Der Aufschlag in die K.o.-Duelle der Deutschen Meisterschaften ist für die Jungfüchse mehr als gelungen. Mit Plus 16 geht die Mannschaft der U19 in das Rückspiel des Viertelfinals, welches am kommenden Samstag, 11. April, um 16 Uhr angepfiffen wird. Tickets für die Partie in Füchse Town (Fritz-Lesch-Straße 32, 13053 Berlin) sind an der Tageskasse erhältlich. Nach dem 43:27 (17:12) im Hinspiel gegen den TSV Bayer Dormagen gehen die Füchse Berlin als Favoriten in die zweite Begegnung. Auf dem Statistikbogen strahlt vor allem ein Spieler erneut: Leo Nowak erzielte 19 Tore, davon sechs Siebenmeter, und war damit der beste Werfer der Partie.
Einzig an ihm lag der Erfolg jedoch nicht. Der Geschäftsführer Bob Hanning, der seit dem Winter auch die U19 coacht, sah eine durchwachsene Anfangsphase, in der Torhüter Henning Lahuis (am Ende 17 Paraden) die offensiven Abschlussmängel ausbügelte. Über eine stabile und aktive Abwehrarbeit arbeiteten sich die Jungfüchse in die Partie und konnten bereits zur Pause eine deutliche Führung übernehmen. Dormagen versuchte es mit verschiedenen Angriffs- und Abwehrvarianten, unter anderem mit dem Sieben-gegen-Sechs. Sie waren dem starken Tempospiel der Hauptstadt-Handballer jedoch nicht gewachsen.
Im zweiten Spielabschnitt ergaben sich für die Berliner Würfe auf das leerstehende gegnerische Tor, auch die Kraft bei den Hausherren in Dormagen ging allmählich aus. An dieser Stelle sei erwähnt, dass der TSV Bayer nicht in Bestbesetzung auflaufen konnte. Deshalb möchte Hanning das deutliche Ergebnis nicht allzu hoch hängen, ist dennoch weitestgehend zufrieden mit der Leistung seiner Schützlinge, die vor allem über die Defensive Pluspunkte sammeln konnten.
Trainer Bob Hanning: „Es war ein sehr zäher Beginn. Wir haben in der Anfangsphase vier freie Bälle liegen lassen und damit Dormagen die Chance gegeben, in Führung zu gehen. Bis zur 10. Minute hat uns eine starke Abwehr gestützt mit einem überragenden Henning Lahuis im Tor, der uns den Rückhalt gegeben hat. Er hat dafür gesorgt, dass Dormagen nicht deutlicher davonziehen konnte. Dann haben wir weiter sehr aktiv und aggressiv verteidigt, Leo Tautenhahn und Maxime Brodier haben das überragend gemacht. Leo Nowak hat uns nach anfänglichen Schwierigkeiten souverän durch das Spiel geführt. Auch Gustav Salokat hat seine Chancen auf Rechtsaußen gut verwertet, insgesamt konnten wir dadurch auf 23 Tempotore kommen. Damit haben wir den Grundstein für das Halbfinale gelegt. Generell bin ich zufrieden, trotzdem habe ich noch Punkte gesehen, die wir noch besser machen können. Trotz Dormagens Personalsituation war die Art und Weise der Konsequenz auf unserer Seite sehr zufriedenstellend.“
Füchse Berlin: Krake, Agostinelli, Lahuis (17 Paraden); D’Insecco, Parke (1), Tautenhahn (3), Hofrichter (1), Losch (1), Poppe (2), Nowak (19/6), Schmidt (1), Salokat (4), Brodier (4), Barth (2), Babini (1), Sirot (4).