blieben unter anderem mit einem Treffer Anderssons (50.) an den Gästen dran. Auch Kapitän Max Darj trug sich in die Torschützenliste ein. Die nächste Parade Milosavljevs und Tore von Andersson, Lichtlein, Gidsel und Ariño konnten die Niederlage allerdings nicht mehr verhindern. Platz eins in Gruppe A ist jedoch auch trotz der 34:37-Niederlage sicher.

Schon am Sonntag geht es weiter

In der doppelten Heimspiel-Woche öffnet die Max-Schmeling-Halle bereits an diesem Sonntag, 15. März, wieder seine Türen. Dann ist in der DAIKIN Handball-Bundesliga der HC Erlangen ab 18 Uhr zu Gast. Tickets sind hier erhältlich. Zuvor steigt schon der Tag des Kinderhandballs im Fuchsbau, alle Informationen dazu finden sich ebenfalls auf unserer Website.

Stimmen und Statistiken

Trainer Nicolej Krickau: „In einem Spiel, wo es für beide Mannschaften um nicht mehr viel geht, hat Nantes heute die Aufgabe besser gelöst. Dass wir so viele technische Fehler machen, ärgert mich. Vor unseren Heimfans müssen wir besser auftreten. Über 60 Minuten hinweg haben wir den Kampf nicht angenommen. Das ist nicht unser Anspruch. Jetzt liegt unser voller Fokus auf dem Spiel gegen Erlangen am diesem Sonntag.“

Spielmacher Nils Lichtlein: „Wir haben uns das heute alle anders vorgestellt. Durch zu viele technische Fehler lassen wir Nantes sich in einen Flow spielen, aus dem wir sie nicht mehr herausbekommen. Auch unsere Abschlüsse waren teilweise zu fehlerhaft. Besonders den Fans gegenüber tut uns die Niederlage leid, das haben sie nicht verdient.“

Füchse Berlin: Ludwig (6 Paraden), Milosavljev (2); Darj (1), Prantner (2), Andersson (5), Ariño (3), Grøndahl (4/4), Lichtlein (4), Gidsel (11), Freihöfer, Pichiri, Langhoff, Herburger, av Teigum, Marsenić (4).

HBC Nantes: Pesic, Biosca (12 Paraden, 1 Tor); Briet (13), Yoshida, Tarrafeta (6), Rivera (3), Nyateu (1), Avelange-Demouge (2), Tournat (5), Bos (3/3), Gaber, Odriozola (3), Peyrabout, Henry, Wenkegheu Tchambou Mouko.




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