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12.05.2017|Jugend|SB, MR, CG

Deutsche Meisterschaft: A- und B-Jugend auf Kurs, Zweite Herren erwartet Spitzenspiel

- A-Jugend spielt Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft gegen SC DHfK Leipzig (Hinspiel)
- B-Jugend trifft am Samstag und Sonntag auf ihre Viertelfinalgegner Bergischer HC und Pforzheim
- Zweite Herren spielt letztes Saisonspiel gegen Oberliga-Meister Cottbus

Die A-Jugend steht bereits im Halbfinale, die B möchte jetzt nachziehen
© Bildnachweis: Foto Lächler



Deutsche Meisterschaft: B-Jugend vor Heimspielwochenende

Die B-Jugend der Füchse Berlin möchte in dieser Saison den Titel des Deutschen Meisters verteidigen. Um ins Halbfinale des Wettkampfs einziehen zu können, benötigt es nur noch einen Punkt aus den nächsten zwei Partien gegen den Bergischen HC und die SG Pforzheim/Eutingen. Gespielt wird am Samstag gegen den BHC und am Sonntag gegen Pforzheim, jeweils um 15 Uhr in der Lilli-Henoch-Halle.

Mit 4:0 Punkten aus den ersten beiden Auswärtsspielen der Gruppenphase erspielten sich die Jungfüchse einen komfortablen Vorsprung und benötigen lediglich ein Unentschieden gegen einen der kommenden Gegner, um ins Halbfinale einzuziehen. Sowohl der BHC, als auch die SG Pforzheim/Eutingen haben ihre beiden Heimspiele verloren, konnten aber auswärts einen Sieg einfahren. Zum Hintergrund: Das B-Jugend-Viertelfinale wird in Dreiergruppen mit Hin- und Rückspiel ausgetragen. Somit stehen beide Mannschaften mit 2:4 Punkten hinter den Füchsen.

Trotzdem will die B-Jugend ihre Heimspiele nicht auf die leichte Schulter nehmen und beide Spiele für sich entscheiden, um das Halbfinalticket souverän zu lösen. Nach dem Gewinn der Deutschen Schulmeisterschaft und dem A-Jugend Pokal soll nun der positive Spielrhythmus in das Heimspielwochenende mitgenommen werden.

Gegen den BHC müssen die Füchse am Samstag vor allen Dingen den Spielmacher Alexander Weck unter Kontrolle bringen. Dieser traf im Hinspiel zehn Mal und setzte seine Mitspieler exzellent in Szene. Zusammen mit Kreisspieler Eric Böhnke warf er die Hälfte aller Tore des BHC. Im Gegensatz zu den Löwen, der vorwiegend auf die Qualitäten der Leistungsträger vertraut, lässt sich die SG Pforzheim/Eutingen als teamstarke Mannschaft bezeichnen, die durch ihre 3-2-1-Abwehr auch die Füchse unter einige Probleme stellten (25 Tore der Jungfüchse im Hinspiel).

Fabian Lüdtke, Trainer der B-Jugend: „Im letzten Spiel gegen die SG haben wir eine stabile Abwehr gestellt und zudem eine solide Torhüterleistung gehabt, weswegen wir immer wieder durch einfache Tore den Vorsprung ausbauen konnten. Ich möchte, dass meine Mannschaft erneut mit vollem Einsatz zur Sache geht. Unsere Führungsspieler sollen Verantwortung übernehmen, sodass wir erst gar nicht ins Straucheln kommen."

Auch Füchse-Geschäftsführer Bob Hanning setzt auf die B-Jugend: „Die Jungs haben das Potenzial, dieses Jahr erneut Deutscher Meister zu werden."

Die Jungfüchse erhoffen sich größtmöglich Unterstützung, um am Wochenende den Einzug ins DM-Halbfinale feiern zu können. Es sind alle Spieler fit und auch einsatzbereit. Im Spiel der besten Vier würden dann die Top-Jugenden aus Magdeburg oder Flensburg auf die Berliner warten.

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A-Jugend bestreitet erstes Halbfinalspiel in Leipzig

Für die A-Jugend der Füchse Berlin steht am kommenden Montag, den 15.Mai, das erste Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft an. Nach den überzeugenden Ergebnissen aus den Viertelfinalspielen gegen Balingen (39:22 und 43:20), trifft die Mannschaft von Bob Hanning nun auf den DHfK Leipzig. Anpfiff ist um 19 Uhr in der Sporthalle Brüderstraße in Leipzig.

Die Jugend des DHfK wird im Hinspiel in Leipzig versuchen, den Heimvorteil für sich zu nutzen und einen Puffer für das Rückspiel zu erspielen. Vor allem ihre Emotionalität in beiden Viertelfinalspielen gegen Minden war ausschlaggebend für den Erfolg der Leipziger. Wollen die Jungfüchse das Halbfinalhinspiel am Montag erfolgreich gestalten, so muss das Spiel mit derselben Einstellung angegangen werden, ansonsten wird es sehr schwierig, sich eine gute Ausgangslage für das Rückspiel zu schaffen. Trotz alledem müssen auch taktische und spielerische Maßnahmen vorbereitet werden, weswegen sich die A-Jugend diese Woche intensiv mit dem Gegner auseinandersetzt und Sonntag anreist, um die Fokussierung voll und ganz auf das Halbfinale zu legen.

Einige Spieler der Leipziger haben schon Erfahrungen mit dem Gewinn einer Deutschen Meisterschaft gemacht und wissen, wie mit Drucksituationen umzugehen ist. Demgegenüber stehen die Jungfüchse, die in den Titel seit 2010 acht Mal nach Berlin holen konnten.

„Unser Anspruch in dieser Saison sollte kein geringerer sein, als der Deutsche Meistertitel. Leipzig wird nach den Titelgewinnen in den vergangenen zwei Jahren versuchen, das Triple vollzumachen. In Bestbesetzung geben wir unser Bestes, um diese Serie zu unterbinden und ins Finale einzuziehen", sagt Bob Hanning.

„Die Mannschaft wirkt auf mich fokussiert, allerdings hatten wir in Balingen keine ernsthafte Wettkampfpraxis. Deswegen mussten wir versuchen, den Stress im Training zu simulieren", fügt er, bezogen auf die Vorbereitung, hinzu. Mit Schulze/Tönnies leiten zudem zwei Schiedsrichter des internationalen Kaders das Spiel, was den Stellenwert des Halbfinals belegt. Zuschauer können sich auf ein brisantes Halbfinal-Hinspiel zweier qualitativ starker Mannschaften freuen, in dem es sicherlich emotional und sehr körperbetont zur Sache gehen wird.

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Zweite Herren: Das Spitzenspiel zum Schluss

Von Sebastian Butzke

Das letzte Saisonspiel steht an. Es ist einfach unglaublich, wie schnell die Zeit verfliegt. Für mich zumindest scheint es, als wäre erst vor ein paar Tagen der Bus Richtung Naumburg ins Trainingslager zur Vorbereitung abgefahren.

Aber wenn man doch einmal schärfer darüber nachdenkt, stellt man fest, dass uns, der zweiten Herrenmannschaft der Füchse Berlin, eine Menge in dieser Saison widerfahren ist. Aber eigentlich hole ich jetzt schon wieder zu weit aus. Den Teil hebe ich mir dann doch lieber für Sonntag auf, wenn das letzte Saisonspiel bereits hinter uns liegt.

So viel zum emotionalen Teil des heutigen Vorberichts. Am Samstag spielen wir um 18:00 Uhr in Cottbus. Bei diesem Gegner handelt es sich um keinen Geringeren als den frischgebackenen Ostsee-Spree-Meister dieser Saison, dem LHC spreche ich an dieser Stelle schon mal herzlichste Glückwünsche aus.

Möglicherweise war der eine oder andere meiner Leser beim Hinspiel daheim in unserer Lilli-Henoch-Halle vor Ort und konnte sich selbst ein Bild vom LHC machen. Ins Gedächtnis haben sich vor allem die wirklich guten Individualspieler gebrannt, die uns in guter Zusammenarbeit mit dem Rest des Teams das Leben in eigener Halle ziemlich schwer machten. Damals schien schon nach der ersten Hälfte alles verloren, jedoch gelang uns an diesem Tag ein grandioses Comeback, das uns sogar in Reichweite des Sieges katapultierte. Doch machten an dieser Stelle die Nerven nicht mit und statt eines Sieges hielten uns die Cottbusser bei einem Unentschieden. Fazit für damals: Zwei Mannschaften auf Augenhöhe.

Nun ist ja in der Zwischenzeit aber auch viel passiert. Für den einen oder anderen schleppt sich die Saison dem Ende entgegen oder dem Prüfungsstress abseits des Handballs gilt jeder zweite Gedanke, was die letzten Spiele nochmal besonders hart und schwierig gestaltete.

Alles legitim. Am Samstag jedoch fordere ich noch jeden verbliebenen Spieler in unserem Team auf, sich alle Sorgen und Nöte für sechzig Minuten aus dem Kopf zu pusten, um Seite an Seite eine letzte „Schlacht" zu schlagen. Denn nur so verwischt die Grenze zwischen „einem" und „allen". Und mal ehrlich, nur Seite an Seite macht Sport auch wirklich Spaß.




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