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11.04.2016|Jugend|dhb.de

DHB-Junioren als Gruppensieger zur EM - drei Füchse dabei

Den Siegesjubel nach dem Abpfiff hatten sich die DHB-Junioren wahrlich verdient: In erneut absoluter souveräner Art und Weise hat sich die deutsche U20 am Sonntagmittag den Turniersieg bei der EM-Qualifikation im litauischen Garliava gesichert. Gegen die Gastgeber brannten Tim Suton & Co. vor allem vor der Pause ein wahres Feuerwerk ab, gewannen am Ende 33:22 (20:10) und sicherten sich verlustpunktfrei den ersten Platz in Qualifikationsgruppe 1. Mit jubeln konnten Fynn-Ole Fritz, Moritz Schade und Kevin Struck von den Füchsen Berlin.

Die DHB-Junioren nach der erfolgreichen EM-Qualifikation
© Bildnachweis: DHB / Matthias Trautvetter

Das Ticket zur EM hatte sich die DHB-Auswahl bereits am zweiten Spieltag, am Samstag und nach den Erfolgen Russland (29:26) und Kosovo (38:12) gesichert gehabt. Neben der deutschen Mannschaft hat auch Russland (4:2 Punkte) die Fahrkarte zur Europameisterschaft in Dänemark (28. Juli bis 7. August) gelöst.

„Wir waren im gesamten Turnier die beste Mannschaft. Wir haben es nicht immer über 60 Minuten gezeigt, haben es aber auch nicht immer zeigen müssen", sprach DHB-Trainer Markus Baur in seiner Turnierbilanz von einer „starken Teamleistung in allen drei Spielen".

Vor dem Gastgeber hatten die Deutschen einen gewissen Respekt, auch wenn Litauen am Samstagabend mit 24:36 gegen Russland verloren hatte. Aber schon nach wenigen Minuten hatte die DHB-Auswahl die Weichen auf Sieg gestellt. Dank einer erneut überragenden Defensive hieß es nach 19 Minuten 12:6, selbst einige vergebene Chancen (wie zwei verworfene Siebenmeter innerhalb von einer Minute) ließen die deutsche Mannschaft nicht vom Weg abkommen.

So stand zur Pause beim 20:10 bereits ein zweistelliger Vorsprung auf der Anzeigentafel, in der zweiten Hälfte konnte das Trainergespann Markus Baur und Erik Wudtke munter durchwechseln, ohne dass es einen Bruch im Spiel gegeben hätte. Weil die Messe schon gelesen war und die Deutschen das Tempo etwas herausnahmen, gelang Litauen noch eine zwischenzeitliche Resultatsverbesserung, gefährden konnten sie den souveränen Turniersieger aber zu keinem Zeitpunkt. Und in den letzten Minuten machte die DHB-Auswahl mit drei Gegenstoßtreffern noch mal Ernst und gewann mit 33:22. Beste deutsche Torschützen waren am Sonntag Franz Semper und Lukas Mertens mit fünf Treffern.

Somit konnten die deutschen Junioren sogar den Ausfall ihres verletzten Stammspielers Jerome Müller verschmerzen, der die Reise nach Litauen nicht mitantreten konnte.

„Insgesamt war unsere Defensive der Schlüssel zum Erfolg", sagte Baur, der mit seiner Vorahnung Recht behalten sollte, dass gleich der Turnierauftakt gegen Russland entscheidend gewesen war: „Wir haben uns intensiv auf dieses Spiel vorbereitet - und wir hätten es viel deutlicher als 29:26 gewinnen können, ja müssen."

Nun wird er seine Junioren intensiv auf die Europameisterschaft vorbereiten, denn: „Da sind noch einige Trainingseinheiten nötig, um die Abstimmung zu verbessern. In Litauen standen ja einige auf dem Feld, die vorher noch nie zusammen gespielt hatten. Aber wir haben jetzt ja etwas Zeit, um auch die individuelle Schulung zu verbessern."

Statistik: EM-Qualifikation in Garliava/LItauen:

Deutschland - Litauen 33:22 (20:10)

Deutschland: Joel Birlehm (GWD Minden), Stefan Hanemann (SG Konstanz/Wetzlar); Lukas Mertens (Wilhelmshavener HV/5), Tim Nothdurft (HBW Balingen-Weilstetten/2), Fynn-Ole Fritz (Füchse Berlin), Marian Michalczik (GWD Minden/2), Kevin Struck (Füchse Berlin), Tim Suton (TuS N-Lübbecke/4), Björn Zintel (ASV Hamm/2), Franz Semper (SC DHfK Leipzig/5), Stefan Salger (SG Leutershausen), Lars Weissgerber (HG Saarlouis/3), Moritz Schade (Füchse Berlin), Johannes Golla (MT Melsungen/3), Robin Egelhoff (SV 64 Zweibrücken/4), Patrick Gempp (TV Großwallstadt/3)

Bester Torschütze Litauen: Vangas (5) - Zeitstrafen: 8:14 Minuten

Ergebnisübersicht EM-Qualifikation, Gruppe 1:

Freitag, 8. April:

Deutschland - Russland 29:26, Kosovo - Litauen 19:29

Samstag, 9. April:

Deutschland - Kosovo 38:12, Russland - Litauen 36:24

Sonntag, 10. April:

Russland - Kosovo 32:22, Litauen - Deutschland 22:33

Abschlussklassement:

1. Deutschland 6:0 Punkte, 2. Russland 4:2, Dritter Litauen 2:4, 4. Kosovo 0:6




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