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25.06.2008|Information|RM

A-Jugend erreicht Platz 3 bei der Deutschen Meisterschaft

Bereits im vergangenen Jahr erreichte die A-Jugend der SG Spandau/Füchse Berlin den dritten Platz in der Deutschen Meisterschaft, im Halbfinale unterlagen sie vor Jahresfrist dem späteren Meister SG Solingen. Leider wurde auch in diesem Jahr nichts aus dem Meistertitel, im Halbfinale unterlagen die Berliner der SG Kronau/Östringen mit 25:26 (15:17). Im zweiten Halbfinale setzte sich zuvor die SG SC Magdeburg/Concordia Staßfurt mit 31:29 (11:13) gegen den TSV Bayer Dormagen durch. Am heutigen Vormittag durfte damit die A-Jugend der SG Spandau/Füchse Berlin gegen den TSV Bayer Dormagen im Spiel um Platz 3 antreten und setzte sich klar mit 42:36 (22:14) durch. Im abschließenden Finale besiegte die SG Kronau/Östringen, am Vortag noch Halbfinalgegner der Berliner, die SG Magdeburg/Staßfurt mit 27:26 und ist damit neuer Deutscher Meister der männlichen A-Jugend.

Die Zuschauer in Duisburg-Rheinhausen erwartete bereits am Samstag zwei hochklassige Halbfinal-Spiele bei der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft der männlichen A-Jugend. Im ersten Halbfinale hatte sich die SG SC Magdeburg/Concordia Staßfurt erst nach 45 Minuten vom TSV Bayer Dormagen abgesetzt, der überraschend doch nochmals herankam. Dormagen konnte allerdings eine doppelte Überzahl nicht nutzen und unterlag den Magdeburgern am Ende mit 29:31 (31:11). Im zweiten Halbfinale traf dann die SG Spandau/Füchse Berlin auf die SG Kronau/Östringen, den Nachwuchs des Bundesligisten Rhein-Neckar-Löwen. Relativ früh übernahmen die Badener die Führung, konnten sich aber maximal auf drei Tore absetzen. In einem hochklassigen Spiel, in dem die SG Kronau/Östringen vor allem eine gute Spielstruktur präsentierten, profitierten sie im ersten Durchgang vor allem von einer guten Torhüterleistung. Auf Berliner Seite fand dagegen Tom Lessig zunächst nicht ins Spiel, die Jung-Füchse lagen zur Pause mit 15:17 zurück. Nach der Pause fand dann auch Lessig ins Spiel, auf dem Feld agierten vor allem Colja Löffler (9) und Toni Büttner (6). "Toni Grimm hat seine Aufgabe sehr gut gelöst" verteilte Füchse-Coach Bob Hanning außerdem ein Extralob. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung kämpften sich die Berliner dann auch nochmals heran und übernahmen beim 24:23 dann sogar die Führung. In der Schlussphase behielt der Gegner die Nerven. "Den entscheidenden Unterschied machte aber auch Patrick Groetzki" war Hanning vom Auftreten des jungen Bundesligaspielers beeindruckt. Am Ende unterlagen die Füchse mit 25:26 denkbar knapp und verpassten den Einzug ins Finale.

Durch die Halbfinalniederlage musste die SG Spandau/Füchse Berlin am Samstag bereits um 11 Uhr zum Spiel um Platz 3 auflaufen. Hanning erwartete von der Mannschaft eine entsprechende Reaktion auf das Spiel am Vortag. Mit einer sehr guten ersten Halbzeit konnte der TSV Bayer Dormagen bis zur Pause bereits mit 22:14 in die Schranken gewiesen werden. Wieder ragten Colja Löffler, Toni Büttner und Toni Grimm aus der Mannschaft heraus, aber auch Johannes Sellin zeigte eine deutliche Leistungssteigerung. Lediglich auf Rechtsaußen waren die Füchse in der Schlussphase nicht effektiv genug, der 42:36-Sieg hätte durchaus noch höher ausfallen können. Im anschließenden Finale setzte sich die SG Kronau/ÖStringen mit 27:26 gegen die SG SC Magdeburg/Concordia Staßfurt durch und feierte den Meistertitel. "Natürlich bin ich zunächst enttäuscht," fasste Hanning das Wochenende aus Sicht seines Teams zusammen, "es war mehr drin und wir wollten auch mehr erreichen." Dennoch hatte für ihn das Wochenende noch ein versöhnliches Ende genommen: "Sport kann so brutal sein, das haben wir dieses Wochenende erlebt. Mit dem letzten Spiel sind wir aber zufrieden und können in den Spiegel schauen." Hanning hatte zwei Jahre die A-Jugend der SG Spandau/Füchse Berlin trainiert und wird diese Aufgabe wie angekündigt nun beenden. "Es waren zwei anstrengende Jahre," zieht Hanning ein positives Fazit, "und es hat sehr viel Spaß gemacht mit den Jungs zu arbeiten."




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