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06.05.2017|Jugend|MR, SB, CG

A-Jugend will ins Halbfinale, Zweite hat vorletztes Saisonspiel

- A-Jugend spielt um den Einzug ins Halbfinale der Deutschen Meisterschaft, Endspiel-Routinier Mex Raguse wieder fit

- Zweite Herren will "emotional unvergessene" Saison positiv beenden

© Bildnachweis: Foto Lächler



Deutsche Meisterschaft: A-Jugend will Halbfinaleinzug verwirklichen

Nach dem klaren Sieg (39:22) im Hinspiel will die A-Jugend der Füchse Berlin das Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft erreichen. Dazu benötigt es allerdings eine ebenso konzentrierte Leistung, wie beim Auswärtssieg in Balingen. Anpfiff für die Jungfüchse ist am Sonntag um 17 Uhr in Füchse Town.

Balingen wird versuchen, aus dem Hinspiel die Lehren zu ziehen und alles Mögliche in die Waagschale werfen, um die eigene Qualität nochmal unter Beweis zu stellen. Vor allem die Achse um Kreisläufer Tobias Heinzelmann und Jugend-Nationalspieler Luis Villgrattner hatte den Jungfüchsen in Balingen einige Probleme bereitet. Trotzdem hat sich das Team von Trainer Bob Hanning durch die stabile 6:0-Deckung und das unberechenbare Gegenstoßspiel einen 17-Tore Vorsprung erkämpft, welcher im Rückspiel nicht schmelzen, sondern ausgebaut werden soll.

„In erster Linie geht es jetzt darum, die Fokussierung beizubehalten und das Rückspiel genauso ernst zu nehmen wie das Hinspiel. Ich erwarte ein professionelles Auftreten meiner Mannschaft, um im Rhythmus zu bleiben," so Hanning. „Vor allem am Anfang der ersten Partie hatten wir unsere Probleme, die nun zu verbessern sind. Dennoch haben wir gute Lösungen gegen die 3-2-1-Abwehr von Balingen gefunden und konnten uns über viele Gegenstoßsituationen ein zufriedenstellendes Ergebnis erspielen. Erfreulich ist auch die Rückkehr von Mex Raguse, der sein erstes Pflichtspiel für die A-Jugend nach fünf Monaten Verletzungspause bestreiten wird."

Somit sind alle Jungfüchse fit und können in voller Besetzung gegen die Talente aus Balingen antreten. Mit Raguse kehrt ein zweimaliger Deutscher B-Jugend-Meister in den Kader zurück, der die Endspielsituation somit gewohnt ist. Auch wenn der hohe Vorsprung kaum zu verspielen ist, nimmt die A-Jugend die kommende Aufgabe nicht auf die leichte Schulter. „Wir wollen jeden Gegner dominieren und immer gewinnen. Auch wenn das Hinspiel so klar ausgegangen ist, sollte es unser Anspruch sein, auch das Rückspiel ähnlich zu gestalten", so Julius Schroeder - sechsfacher Torschütze des Hinspiels in Balingen.

Die Jungfüchse hoffen auf umfangreiche Unterstützung in ihrer Füchse Town, um ein tolles Handballspiel zu bieten und den Halbfinaleinzug am Sonntag perfekt zu machen.

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Zweite Herren: Eine „emotional unvergessene Saison"

Von Sebastian Butzke

Das vergangene Spiel gegen Bad Doberan haben wir zwar nur knapp mit 36:35 gewonnen, aber auch das bedeutete zwei weitere Punkte für uns - der Lauf hält also aktuell.

Nun aber zum anstehenden Spiel am Samstag: Um 18:00 Uhr soll unsere vorletzte Begegnung der Saison gegen die aus Brandenburg anreisende Spielvereinigung angepfiffen werden. Ans Hinspiel kann sich, denke ich, jeder aus der Mannschaft erinnern, denn ihre Heimspiele bestreitet Brandenburg West in unmittelbarer Nähe zur JVA Brandenburg.

Damals konnten wir große Teile des Spiels nach unseren Wünschen gestalten und führten den Großteil der Auseinandersetzung deutlich und ohne Mühe. Letztlich aber brachen wir auch dort gegen Ende der Partie, wie häufiger in dieser Saison, ein, sodass nur mit Mühe und Not die Führung dem Schlusspfiff entgegengeschleppt werden konnte.

Das soll im kommenden Rückspiel anders laufen, auch wenn die aktuelle Situation im Training etwas anderes prophezeit. Im Moment herrscht eine gewisse Diskontinuität in den Einheiten, was vor allem den laufenden Abiturprüfungen oder immer wieder angeschlagenen Spielern geschuldet ist. Gegen diese Saisonmüdigkeit half jedoch die gestrige Trainingsbeteiligung der hier in Berlin verbliebenen Profis enorm und katapultierte das Trainingslevel in lange nicht mehr gespürte Dimensionen.

Es wird wieder darum gehen, Vergangenes hinter sich zu lassen, frei aufzuspielen und den Spaß bei den letzten beiden Spielen nicht zu vergessen oder gar zu verlieren. Und auf diese Weise macht man auch die wahrscheinlich sportlich schlechteste Saison, die man einfach nur noch hinter sich bringen möchte, noch zu einer emotional unvergessenen.




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