Lade Daten...
Logo Füchse BerlinLogo Füchse Berlin
Füchse Berlin live und auf Abruf bei Dyn
23.04.2004|Information|on

3 Sekunden fehlten zum vorzeitigen Klassenerhalt

Drei Sekunden fehlten den Füchsen am Ende zum Punktgewinn gegen eine hochmotivierte HSG Varel. Felix Schimpf sorgte in den letzten Sekunden mit seinem 2. Treffer für das 27:26-Siegtor für den Gast.


Dabei hatten sich die Berliner vor diesem Spiel so viel vorgenommen, waren sich sicher, bereits drei Spieltage vor Schluss dem Abstiegskampf adé sagen zu können. Umso verkrampfter begann diese Partie. Schnell ging der Gast mit 2:5 in Führung, weil die Füchse in der Abwehr schlecht standen, Alberto Chamber-Montalvo einen schlechten Tag erwischte und bereits nach 14 Minuten gegen Jörg Herrmann ausgetauscht wurde.

Insbesondere die Würfe von Daniel Stahl aus dem linken Rückraum stellte die Füchse vor große Probleme, am Ende sollte er sieben Mal getroffen haben, wechselte dabei munter von der linken auf die rechte Halbposition und ließ den Mittelblock um Hok und Stupar oftmals alt aussehen. Auch Jochen Toepler auf Rechtsaußen konnte sich immer wieder durchtanken, erzielte 4 seiner 6 Tore in den ersten 20 Minuten.

Aber Mitte der Halbzeit fand die Füchse-Deckung endlich zu ihrer gewohnten Stärke. Die Abwehrarbeit wurde belohnt, Hok brachte sein Team erstmals beim 9:8 in Führung, die nun bis zum Halbzeitpfiff auch nicht mehr abgegeben wurde. Mit 17:14 ging es in die Kabinen, aber für mehr Sicherheit im Spielaufbau sorgte diese Führung nicht.

Im Gegenteil, nach dem 18:14 durch Stupar kam es zu einem kollektiven Einstellen des Torewerfens, lediglich Matz sorgte mit seinem Tor zum 19:16 für eine zwischenzeitliche Unterbrechung der Vareler Torfabrikation. Bis zur 47. Minute fand kein Wurf der Berliner den Weg ins HSG-Gehäuse. So führten die Niedersachsen plötzlich mit 19:22, trotz mehrfacher Unterzahl, weil der Berliner Rückraum viel zu überhastet abschloss, anstatt in aller Ruhe die Führung zu halten oder auszubauen.

Aber Kampfgeist hat diese Füchsemannschaft schon immer ausgezeichnet und so kämpfte man sich wieder zurück ins Spiel. Als Matz 10 Minuten vor dem Ende den Ausgleich zum 22:22 markierte, schöpfte man wieder Hoffnung. Doch wieder konnte Varel drei Tore in Folge vorlegen, ehe mit Schückes Treffer zum 26:26 in der letzten Spielminute der mindestens erhoffte Spielstand hergestellt war. Doch alle Abwehrbemühungen nützten am Ende nichts, Schimpf kam an Matz vorbei und überwand von Außen drei Sekunden vor der Schlußsirene Torwart Herrmann. Eine unnötige Niederlage.

Unnötig, weil man versäumte, nach der deutlichen 4-Tore-Führung kurz nach der Halbzeit diese abzusichern. Völlig überhastet wurden die Angriffe abgeschlossen, zwischen der 36. und 46. konnte lediglich Matz ein Tor erzielen. Selbst die Auszeit beim Stand von 19:20 in der 41. Minute durch Sviridenko konnte die Füchse nicht richtig wachrütteln. Nun droht - sofern Tarp am Sonntag in Flensburg gewinnen sollte - am 1. Mai das Abstiegsendspiel in Tarp. Die Füchse sind dieses Jahr für jede Menge Spannung gut.

Statistik

Reinickendorfer Füchse - HSG Varel 26:27 (17:14)

Tore Füchse:
Matz (7/2), Pohlack (5), Stupar (4), Roemling (3), Schücke (3), Hok (2), Mathews (1)

Tore Varel:
Stahl (7), Toepler (6), Grafelmann (4), Bube (4), Koring (4/3), Schimpf (2)

Siebenmeter:
2/2 - 3/3 (Matz und Koring verwandeln ohne Fehler)

Zeitstrafen:
8 - 12 (Hok und Deffke je 2 - Janßen 2, Cordes, Stahl, Schimpf und Kording je 1)

Zuschauer:
352

Beste Spieler:
Fehlanzeige - Stahl

Spielfilm:
1:2 (3.), 2:5 (6.), 3:6 (9.), 5:6 (11.), 6:8 (13.), 9:8 (19.), 12:10 (24.), 13:13 (27.), 17:14 (HZ) - 18:14 (31.), 19:16 (36.), 19:22 (43.), 22:22 (49.), 22:25 (53.), 25:26 (57.), 26:26 (60.) 26:27 (EN)




Weitere News

26.07.2026|Information|pst

Tiefe Trauer nach diesem CSD

Unsere Gedanken sind bei den Opfern, Angehörigen, Verletzten und denjenigen, die diese schreckliche Tat mitansehen mussten.. Der CSD in Berlin ist ein friedliches Fest, bei dem es um die Liebe aller geht. Dass eine solche Tat begangenen wird, ist unbegreiflich. Wir verurteilen sie auf das ...

25.07.2026|Spielbericht|pg

Spektakel auf Deutschlands zweitgrößter Insel

Nach dem gelungen Testspielauftakt beim HV Grün-Weiß Werder am gestrigen Freitagabend ging es für die Füchse Berlin heute zum zweiten Freundschaftsspiel an diesem Wochenende. Das Ziel war der HSV Insel Usedom. Mit einer großen Menge an Spielwitz wurden die Handballfans aus dem Nordosten ...

25.07.2026|Information|pst

Füchse Berlin präsentieren neues Auswärtstrikot für die Saison 2026/27

Zu Beginn der Woche stellten die Füchse Berlin ihr erstes Heimtrikot von adidas vor – nun folgt das passende Auswärtstrikot. Das dunkelrote Jersey überzeugt mit einer schlichten und modernen Optik und ergänzt den neuen Trikotsatz für die Saison 2026/27 der Opel Handball-Bundesliga.

24.07.2026|Information|pst

Auftaktspiel in die Vorbereitung bei Werder

Beim HV Grün-Weiß Werder haben die Füchse Berlin die erste Partie der Saisonvorbereitung 2026/27 bestritten. Als die Harzkugel erstmals flog, ging es vor allem um strahlende Gesichter unter den zahlreichen Fans in der Brandenburger Halle. Trainer Nicolej Krickau war ebenfalls glücklich.

24.07.2026|Information|pg

Max-Schmeling-Halle bleibt die Heimat der Füchse

Die Füchse Berlin und die Max-Schmeling-Halle setzen ihren erfolgreichen Weg langfristig fort. Der DHB-Pokalsieger wird seine Heimspiele auch in den kommenden Jahren in der traditionsreichen Arena austragen. Der bestehende Vertrag mit dem Land Berlin wurde bis zum Ende der Saison 2029/30 ...