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04.11.2026|Jugend|pst/DHB

Nowak in den DHB-Elitekader aufgenommen

Ein weiteres Talent der Füchse Berlin genießt in Zukunft über die Grenzen der Hauptstadt hinaus eine besondere Förderung. Leo Nowak steht neu im Elitekader des Deutschen Handball-Bundes. Während es für den 18-Jährigen eine große Ehre ist, gesellt er sich zu einem weiteren Jungfuchs.

Leo Nowak (Nummer 29) hat sich in den Elitekader des DHB gearbeitet.
© Bildnachweis: Göres

Der DHB bietet zehn deutschen Talenten im männlichen Bereich die Möglichkeit, durch den Elitekader eine noch gezieltere Förderung zu genießen. Bei den Füchsen Berlin steht die Entwicklung junger Handballer seit jeher ganz oben auf der Prioritätenlisten, das zeigen 18 Deutsche Meistertitel in der A- und B-Jugend. Umso erfreulicher ist es, dass mit Leo Nowak der nächste Jungfuchs in den Elitekader des DHB aufgenommen wurde. In jenem ist aktuell bereits ein waschechter Berliner vertreten: Tim Schröder, der aktuell beim Kooperationspartner 1. VfL Potsdam in der 2. Liga spielt und ab der kommenden Saison zu den Profis der Füchse stößt. Zu Schröders und Nowaks Vorgängern zählt beispielsweise Nils Lichtlein, der einst ebenfalls in den DHB-Elitekader aufgenommen wurde.

Nowak ist mit 18 Jahren für die A-Jugend der Berliner spielberechtigt, läuft bereits aber bei der zweiten Mannschaft in der 3. Liga im Herrenbereich auf. Reihenweise avancierte der Rückraum Rechte zum besten Werfer in den verschiedensten Meisterschaftsspielen, und auch bei den beiden vergangenen Ausgaben der EHF Youth Club Trophy wusste er zu überzeugen. In diesem Jahr war er mit 21 Toren in zwei Spielen der zweitbeste Schütze des Final4-Wochenendes. Zudem führte er die U17 des DHB im vergangenen Jahr zum Titel bei der Erstaustragung einer Weltmeisterschaft dieser Altersklasse. Im Endspiel trug sich Nowak 15-mal in die Torschützenliste ein und war damit der beste Werfer des Finales. Er drückte dem letzten Spiel des Turniers definitiv seinen Stempel auf.

Nach EYOF-Silber war das WM-Gold die zweite Medaille für ihn in jenem Jahr. Neben der Platte arbeitet Nowak derzeit am Schul- und Leistungssport Zentrum Berlin an seinem Fachabitur sowie einer verbundenen Ausbildung. Als Bestandteil davon gilt ein Praktikum, welches er aktuell auf der Geschäftsstelle der Füchse Berlin absolviert. So bekommt der Jungfuchs auch in anderen Themenbereichen spannende Einblicke. In Berlin wird die Entwicklung junger Handballer auf vielen Ebenen betrachtet.

Geschäftsführer Bob Hanning: „Wenn man die Leistungen von Leo im Verein und bei der Nationalmannschaft sieht, ist das ein konsequenter Schritt des DHB. Wir freuen uns, dass es wieder ein Spieler aus der Füchse-Jugend in den Elitekader geschafft hat.“

Leo Nowak: „Ich habe mich sehr gefreut, als ich die Nachricht bekommen habe. Als Teil des DHB-Elitekaders habe ich noch mehr Möglichkeiten, mich zu entwickeln. Bei den Jungfüchsen werde ich jeden Tag gefordert sowie gefördert und werde weiter hart arbeiten.“

Die Eliteförderung des Deutschen Handballbundes verfolgt das übergeordnete Ziel, Spielerinnen und Spieler mit besonderem Potenzial noch gezielter auf ihrem Weg in den internationalen Spitzenhandball zu begleiten und sie dabei in ihrer sportlichen sowie persönlichen Entwicklung langfristig zu unterstützen. Ein Ziel, welches die Füchse Berlin nicht nur unterstützen, sondern selbst zu ihrer DANN zählen.

Im Mittelpunkt dieser Struktur steht eine noch konsequentere individuelle Förderung der Athletinnen und Athleten. Diese ergänzt die Ausbildung in den Vereinen sowie die Arbeit in den Nachwuchs-Nationalmannschaften. Durch gezielte Trainingsmaßnahmen, Videoanalysen, regelmäßige Entwicklungsgespräche sowie moderne Diagnostikverfahren sollen die Talente bestmöglich begleitet und auf weitere Karriereschritte vorbereitet werden. Ergänzende Bausteine der sportlichen Ausbildung sind spezifisches Athletiktraining, sportpsychologische Unterstützung sowie Angebote zur Persönlichkeitsentwicklung und zur Gestaltung der dualen Karriere. 

Die Eliteförderung ist Teil des umfassenden Leistungssport-Netzwerks des Deutschen Handballbundes. In enger Zusammenarbeit mit Vereinen, Bundestrainern, Heimtrainern, Olympiastützpunkten sowie weiteren Partnern im Spitzensport soll ein Umfeld entstehen, das optimale Bedingungen für die Entwicklung der größten Talente bietet.




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