Lade Daten...
Logo Füchse BerlinLogo Füchse Berlin
Füchse Berlin live und auf Abruf bei Dyn
24.04.2008|Spielbericht|ATz

Füchse bleiben erstklassig - 26:23 gegen Wilhelmshaven sichert Klassenerhalt

Vor 6331 Zuschauer erreichten die Füchse Berlin nach dem 99%-igen Klassenerhalt nach dem Balingen-Spiel nun durch einen Sieg gegen das Tabellenschlusslicht aus Wilhelmshaven auch die 100 Prozent. Die erfolgreichsten Torschützen waren Kjetil Strand (8/4) und Konrad Wilczynski (8/1) bei den Füchsen Berlin und Christian Köhrmann mit 6 Toren für Wilhelmshaven.

Nach dem Anwurf machten die Gäste aus Wilhelmshaven gleich kurzen Prozess, Christian Körmann nutzte die Unordnung in der Berliner Abwehr zum 1:0. Postwendend, konnte aber Andrius Stelmokas ausgleichen. Bereits in der 4. Minute musste Frank Schumann sein völlig zerrissenes Trikot vom Physiotherapeuten mit Tape "versorgen lassen". Für Wilhelmshaven war die Partie ein absolutes Schlüsselspiel um den letzten Tabellenplatz zu verlassen. Doch Anfangs dominierten eher die Schlussmänner beider Mannschaften. In den ersten 10 Minuten konnte Petr Stochl bereits fünf Bälle parieren, sein Gegenüber Adam Weiner drei Würfe, darunter ein Siebenmeter von Konrad Wilczynski. Mit diesem Rückhalt gingen die Gastgeber mit 5:3 (11.) in Führung.

Kurz vor dem Ende der ersten Halbzeit nahm Jörn-Uwe Lommel beim Stand von 12:9 in der 29. Minute ebenfalls eine Auszeit. Doch auch die Gastgeber gerieten in Unterzahl immer wieder ins passive Spiel. Es gelang aber keinem Team mehr einen Treffer zu erzielen, das Steigerungspotenzial für den zweiten Durchgang war jedenfalls für beide Teams hoch. Einzig Petr Stochl zeigte mit 12 Paraden eine glänzende Leistung.

Wilhelmshaven ohne Chance in Hälfte zwei - 27 Paraden von Stochl

Die Gastgeber starteten mit zwei Treffern in Folge von Markus Richwien zur 5-Tore Führung. Nach 36 gespielten Minuten stellte Füchse-Coach Lommel im Angriff um und brachte Christian Caillat anstelle von Michal Kubisztal. Dieser bedankte sich postwendend mit dem Treffer zum 17:12. Auf Wilhelmshavener Seite schien gar nichts mehr zu funktionieren. Im Angriff passierten den Gästen immer wieder einfachste Fehler. Auf der Gegenseite zeigte vor allem Kjetil Strand eine ausgezeichnete Leistung. Wenn er gerade nicht seine Nebenleute in Szene setzte, glänzte er selbst als Torschütze (8 Treffer).

So gelang es den Füchsen dem rechnerischen Klassenerhalt immer näher zu kommen. In der 46. Minute erzielte Wilczynski seinen 7. Treffer zum 22:16. Unterdessen steigerte sich Petr Stochl im Tor der Berliner immer weiter. Bereits 10 Minuten vor Spielende hatte der tschechische Nationaltorhüter 23 Bälle pariert. Durch Nachlässigkeiten im Angriff der Berliner gelang es den Gästen noch einmal auf 24:21 heranzukommen. Die Bank der Gastgeber reagierte mit einer Auszeit, um die Mannschaft für die letzten Minuten einzustimmen.

Und es blieb bei einem kurzen Aufbäumen der Wilhelmshavener. Am Ende ist der 26:23-Sieg zwar von den reinen Zahlen nicht deutlich, aber die Gäste blieben ohne wirkliche Chance auf die für sie so wichtigen Punkte. Für den Aufsteiger aus der Hauptstadt bedeuten die zwei Punkte den nun auch rechnerisch sicheren Klassenerhalt.


Stimmen zum Spiel

Klaus-Dieter Petersen, Trainer Wilhelmshavener HV:
Von meiner Seite gibt es heut nicht viel zu sagen. Wie die Zukunft aussehen wird, werden wir sehen wenn es soweit ist.

Jörn-Uwe Lommel, Trainer Füchse Berlin:
Wir haben uns das Spiel gegen Essen genauestens angeguckt. Ich war daraufhin über lange Strecken zufrieden. Dementsprechend motiviert war auch Petr Stochl, der für mich der beste Spieler auf dem Platz war. Das Spiel war eigentlich nie gefährdet, aber auch nie zu 100 Prozent sicher. Es fehlt noch die Konstanz bei uns, das ist aber als Aufsteiger normal. Jetzt können wir erstmal feiern, für mich war das Spiel extrem wichtig.




Weitere News

12.04.2026|Spielbericht|pg

Gidsel mit der letzten Aktion zum Auswärtssieg

Spannung pur: Der Krimi endet positiv für die Füchse Berlin. Vier Sekunden vor der Schlusssirene beförderte der Welthandballer den Ball in die Maschen, viel mehr Nervenkitzel ging nicht. Am 28. Spieltag der DAIKIN Handball-Bundesliga gewann der Deutsche Meister mit 34:33 (17:15) beim TBV Lemgo ...

10.04.2026|Information|pst

Anwurfzeit und Gegner für das CL-Viertelfinale stehen fest

Die Füchse Berlin haben dank ihres Gruppensiegs in der Machineseeker EHF Champions League die Playoffs übersprungen und standen bereits als Teilnehmer des Viertelfinals fest. Nun ist auch klar, wann und gegen welches Team es dort geht: Einen Hochkaräter, den man aber bereits zweimal in dieser ...

09.04.2026|Vorbericht|pg

Teil eins der doppelten Lemgo-Erfahrung

An diesem Sonntag, 12. April, steht für die Füchse Berlin die nächste Auswärtsreise auf dem Programm. Ab 18 Uhr kommt es im Duell gegen den TBV Lemgo Lippe zum Abschluss des 28. Spieltags in der DAIKIN Handball-Bundesliga. Dabei ist es das erste von zwei aufeinanderfolgenden Spielen gegen das ...

05.04.2026|Spielbericht|pst

19 Paraden, 42 Prozent: Ludwig mit Sahnetag

Beim Heimsieg gegen den SC DHfK Leipzig haben die Füchse Berlin ein wahres Feuerwerk abgebrannt. Am 39:26 (20:10) des 27. Spieltags in der DAIKIN Handball-Bundesliga hatte vor allem der Schlussmann Lasse Ludwig großen Anteil. Ein Ostergeschenk für die Fans.

05.04.2026|Information|pst

Neu! Füchse Handballschule by Chrischa Hannawald

Der Deutsche Meister geht einen nächsten Schritt in der Nachwuchsförderung und kooperiert mit der erfolgreichen Handballschule von Ex-Nationaltorhüter Chrischa Hannawald. So soll der Sport noch mehr Kindern auch außerhalb Berlins nähergebracht werden.