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16.03.2016|Jugend|JaS

Jungfüchse erreichen Halbfinale der Schul-WM

Gegen starke Österreicher haben die Berliner Handballer des Schul- und Leistungssportzentrum Berlin bei der Schul-WM in Frankreich das Halbfinale erreicht. Den knappen 20:19-Sieg (10:8) musste die Mannschaft von Trainer Bob Hanning allerdings teuer bezahlen: Torhüter Mark Ferjan bekam die rote Karte und fehlt dem Team im nächsten Spiel. Bester Torschütze war Yanick Pust mit 7 Treffern.

Die Mannschaft des SLZB steht bei der Schul-WM im Halbfinale
© Bildnachweis: isf

Es war das erwartet harte Spiel gegen Österreich. Die deutsche Auswahl, die sich aus A- und B-Jugendspielern der Füchse Berlin zusammensetzt, begann sehr nervös und brauchte lange, um ins Spiel zu finden. Sie vergaben zu viele klare Möglichkeiten, trotzdem war das Spiel in der ersten Halbzeit lange ausgeglichen. Über ein 5:5 (13.) und 8:8 (22.) kämpften sich die Berliner dann auf die 10:8-Halbzeitführung.

In der zweiten Hälfte entwickelte sich das Spiel so, wie es sich entwickeln durfte. Bis zur 40. Minute führte die Mannschaft von Bob Hanning mit 17:12, doch kurz danach musste die Auswahl einen Schreckmoment verkraften. Wegen angeblichen Tretens bekam Torhüter Mark Ferjan die rote Karte und ist nun für die nächste Partie gesperrt. Für ihn kam Nicklas Köllner und machte ebenfalls einen ordentlichen Job. Überhaupt stand die Defensive sicher, allerdings war die Chancenverwertung im Angriff einfach nicht ausreichend. Vor allem Leistungsträger wie Tim Matthes, Kuno Schauer und Tim Rozmann wurden ihrer Verantwortung nicht gerecht. Einzig Jakob Knauer und Yannick Pust machten ihre Sache gut. Die Österreicher, die mit einem kroatischen und vier österreichischen Nationalspielern angetreten sind, konnten so immer dran bleiben. Kurz vor Schluss stand es noch 19:16. Der Gegner agierte aber weiter bissig und aggressiv und erzielten zehn Sekunden vor Schluss den Anschlusstreffer, was aber keine Konsequenz mehr hatte.

"Das sind die Spiele, die diese Mannschaft wirklich weiterbringen", sagt Trainer Bob Hanning. "Es gibt viel zu sehen und zu lernen, was wir alles noch besser machen können. Heute sind einige an ihre psychischen und physischen Grenzen gestoßen, das wird ihnen bei ihrer Entwicklung deutlich helfen können. Wenn man unter die ersten vier Mannschaften der Welt einzieht, hat man allerdings auch nicht so viel verkehrt gemacht." Im Halbfinale spielt Deutschland morgen um 16:30 Uhr gegen die Türkei um den Einzug íns Finale. Das zweite Halbfinale bestreiten Dänemark und Frankreich.

Torschützen: Pust (7/6), Matthes (5), Knauer (5), Schauer (3)




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