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27.08.2008|Information|RM

Füchse eröffnen die Saison mit 40:29 gegen Mersin

In den nächsten drei Jahren wollen die Füchse Berlin im Europacup spielen, bei der diesjährigen Saisoneröffnung konnten die Zuschauer bereits internationale Luft schnuppern. Gegen den türkischen Erstligisten und Europapokalteilnehmer Mersin Yenisehir BSK stimmten die Füchse eine Woche vor dem Ligastart gegen den Stralsunder HV die Fans auf die neue Saison ein. Beim mühelosen 40:29 (18:13) zeigte der Hauptstadt-Club, dass er bereits gut auf die zweite Erstliga-Saison vorbereitet ist. Den Fans wurden dabei nicht nur die Neuzugänge Jonathan Rivera und Rico Göde vorgestellt, auch der erweiterte Kader aus ehemaligen Berliner Jugend-Spielern konnte sich präsentieren, zudem zeigte sich der letzte Saison lang verletzte Mark Bult mit neun Treffern in Topform.

Da der Fuchsbau Max-Schmeling-Halle am Mittwochabend belegt war, wichen die Füchse Berlin für ihre Saisoneröffnung in die Sömmeringhalle aus. Der Füchse-Spielort der 80er-Jahre wurde von den Fans sehr gut angenommen, 1.039 Zuschauer waren gekommen um der Mannschaft einen guten Start in die Saison zu wünschen. Darunter fanden sich auch rund 100 stimmgewaltige Unterstützer für den Gegner. Mit Mersin Yenisehir BSK empfingen die Füchse für das Saisoneröffnungsspiel einen türkischen Spitzenclub und Europacupteilnehmer.Das Spiel hatte dabei fast schon Länderspielcharakter, mit dem türkischen Generalkonsul Altmann konnte zudem auch prominenter Besuch begrüßt werden.

Die Fans konnten dabei fast die gesamte Berliner Mannschaft begrüßen, lediglich Kreisläufer Hany El Fakharany fehlte aufgrund von Verzögerungen bei der Rückreise aus Peking. Der ägyptische Olympiateilnehmer wird im Laufe der Nacht in Berlin erwartet. Rechtzeitig zurückgekehrt war dagegen Bartlomiej Jaszka. Der Olympia-Fünfte wurde im Spiel allerdings noch geschont und soll sich zunächst von den Turnier- und Reisestrapazen erholen. Ebenfalls nicht auflaufen konnte Rico Göde, der neue Kreisläufer hatte sich in der Vorbereitung die Mittelhand gebrochen und wird noch bis mindestens Mitte September ausfallen.

So variierte Trainer Jörn-Uwe Lommel dann auch in der Spielformation und integrierte auch mehrere ehemalige A-Jugendliche in das Team. Zunächst begann das Spiel auch noch ausgeglichen, beim 5:4 in der zehnten Minute gingen die Hausherren erstmals in Führung. Ausgeglichen blieb das Spiel allerdings nur bis Mitte der ersten Halbzeit, dann nutzten die Füchse ihre physische und taktische Überlegenheit aus und setzten sich bis zur Halbzeit auf 18:13 ab.

Als der türkische Trainer sechs Minuten nach der Pause zur Grünen Karte griff war die Partie bereits entschieden. Die Füchse hatten nach dem Seitenwechsel fünf Treffer in Folge erzielt und waren auf 23:13 davongezogen. Mersin konnte das Spiel danach nochmals für zehn Minuten ausgeglichen gestalten und etwas aufschließen - auch, weil bei den Füchsen viel variiert und probiert wurde. In den letzten Minuten legten die Füchse dann aber noch einmal eine Schippe drauf und gingen mit 40:29 als souveräner Sieger vom Platz. Dabei standen in der Schlussphase mit Jens Vortmann, Martin Murawski, Colja Löffler und Toni Büttner sogar vier Berliner Spieler in der Füchse-Sieben. Das Publikum konnte aber auch Mark Bult feiern, der Rückraumspieler erzielte neun Tore und machte damit seine Verletzungssorgen der vergangenen Saison vergessen.


Füchse Berlin - Mersin Yenisehir BSK 40:29 (18:13)

Füchse Berlin:
Stochl, Vortmann, Lessig
Bult 9, Kubisztal 6, Murawski 5, Caillat 5, Wilczynski 5/1, Löffler 4, Detlof 4, Richwien 1, Boese 1, Strand, Jaszka, Rivera




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