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26.04.2026|Jugend|pg

U17 stößt die Tür zum Finale weit auf

Einen ersten großen Schritt in Richtung des Finals haben am heutigen Sonntag die B-Jugend-Akteure der Füchse Berlin in ihrem Heimspiel gegen den TuSEM Essen gemacht. Im Halbfinal-Hinspiel der Deutschen Meisterschaft stand nach dem Ertönen der Schlusssirene ein 36:28 (17:13) zugunsten der Hausherren auf der Anzeigetafel.

Gemeinsam mit seiner Mannschaft gelang Moritz Leyendecker der erhoffte Heimerfolg gegen den TuSEM Essen.
© Bildnachweis: Göres

Eine geschlossene Teamleistung sorgte am letzten Sonntag des Aprils dafür, dass der Traum vom Einzug in das Finale der Deutschen U17-Meisterschaft zum Greifen nahe ist. In einem gut besuchten Horst-Korber-Sportzentrum verbuchten die Nachwuchsathleten der Füchse Berlin ein 36:28 (17:13) gegen den TuSEM Essen. Obwohl die Heimspielstätte im Hinspiel des Halbfinals nicht wie gewohnt die Lilli-Henoch-Sporthalle war, zeigten die Berliner von Beginn an einen bravourösen Auftritt. Seit dem 1:0-Startschuss von Joscha Gehann nach 46 Sekunden behielten die Jungfüchse die komplette Partie über die Führung inne. Durch einen Blitzstart konnten sich die Hauptstädter mit einem 8:3 nach bereits 14 Spielminuten mit fünf Toren absetzen. Durch viel Selbstvertrauen im Rücken ging es mit 17 geworfenen Toren und lediglich 13 kassierten Treffern in die Halbzeitpause.

Nach dem Wiederanpfiff knüpfte das Team von Trainer Anian Eckardt dort an, wo es im ersten Durchgang aufgehört hatte. Vor den Augen von Profi-Coach Nicolej Krickau und Co-Trainer Max Rinderle sowie Geschäftsführer Bob Hanning zeigte der Nachwuchs des amtierenden Deutschen Meisters und Pokalsiegers einen finalwürdigen Auftritt. Betrug der Vorsprung Mitte der zweiten Hälfte teilweise elf Treffer, ist es nach dem Ende des ersten Aufeinandertreffens ein Acht-Tore-Puffer, den die Füchse mit in das Rückspiel nehmen. Durch den 36:28-Endstand bleiben die B-Jugend-Akteure in weißer Weste und konnten weiterhin jedes Duell in dem bisherigen Saisonverlauf gewinnen.

Bester Werfer des Hauptstadt-Clubs war Malte Lorz, der den Ball insgesamt achtmal in das gegnerische Tor einnetzte. Auch Matteo Agostinelli stellte einmal mehr seine Klasse unter Beweis und parierte 18 Bälle des Kontrahenten. Trotz aller Euphorie gilt es fokussiert in das Rückspiel zu gehen, denn die Essener drehten in eigener Halle schon im Viertelfinale gegen den TSV Burgdorf eine Hinspiel-Niederlage. Scheiterten sie im ersten Duell mit 37:33, konnten sie im Rückspiel durch ein 42:35 den Einzug in das Halbfinale schaffen. Dieses Schicksal der Burgdorfer soll der B-Jugend der Füchse nicht widerfahren. Anpfiff in der Sporthalle Margarethenhöhe (Essen) ist am kommenden Sonntag, 3. Mai, um 17.30 Uhr.

Trainer Anian Eckardt: „Gratulation an die Jungs, dass wir diese Aufgabe heute mit plus acht Toren gelöst haben. Dass es keine einfache Aufgabe wird, war uns bereits im Vorhinein bewusst. Vor allem durch die Konstellation, dass erst am Freitag noch fünf Jungs mit der A-Jugend ausgeschieden sind und heute direkt den mentalen sowie körperlichen Fokus wiederfinden mussten. Das haben wir über weite Phasen wirklich sehr gut gemacht. So ein bisschen scheitern wir jedoch an unserer Chancenverwertung und der Tatsache, dass wir drei bis vier Bälle zu einfach an den Kreis wegwerfen, die nicht gefangen werden. So müssen wir uns in Summe schon ärgern, dass wir nur einen Acht-Tore-Vorsprung ins Rückspiel mitnehmen. Es hätten auch elf oder zwölf Tore sein können. Wir haben weiterhin einige Anhaltspunkte, die wir im Hinblick auf das Spiel in Essen noch verbessern können. Wenn wir das tun, fahren mit einem guten Gefühl zum Rückspiel. Wir hoffen, dass wir mit einem Auswärtssieg den Finaleinzug perfekt machen können.“

Füchse Berlin: Förster, Agostinelli (18 Paraden), Wiegran (2); Barth (3), Lorz (8), Fröhlich, Anastassiadis (6), Knust (7/2), Salokat (2), Gehann (2), Brodier (5), Blasek (1), Leyendecker, Perschke, Witt (1).




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