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20.08.2026|Information|pst

Eine Saison – fünf Wettbewerbe

Die Spielzeit 2026/27 wird erneut eine sehr intensive für die Füchse Berlin. Bis zu 62 Partien könnte das Team von Trainer Nicolej Krickau bestreiten. Wieder steht also ein Monster-Programm vor der Mannschaft, die als amtierender Pokalsieger in die neue Runde geht. Für die Fans bedeutet dies: Unzählig viel Spitzenhandball in der Max-Schmeling-Halle und bei Auswärtsfahrten.

Mit diesen 15 Profis geht es für die Füchse Berlin in die Saison 2026/27.

Ebenjener Titelerfolg aus dem April zieht es derweil mit sich, dass die Füchse Berlin erst im Achtelfinale des DHB-Pokals ins Geschehen des nationalen K-o.-Wettbewerbs einsteigen. Als erstes steht für den Hauptstadt-Club derweil zum dritten Mal in Folge der Rexel Super Cup an. An diesem Samstag. 22. August duellieren sie sich mit dem Meister SC Magdeburg. Diesen haben die Füchse 2024 bezwungen, im vergangenen Jahr war es der THW Kiel, sodass nun der lupenreine Hattrick möglich ist. Nach einer intensiven Vorbereitung mit Testspielen gegen GOG, Paris Saint-Germain und Aalborg Håndbold ist es die erste Standortbestimmung unter Pflichtspielbedingungen. Außerdem eben die Möglichkeit auf den ersten Titel.

Vier weitere könnten in der Opel Handball-Bundesliga, dem DHB-Pokal, der EHF Champions League und der IHF Club-Weltmeisterschaft folgen. Bei Letzterer sind die Füchse erstmals seit 2023 wieder dabei, 2015 und 2016 holten sich die Berliner sogar die Krone. Weil der Königsklassen-Finalgegner FC Barcelona dank des Vorjahressiegs bereits als Titelverteidiger gesetzt war, gehen auch die Deutschen vom 25. September bis zum 1. Oktober in Ägypten an den Start. Eine besondere Ehre, welche den ohnehin schon eng getakteten Spielplan nicht gerade entspannt. Hinzu kommt im Januar die Weltmeisterschaft der Nationalmannschaften in Deutschland, bei denen wohl wieder einige Füchse-Profis mit ihren Ländern vertreten sein werden.

Auch personell gab es über den Sommer hinweg Bewegung. Mit Dejan Milosavljev, Lasse Andersson, Lukas Herburger, Nejc Cehte und Valter Chrintz sind verdiente Spieler nicht mehr dabei, dafür rücken Andreas Palicka und Frederik Simak in den Kader von Trainer Nicolej Krickau. Für den dänischen Coach ist es indes auch die erste komplette Saison, nachdem er das Amt im September des Vorjahres übernahm. In Palicka findet er einen erfahrenen Torhüter wieder, der als kommunikativer Akteur das Gespann mit Eigengewächs Lasse Ludwig bilden wird. Simak war indes ebenfalls einmal Jungfuchs, ging dann für sechs Jahre zum TBV Lemgo Lippe und kehrt nun als Hybrid-Spieler zurück in die Hauptstadt. Neben seinen Qualitäten in der Abwehr, am Kreis und auf Halblinks ist er ein Stimmungsmacher im Training und in der Kabine.

Zudem wird die „stärkste Liga der Welt“ ihrer Bezeichnung wie in jedem Jahr gerecht. Zeitgleich mit dem neuen Titelsponsor kommen einige Topstars in die Opel Handball-Bundesliga: Alex Dujshebaev schließt sich dem VfL Gummersbach an, Domen Makuc läuft künftig für den THW Kiel auf und die SG Flensburg-Handewitt hat sich die Dienste von Aymeric Minne gesichert. An der Spitze wird es also immer enger und in der deutschen Liga sind ohnehin alle Teams ernstzunehmen. So wird es auch in der EHF Champions League sein. In einem neuen Modus geht es zunächst in einer Vierer-Vorrunde um den Einzug in die Hauptrunde, welche dann sechs Teams je Gruppe beinhaltet. Zuletzt stürmten die Hauptstädter zweimal ins Finale der Königsklasse, ob dies wieder gelingt?

Mit dem Blick auf den Kader wird schnell klar: den ehemaligen Jungfüchsen wird immer mehr Verantwortung zugetraut. Nils Lichtlein und Tim Freihöfer gehörten bereits den Stammspielern an, Matthes Langhoff wird in dieser Saison auch offensiv mehr zur Geltung kommen und Lasse Ludwig wird zwischen den Pfosten wohl noch mehr Spielzeit bekommen. Dank des Kooperationspartners und Zweitligisten 1. VfL Potsdam sowie der Zweitvertretung, die in der 3. Liga an den Start geht, ist auch der Unterbau abermals mit zahlreichen Talenten stark aufgestellt. Sie lauern auf ihre Einsätze bei den Füchse-Profis und sind zur Stelle, wenn Not am Mann ist.




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