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01.09.2026|Jugend|pg

U15 triumphiert beim Sparkasse-Cup

Am vergangenen Wochenende war es so weit, der traditionelle Berliner Sparkasse-Cup stand auf dem Programm der Jungfüchse. Im Sportforum Hohenschönhausen präsentierte sich die A-, B- sowie C-Jugend des Hauptstadt-Clubs. In einem Jahrgang waren die Berliner erfolgreich, in den anderen beiden Altersklassen kämpften die Nachwuchsathleten ebenfalls aufopferungsvoll.

Jubel über den Turniersieg beim Sparkasse-Cup: Die U15 der Füchse Berlin feiert.
© Bildnachweis: Göres

Einmal mehr wurde der Spaß und die Euphorie auf den Tribünen des Berliner Sparkasse-Cups für jeden Handballliebhaber sichtbar. Beim jährlichen Vorbereitungsturnier, welches in dieser Saison vom 28. bis zum 30. August unter anderem in den Hallen des Sportforums Hohenschönhausen ausgetragen wurde, wollten sich die Jugendmannschaften der Füchse Berlin ein positives Gefühl für die kommenden Pflichtspiele erarbeiten. Dabei war der Modus für jeden der drei Jahrgänge gleich. Jeweils in zwei Gruppen mit vier Teams wurde um den Einzug in das Halbfinale gespielt. Dort traf der Gruppensieger jeweils auf den Zweitplatzierten der anderen Gruppe und kämpfte um das Ticket für das Endspiel.

Dieses erhoffte Ticket für das Finale blieb der U19 der Hauptstädter verwehrt. Nachdem das Auftaktspiel mit 12:16 gegen den schwedischen Vertreter Önnereds HK verloren ging, buchten sie dank eines 23:19-Siegs gegen den SC DHfK Leipzig sowie eines 24:20-Erfolgs gegen FRISCH AUF! Göppingen zunächst das Halbfinalticket. In der Runde der letzten vier Teams scheiterten die Jungs um Trainerduo Sven Suton und Anian Eckardt gegen den späteren Turniersieger aus Dormagen mit 19:23. In einem intensiven Duell um den dritten Platz musste sich Berlins bester Werfer Malte Lorz (32 Tore im Turnierverlauf) mit seiner Mannschaft gegen den SC Magdeburg mit 16:21 geschlagen geben.

Erfolgreicher lief es bei der U17, jedoch fehlte den Jungs von Coach Fabian Ludwig am Ende das notwendige Quäntchen Glück. Wie die U19 beendete auch die B-Jugend ihre Gruppenphase auf dem zweiten Rang. Die Talente mussten gegen den SCM eine 20:22-Niederlage einstecken, aber konnten sich durch ein 22:21 gegen die Gäste aus Göppingen und ein klares 27:14 gegen Önnereds HK einen Platz unter den besten vier Mannschaften sichern. Im Kampf um das Finale revanchierten sich die Berliner für ihre älteren Vereinsmitglieder aus der A-Jugend. Gegen die Akteure aus Dormagen stand nach dem Ertönen der Schlusssirene ein 25:20 auf der Anzeigetafel. Im Finalduell gegen JANO Filder konnte nach der regulären Spielzeit durch ein 19:19 kein Sieger herauskristallisiert werden, sodass der Gewinner im Siebenmeterwerfen ermittelt wurde. Dort mussten Ludwigs Athleten ihren Nerven Tribut zollen, sodass diese den Sparkasse-Cup auf dem zweiten Rang beendeten.

Das ergebnistechnisch perfekte Wochenende erlebte die U15 des amtierenden Deutschen Pokalsiegers. Nach einer makellosen Gruppenphase gegen Göppingen (30:23), den TBV Lemgo (25:14) und den HC Erlangen (31:15), sollte auch der deutliche 31:12-Halbfinalsieg gegen die Athleten des TSV Bayer Dormagen keineswegs das Ende der Siegesserie bedeuten. Den finalen Schritt zum Gewinn der Trophäe ebnete ein 26:18 gegen FRISCH AUF!, wodurch die Mannschaft von Trainer Nick Poethke jede ihrer fünf Partien mit mindestens sieben Toren Vorsprung gewann. Im Endspiel präsentierte sich Ferenc Liutkus als bester Schütze und netzte den Ball insgesamt siebenmal ins das gegnerische Gehäuse ein.

Nachwuchskoordinator Anian Eckardt: „Wir blicken aus organisatorischer Sicht sowie was die sportliche Qualität betrifft, sehr zufrieden auf den Berliner Sparkasse-Cup zurück. Auch die Schiedsrichter des EHF Young Referee Projects bewiesen sich als großer Mehrwehrt. Unsere U15-Jungs haben es über das komplette Wochenende hinweg hervorragend gemeistert. In jedem Spiel haben verschiedenste Spieler gute Leistungen gezeigt. Mit dem Auftreten können wir happy sein. Unsere B-Jugend hat sich trotz der Abwesenheit ihrer drei Jugendnationalspieler, die allesamt in der U19 vertreten waren, gut verkauft. Wir haben viele neue und wichtige Erkenntnisse gesammelt. In der A-Jugend betrachten wir das Ergebnis differenziert. Mit dem jüngsten Team in der Jugendbundesliga und einer kurzfristigen Hiobsbotschaft durch den Ausfall von Maxime Brodier wurde uns schnell bewusst, dass wir noch an einigen Stellen arbeiten müssen. Wir kennen unser Potential und wissen, was wir aus den Spielen am Wochenende lernen können. Im Vordergrund steht immer der Entwicklungsprozess.“




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