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23.07.2016|Jugend|CG

Füchse Berlin spielen mit Nachwuchs-Ergänzung stark auf

Am Samstag haben die Füchse Berlin gleich zwei hochklassige Testspiele absolviert und trotz guter Leistung und hervorragendem Einsatz des eigenen Nachwuchses beide (14:20 und 15:19) verloren.

Am Mittag spielten die Berliner beim Marktplatzturnier in Esslingen gegen CPB Rennes 14:20 (7:8). Während sie bis zur Halbzeit noch mithalten konnten, wurden die Beine nach der Halbzeit immer schwerer.

„Das Spiel war am Ende geprägt von Müdigkeit. Es war ein sehr anstrengendes Spiel, die Partie gegen Stuttgart am Abend zuvor steckte noch etwas in den Knochen. Deshalb hat es für mehr am Ende leider nicht gereicht.", sagte Sportkoordinator Volker Zerbe nach dem Spiel.

Dazu kam der Umstand, dass die Füchse kaum Wechselmöglichkeiten hatten und auch keinen etatmäßigen Kreisläufer, da Ignacio Jiménez wegen leichter Fußprobleme geschont wurde. „Das Risiko war einfach zu groß, das wollten wir nicht eingehen."

Bjarki Elisson und Frederik Simak haben aushilfsweise zwar gut am Kreis agiert, Elisson konnte sogar vier Tore von der für den Linksaußen ungewohnten Position erzielen. „Aber ohne richtigen Kreis ist im Angriff einfach nicht genug Druck da.", so Zerbe.
Am Ende konnten sich die Franzosen durch mehrere einfache Kontergegenstöße absetzen, sodass das Team um Trainer Erlingur Richardsson nach gutem Kampf mit sechs Toren verlor.

Nach dem Spiel gab es eine Pause von vier Stunden für die Berliner, bevor nachmittags auf dem Marktplatz das Spiel gegen den VfL Gummersbach angepfiffen wurde.

„Hier haben wir sehr gut ins Spiel gefunden, Petr Stochl hat glänzend gehalten und die Deckung war aufmerksam.", lautet Zerbes Fazit. In der Tat haben die Füchse nur wenige Tore zugelassen, zur Halbzeit führten sie mit 9:8. Kent Robin Tönnesen agierte sehr druckvoll Richtung Tor und auch der A-Jugendliche Kuno Schauer machte wie gegen den TVB 1898 Stuttgart ein sehr starkes Spiel. Beide warfen gegen die gut aufgestellten Gummersbacher 5 Tore. Extra-Lob hat Zerbe für den Nachwuchs übrig: „Besonders auffällig war, wie frech Kuno die Fäden im Rückraum gezogen hat. Dabei hat er nicht nur verwaltet, sondern auch selbst immer die eigene Chance gesucht."

Bis zur Schlussphase konnten die Füchse ihre Führung mit 15:14 aufrechterhalten, dann trat aber erneut das bekannte Kraftproblem ein, das natürlich auch der eigenen Mannschaftszusammenstellung geschuldet war. Irgendwann war der Akku leer, sodass am Ende ein 15:19 auf der Anzeigetafel stand.

„Als Fazit muss man sagen, dass sich alle Nachwuchsspieler richtig ins Zeug gelegt haben, diese aber auch gemerkt haben, was es heißt, auf Bundesliganiveau zu spielen. Jedem wurde hoffentlich deutlich, was ihm vielleicht noch fehlt, um ganz oben anzukommen. Erfreut hat die erneut solide Leistung von unserem A-Jugendlichen Kuno Schauer, das zeigt uns, dass er auf dem richtigen Weg ist.", so Zerbe.

Für die Füchse ging es tatsächlich weniger darum, zu gewinnen, als viel mehr darum, als Team aufzutreten und eine ordentliche Leistung hinzulegen - wichtig war außerdem, dass alle Beteiligten neue Erfahrungen machen und persönlich etwas dazulernen.
„Das Teamplay hat gestimmt, unsere Profis haben den Nachwuchs gut aufgenommen, versucht die jungen Spieler zu leiten und ihnen Tipps zu geben - so, wie es sein muss."

Am Sonntag steht um 16 Uhr ein letztes Freundschaftsspiel gegen den TuS Fürstenfeldbruck an, bevor es abends mit dem Bus wieder nach Hause geht.




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