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16.12.2016|Jugend|CG

Jungfüchse gehen dominant in die Winterpause

A-Jugend: Platz eins. B-Jugend: Platz eins. C-Jugend: Platz eins. Zweite Herren: Platz vier. In den jeweils höchsten Ligen ihrer Altersklasse haben die Jugendspieler der Füchse Berlin im vergangenen halben Jahr sehr überzeugende Leistungen abgeliefert, die Zweite Herren läuft ihren Ansprüchen noch hinterher.

Spielertrainer Jaron Siewert beim Time-Out

Die A-Jugend-Bundesligamannschaft von Bob Hanning hat lediglich ein Spiel verloren, und zwar gegen den stärksten Konkurrenten, den TSV Burgdorf (25:27). Ansonsten wurde jedes Spiel gewonnen, teils mit sehr hohen Ergebnissen wie dem 51:18 gegen die SG Bremen/Hastedt. Trotz der guten Leistungen sind die ersten drei Tabellenplätze (Füchse, Burgdorf, HSV) punktgleich, die bessere Tordifferenz (+137) macht für die Berliner momentan den Unterschied.

„Bei uns gibt es noch viel Luft nach oben und in der Abwehr haben wir vermutlich das größte Steigerungspotenzial. Es hat in einigen Spielen die Konsequenz über 60 Minuten gefehlt und wir sind nicht immer unserem eigenen Anspruch gerecht geworden. In der Rückrunde müssen wir uns deutlich steigern, um den Traum vom Titel weiterleben zu können.", sagt Hanning.

Die B-Jugend von Trainer Fabian Lüdke belegt in der Oberliga Ostsee-Spree ebenfalls den ersten Tabellenplatz, auch der 2000/2001er-Jahrgang hat zum Teil sehr gute Leistungen gezeigt, wie beim 42:9 gegen die SG OSF Berlin, beim 49:19 gegen den HSV Wildau 1950 oder beim 42:18 gegen die SG AC/Eintracht Berlin.

Mit 18:0 Punkten stehen die B-Jugend-Füchse verdient auf Tabellenplatz eins, zumal sie den direkten Verfolger, den 1. VfL Potsdam, ebenfalls mit elf Toren schlagen konnten. „Das war eine ordentliche Hinrunde. Aber natürlich gibt es noch viel zu verbessern, denn wir wollen im Kampf um die Deutsche Meisterschaft oben mitspielen.", so Lüdke. Aktuell bestreitet seine Mannschaft, die gleichzeitig die komplette Berliner Landesauswahl des Jahrgangs 2000 stellt, den DHB-Länderpokal unter Bob Hanning und Volker Zerbe.

Ähnlich ist die Situation bei Stephan Haucks C-Jugendlichen in der Verbandsliga. Der ehemalige DDR-Nationalspieler nimmt mit seinen Schützlingen 18 Punkte aus neun Spielen mit in die Winterpause. Grundsätzlich ist der 55-Jährige zufrieden mit dem bisher Erreichten. Abgesehen von einem Spiel, das sein Team zu überheblich angegangen sei („Ich bin sehr enttäuscht, so kann das nicht weitergehen"), zieht er ein positives Vorrundenfazit: „Meine Jungs haben sich Partie für Partie verbessert, alle Spieler haben einen Schritt nach vorn gemacht. Und das ist in der C-Jugend das Wichtigste. Allerdings wünsche ich mir mehr Konstanz bei den Torhütern."

Seit dieser Saison ist Jaron Siewert Spielertrainer der Zweiten Herren der Füchse Berlin. Sein Team gewann die Spiele teils mit 15 oder 18 Toren Differenz, kassierte aber auch vier Niederlagen, was Platz vier in der Oberliga Ostsee-Spree zur Folge hat. Nachdem er nach sechs Spielen keine Besserung in seiner Truppe feststellen konnte, entschied sich der ebenfalls sehr talentierte 22-Jährige dazu, nicht mehr ausschließlich zu coachen, sondern mit seinen Jungs aufzulaufen.

„Das war zu Beginn der Saison nicht geplant, aber manchmal muss man eben Akzente setzen", so der ehemalige deutsche B-und A-Jugend-Meister. Problematisch waren die Ausfälle von Stammkräften wie Fynn-Ole Fritz und Christoph Reißky. Fynn hat sich diese Saison zwei Mal am Knöchel verletzt, Christoph spielt seit Wochen für die Erste Herren in der Bundesliga. „Es gab Höhen und Tiefen, aber alle Niederlagen waren unnötig und haben uns sehr wehgetan. Wir können und wollen jedes Spiel in der Oberliga gewinnen, das ist unser Anspruch. In den letzten Spielen haben wir viel Charakter gezeigt, jetzt wollen wir den Aufstieg für Mannschaft und Verein realisieren."




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